Girlpower News | KW 32

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Jeden Mittwoch gibt es bei uns eine große Portion Girlpower News! Im femtastics-Kosmos ist ständig was los, viele Frauen, die wir schon in unseren Interviews und Homestories porträtiert haben, erzählen uns von ihren neuen Projekten und außerdem laufen uns täglich spannende femtastische News aus der ganzen Welt über den Weg. Wir wollen supporten, vernetzen – von Hamburg bis Honolulu, vom Lieblingszitat bis zum lesenswerten Artikel. #Girlpowerforever!

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DEMO, die Bewegung für Demokratie, eine überparteiliche Initiative, die nach der Wahl von Trump von der Journalistin Mareike Nieberding gegründet wurde, kennt ihr hoffentlich schon! Zur Bundestagswahl am 24. September hat DEMO die Aktion #qualderwahl gestartet: Vom 9. bis 23. August fordert DEMO euch dazu auf, eure Meinung zu sagen. Die Frage: „Warum ist es cool, die Wahl zu haben?“ sollt ihr ganz persönlich beantworten und als Videobotschaft unter dem Hashtag #qualderwahl und #demobewegt auf eurem Instagram-Account hochladen. Aus allen #qualderwahl-Instagram-Videobeiträgen schneidet DEMO kurze „Wahl-Videos“ zusammen, die sie als Countdown bis zum 24. September 2017 auf allen Kanälen ausspielen. Die Message: Jeder Mensch ist es wert gehört zu werden.

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– Die junge Journalistin Anne Thiele aus Berlin ist in den Irak gereist, um die Hilfsorganisation CADUS – Redefine Global Solidarity in Mossul zu begleiten und einen Film über sie zu machen. „Solche Bilder guckt man sich doch echt nicht gerne an: Krieg, Trümmer, Leid, Tod. Normalerweise habe ich da auch gerne weggeklickt, weggeguckt, das macht mir ein schlechtes Gefühl, das macht mir Angst“, sagt Anne in ihrem Film, „Ich verbringe meine Sonntage auch lieber im Grünen, in der Sonne und mache mir über nicht so schwere Themen Gedanken. Bis ich vor drei Wochen selbst in ein Kriegsgebiet gereist bin.“ Dort erlebte Anne aus erster Hand das Leid der Menschen und Rettungssanitäter vor Ort. „Deswegen tut euch die nächsten Minuten mal an. Es ist wichtig, hinzugucken!“ Den rund 16-minütigen Film seht ihr hier.

– Die ESSN Card ist das größte humanitäre Unterstützungsprogramm – 2016 von der EU in Zusammenarbeit mit dem World Food Programme ins Leben gerufen. Die ESSN Card (Emergency Social Safety Net) ist eine spezielle Kreditkarte für Flüchtlinge in der Türkei, mit der jeder Familie 28 Euro pro Kopf pro Monat frei zur Verfügung stehen. Ob sie dieses Geld für Essen, Medikamente oder Rechnungen verwenden, bleibt komplett ihnen überlassen. Finanziert wird das Projekt mit einem Start-up Budget von 348 Millionen Euro. Die deutsche Food-Bloggerin Pauline Bossdorf ist in die Türkei gereist, um sich einen Eindruck von der Situation zu machen. Dabei ist das obige Video entstanden.

– Laurie Penny, die feministische britische Journalistin und Autorin (u.a. vom Bestseller „Fleischmarkt“) hat ein neues Buch herausgebracht. Es heißt „Bitch Doctrine – Essays for Dissenting Adults“ (zu deutsch so viel wie: „Die Bitch-Glaubenslehre – Essays für andersdenkende Erwachsene“) und versammelt Essays über Themen wie Trump, Abtreibung, political correctness, Geschlecht und viele mehr. Bei unseren Kolleginnen von This is Jane Wayne lest ihr mehr zum Buch.

– Von den Ruinen in Kobane, Syrien bis nach Österreich: Die 20-jährige Rania Mustafa Ali hat ihre Flucht nach Europa gefilmt und dokumentiert. In dem Film, der nun bei The Guardian erschienen ist, sehen wir, wie Rania in einem überfüllten Gummiboot das Meer überquert, wie sie von Schmugglern betrogen wird, immer wieder unter menschenunwürdigen Verhältnissen ausharren und warten muss, bis es weiter geht; wie brutal Polizisten an der mazedonischen Grenze mit Tränengas gegen sie und andere Geflüchtete vorgehen – und sie dennoch nie die Hoffnung verliert.

Foto: Lena Jürgensen

Foto: Lena Jürgensen

– Kopftuchträgerinnen, Kopftuchablehnerinnen und Kopftuch-mir-egal-innen aufgepasst: Die Hamburger Fotografin Lena Jürgensen und Textildesignerin Tina Tenoth suchen euch! Für ihr Foto-Textil-Projekt „Freituch“ möchten sie Frauen gewinnen, die Lust haben, mithilfe eines von Tina gestalteten Tuchs ihren Gefühlen zum Thema „Freiheit“ individuell Ausdruck zu verleihen. Inspiriert wurden sie dazu von Rouweda (oben im Bild). Die  27-jährige Irakerin flüchtete allein mir ihren drei kleinen Kindern aus ihrer Heimat. Lena und Tina möchten sich für ihr Projekt gern auf Frauen aller Altersklassen und jeglicher Glaubensrichtung und Herkunft beziehen. Wer Interesse hat, mitzumachen, kann sich bei Lena unter post (@) lenajuergensen.de melden.

 

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