Girlpower News | KW 30

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Jeden Mittwoch gibt es bei uns eine große Portion Girlpower News! Im femtastics-Kosmos ist ständig was los, viele Frauen, die wir schon in unseren Interviews und Homestories porträtiert haben, erzählen uns von ihren neuen Projekten und täglich laufen uns spannende femtastische News aus der ganzen Welt über den Weg. Wir wollen supporten, vernetzen – von Hamburg bis Honolulu, vom Lieblingszitat bis zum lesenswerten Artikel. #Girlpowerforever!

– Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen – sagte schon Schriftsteller Francois Lelord. Das denkt auch die 24-jährige Künstlerin Frances Cannon aus Melbourne. Sie hat es satt, dass Frauen ständig ihr Äußeres vergleichen und hat als Zeichen für mehr Selbstliebe und Akzeptanz den „Self Love Club“ gegründet. Auf ihrem Instagram-Kanal sammelt sie Bilder von Mitgliedern, die sich den Schriftzug oder Illustrationen von ihr tätowieren lassen. Mehr über den Self Love Club lest ihr bei refinery29.

– Wie viel Pop & Lifestyle verträgt der Feminismus? Eine Frage, die auch wir uns immer wieder stellen und diskutieren. Die amerikanische Publizistin Andi Zeisler erörtert in ihrem neuen Buch We Were Feminists Once: From Riot Grrrl to CoverGirl®, the Buying and Selling of a Political Movement, was Feminismus als Begriff noch für einen Wert hat, wenn er im Mainstream angekommen ist bzw. selbst zur Marke wird, mit der sich wunderbar Lifestyle-Produkte verkaufen lassen, während die eigentliche politische Bewegung immer mehr abgekoppelt wird. Eine sehr gute Buchbesprechung von Nina Scholz lest ihr bei der Taz.

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– Wo wir gerade bei dem Thema sind: Kenzo x H&M springt mit der neuen Designer Kollektion ebenfalls auf den Zug auf und bringt Mode mit Hilfe von ordentlich #Girlpower an die Frau. Präsentiert wird die Kollektion von Aktivisten, mit dabei sind zum Beispiel Amy Sall, Aktivistin aus New York sowie Gründerin des SUNU: Journal of African Affairs, Critical Thought + Aesthetics, Juliana Huxtable, Künstlerin & Poetin sowie Isamayaffrench, Make-up-Artist aus London und Teil des Londoner Kollektivs „Theo Adams Company“. Das ist natürlich clever und wird den Damen positive Aufmerksamkeit schenken. Wir hoffen, dass diese ihren Projekten auch etwas nützt!

– Schluss mit den ausschließlich männlichen Emojis, die Berufe symbolisieren. Die Braut, die Tänzerinnen (mit Bunny-Ohren, würg) und die Braut bekommen neue Freundinnen im Keyboard: nämlich eine Programmiererin, eine Ärztin, eine Landwirtin und viele mehr! Die neuen Emojis wird es voraussichtlich dieses Jahr noch geben, mehr weiß der Deutscher Frauenrat e.V.

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–  Wäre die Welt ein besserer Ort, wenn sie mehr von weiblichen Handlungsmustern und Werten geprägt wäre? Dieser Frage gehen die Macherinnen des Libertine Magazins mit der Kampagne „Mehr Frau. Mehr …?“ auf den Grund. Sie verpassen autoritären politischen Supermachos eine Portion Weiblichkeit (siehe oben) und untersuchen den Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Weltfrieden. Unter www.mehrfraumehr.de finden sich täglich neue Texte zum Thema.

– Kirsten Dunst steht bald nicht vor, sondern hinter der Kamera – und die Freude ist allseits riesig! Nicht zuletzt weil sie sich ausgerechnet die feministische Novelle „1963“ von der großartigen Sylvia Plath vorknüpft. We can’t wait!

– Die Autorin Julia Korbik stellt für This is Jane Wayne 10 junge Feministinnen, die wir kennen sollten vor. Statt Lena Dunham & Co lernen wir Poetry Slammerin Nemi El-Hassan oder die britisch-iranische Künstlerin Sarah Maple kennen. Aktivistin Penelope Kemekenidou – hier geht es zu unserem Interview mit ihr – ist auch mit dabei!

Hier findet ihr noch mehr Girlpower News!

 

 

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