Girlpower News | KW 16

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Jeden Mittwoch gibt es bei uns eine große Portion Girlpower News! Im femtastics-Kosmos ist ständig was los, viele Frauen, die wir schon in unseren Interviews und Homestories porträtiert haben, erzählen uns von ihren neuen Projekten und außerdem laufen uns täglich spannende femtastische News aus der ganzen Welt über den Weg. Wir wollen supporten, vernetzen – von Hamburg bis Honolulu, vom Lieblingszitat bis zum lesenswerten Artikel. #Girlpowerforever!

– Noch immer läuft die Debatte um den Paragraf 219a und den Fall der Frauenärztin Kristina Hänel. Anders als Beratungsstellen wie Pro Familia dürfen Frauenärzte nur unter bestimmten Bedingungen Abtreibungen durchführen, jedoch nicht über sie informieren oder zugeben, dass sie einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben. Durch diese Schweigepflicht werde ihre Arbeit kriminalisiert, so als täten sie etwas Verbotenes, so die Bundesvorsitzende von Pro Familia, Davina Höblich. Hier könnt ihr das komplette Interview mit Höblich über das Paradox des Paragrafen 219a und ihre Sicht zur Gesetzeslage lesen.

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Foto: Kristelle Ramos

– Girls fight back! Das philippinische Kollektiv Grrrl Gang Manila feierte vor Kurzem ihr einjähriges Jubiläum. Was für Normalsterbliche nur eine kurze Zeit ist, bedeutet für die Superwomen der Girl Gang ein Jahr voller Erfolge und Learnings, aber auch harte Zeiten unter den Händen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, der einen blutigen Kampf gegen Drogenkriminalität führt und Soldaten aktiv zu Gewalt gegen Frauen aufruft. Das Kollektiv ist für die Mitglieder ein Safe Space um über Politik, Rechte und Probleme auf den Philippinen zu diskutieren und sich gegenseitig zu stärken. Gleichzeitig ist die Girl Gang eine kreative Gruppe aus Künstlerinnen und Musikerinnen, die mutig ihre Ideen verwirklichen und ihre eigene Punk-Band gestartet haben. Hier könnt ihr die Performance der Grrrl Gang Manila sehen und im Interview mit der Kollektiv-Gründerin Mich Dulche mehr zu philippinischem Feminismus erfahren.

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Foto: Business Crush

– Für alle Girlbosses und all jene, die es werden möchten: beim Business Crush Event in München bereiten euch erfahrene Karriere-Coaches wie Kerstin Weng, Chefredakteurin der InStyle, oder Christina Burkhardt, Gründerin der Shiftschool, auf die Berufswelt vor. Zusammen mit anderen Berufseinsteigerinnen und den Coaches werden in kleinen Gruppen hilfreiche Tipps und Tricks erarbeitet, wie man Skills wie Networking, Gehaltsverhandlung und Sichtbarkeit lernen und verbessern kann. Zusätzlich könnt ihr bei dem Event direkt Kontakte zu anderen Girlbosses und Coaches knüpfen, die euch den Weg zu eurem Empire erleichtern. Hier könnt ihr euch Tickets für das das Business Crush Event am kommenden Samstag, den 21. April, sichern.


– Model mit Mission: Das 21-jährige Instagram-Model La’Shaunae Steward entstieg vergangenes Jahr gleich einem Phönix aus dem Shitstorm eines gemeinen Memes, das Internet-Trolls aus einem ihrer Fotos erstellt hatten. Damals war Steward noch ein unbekanntes Mädchen aus Charleston, welches allerdings mit seinem exzentrischen Vintage-Style auffiel. Quasi über Nacht wurde sie durch das Meme zum Instagram-Star, da tausende Menschen sie lieber supporten wollten, anstatt das fiese Meme zu feiern. Jetzt will La’Shaunae Steward durch ihre Bekanntheit für mehr Diversität und Toleranz für Dicke in der Mode-Branche sorgen. Hier erfahrt ihr mehr über das Model, ihre Ziele und ihre tägliche Beauty-Routine, um runterzukommen und neue Superkräfte zu sammeln und hier kommt ihr direkt zu ihrem Instagram-Account.

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Fotos: PR/ Michelle Mantel

– Viva la Vagina! Das weibliche Geschlecht ist faszinierend, komplex und vor allem auch wunderschön. Deshalb sollten wir es nicht verstecken und es ruhig auch mal der Welt präsentieren! – Naja okay, so weit müssen wir dann doch nicht gehen, denn dafür designt die 23 Jahre junge Schmuckdesignerin und Goldschmiedin Jule Bode ästhetisch-schlichte Ringe, Ketten und Anhänger in Form der Vagina. So können wir die wichtige Message, dass jede Frau und jede Vagina einzigartig und schön ist, in die Welt tragen, ohne uns gleich untenrum frei machen zu müssen. Hier könnt ihr Jule Bode auf Instagram folgen und davon erfahren, sobald die Kollektion (online) erhältlich ist, wir hoffen ganz bald!

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Foto: Einhorn

– Unicorns talking periods! Sicher kennen viele von euch die veganen Einhorn-Kondome aus Berlin (gibt’s in vielen Biomärkten). Vor Kurzem stellten sich Cordelia und Paula aus dem Einhorn-Team eine neue Challenge: wie kann die Periode und alles drumherum für alle Beteiligten (ja, auch Männer) angenehmer aussehen und was braucht es dafür. Sie fordern eine „Periodenrevolution“ und starteten, um der Sache auf den Grund zu gehen, ihre große Perioden-Umfrage. Auf Basis der Ergebnisse will das Team ein Produkt entwickeln, das vor allem Frauen, aber auch Männern die Periode erleichtert. Wir sind jetzt schon gespannt, was dabei herauskommt. Mitmachen lohnt sich also garantiert, zusätzlich bekommt jeder Teilnehmer der Umfrage einen 10 Euro-Gutschein im Einhorn-Shop. Hier geht es zur Umfrage und hier könnt ihr dem Einhorn Period-Talk auf Instagram und Facebook folgen.

 

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Foto: JS Editorial

– Für mehr Leichtigkeit im Alltag: das junge Label JS der Wienerin Julia Skergeth sorgt mit den Mini-Bags und Backpacks der aktuellen Kollektion „Life’s A Playground“ für gute Laune. Passend zu den ersten sprießenden Knospen leuchten die Taschen und Rucksäcke aus italienischem Kalbsleder in knalligen Farben. Zudem erleichtern sie uns durch praktische Innentaschen das Ordnung halten, damit wir uns voll und ganz auf unsere Frühlings-Feelings konzentrieren können. Die gesamte Kollektion ist in Europa handgefertigt und unisex, hier könnt ihr eure Lieblings-Sommer-Bag sichern und hier seht ihr mehr von JS.

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Illustration: Chiara Lancier für Lenny Letter

– Was hat Kochen mit Feminismus zu tun? Ähm, niente? Das Gegenteil beweist uns die Köchin und Autorin Nigella Lawson in ihrem Artikel „How Home Cooking Can Be A Feminist Act“. Laut Lawson sei zuhause zu Kochen schon lange keine antifeministische Tätigkeit, die der typischen Hausfrau zugeschrieben ist. Im Gegenteil, heute sei Home Cooking vielmehr eine Art anarchischer Akt der Rebellion und stecke voller Kreativität. Warum ist das so und wie kann ich „feministisch kochen“? Lest selbst, hier kommt ihr zu dem Artikel aus dem Lenny Letter.

Redaktion: Lou Huss

Teaserbild: Kristelle Ramos, Michelle Mantel, Einhorn & Chiara Lancier für Lenny Letter

 

 

 

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