Lavinia Rosen zeigt junge Kunst

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Lavinia Rosen zeigt junge Kunst an außergewöhnlichen Orten. Während ihres Kunsthandel-Studiums in New York kommt ihr die Idee einer Pop-up Galerie, die sie, zurück in Hamburg, prompt in die Realität umsetzt. Mit der Kunstvoll Gallery zieht sie von einer vakanten spannenden Immobilie in die nächste – immer mit toller Kunst von jungen und unentdeckten Künstlern im Gepäck. Ihre nächste Ausstellung „Concrete Dance“ findet vom 8. – 18. Juni 2017 in einem Bunker in Hamburg-Barmbek statt. Wir haben sie vorab, bei ihrer letzten Pop-up Ausstellung, zum Interview getroffen.

Ich kann Kunst zeigen, an die sich etablierte Galerien unter kommerziellen Gesichtspunkten vielleicht nicht rantrauen.

femastics: Was verbirgt sich hinter der Kunstvoll Gallery?

Lavinia Rosen: Die Kunstvoll Gallery ist eine Pop-up Galerie. Wie der Name schon sagt, taucht sie irgendwo auf und verschwindet wieder. Es handelt sich um temporäre Ausstellungen an wechselnden Orten. Dadurch werden gleichzeitig vakante Immobilien präsentiert und eine Ausstellungsmöglichkeit für junge, noch unentdeckte Künstler geschaffen. Aufgrund geringer Fixkosten kann ich Kunst zeigen, an die sich etablierte Galerien unter kommerziellen Gesichtspunkten vielleicht nicht rantrauen.

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Wir treffen Lavinia Rosen bei ihrer letzten Ausstellung in einem leer stehenden Haus in Hamburg-Alsterdorf.

Wie kam dir die Idee zu der Pop-up Galerie?

Ich habe in New York Kunsthandel studiert und war in den Semesterferien hier in Hamburg, wo mein Freund mir den Künstler David Friedemann vorstellte, dessen Sachen ich auf Anhieb richtig gut fand. Die Arbeiten waren aber mit zwei mal drei Metern sehr groß und mir kam keine Galerie in den Sinn, der ich ihn hätte vorschlagen können.

Im darauffolgenden Semester dann hatten wir die Aufgabe, uns neue Geschäftsideen für den Kunstmarkt auszudenken. Mir war aufgefallen, dass es sehr viele leer stehende Flächen in der Stadt gab, die zum Kauf oder zur Vermietung angeboten wurden. Sie schienen mir groß genug, um die Kunst von David aufzuhängen. Also habe ich die Idee zu der Pop-up Galerie inklusive Business Plan ausgearbeitet. Den habe ich über das Semester immer weiter verfeinert und am Ende einer Jury von Menschen, die in der Kunstwelt arbeiten, vorgestellt. Ich habe mit dem Plan gewonnen, da die Jury ein echtes Markt-Bedürfnis erkannte und sagte: Hey, wenn du das wirklich machst, können wir dir auf jeden Fall Kontakte anbieten!

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Links: Malerei „Bohemian“ von Julia Benz; rechts: Skulptur „Romi“ von Rita da Silva

Statt in New York hast du das Konzept dann in Hamburg getestet?

Ich hatte hier einen befreundeten Immobilienmakler, den ich kontaktiert habe. Er hatte ein leer stehendes Ladenlokal in Ottensen – ein richtiger Rohbau ohne Strom, Wasser und Licht – und ich legte direkt los. Ich musste viel improvisieren, aber die Ausstellung hatte super viel Charme und war sehr erfolgreich.

Also hast du weitergemacht. Findest du die Flächen immer über Makler?

Ich habe das Glück, dass bis jetzt immer Leute auf mich zugekommen sind und fragen, ob ich auf ihrer Fläche eine Ausstellung machen möchte.

Wenn ich es jetzt nicht mache, werde ich mich später nie trauen!

Was muss man bei der Gründung einer Galerie beachten?

Ich mache die Pop-up Galerie jetzt seit einem Jahr und war am Anfang unglaublich naiv und mutig. Ich war gerade mit dem Studium fertig, jung, ungebunden und ohne Kinder und wusste, wenn ich es jetzt nicht mache, werde ich mich später nie trauen! Das war gut.

Welchen Herausforderungen bist du begegnet?

Eine Gratwanderung ist auf jeden Fall, dass der Kunsthandel ein Peoples-Business ist – das heißt, du musst bestimmte Leute kennen und brauchst ein gutes Netzwerk. Da bin ich auch noch in den Anfängen und komme langsam rein.

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„Dschungel“ von Vladimir Schneider

Fällt dir das Netzwerken generell leicht?

Es macht mir Spaß und mittlerweile werde ich auch zu Veranstaltungen eingeladen, bei denen ich vielleicht eher der bunte Vogel bin, die Leute mich aber als Gesprächspartner interessant finden.

Was macht für dich eine gelungene Ausstellung aus?

Mir ist bei der Zusammenstellung einer Ausstellung ein roter Faden wichtig. Ich möchte erzählen können, warum ich welche Künstler ausgewählt habe. Das spiegelt sich oft schon im Titel. Wenn die Kunstwerke miteinander korrespondieren und es Eckpunkte gibt, sodass man sie im Gespräch verknüpfen kann – das macht mir Spaß. Brüche und Gegensätze sind mir aber auch wichtig.

Wie findest du deine Künstler?

Während meines Studiums in London und New York bin ich viel zu Open Studios und Künstlermessen gegangen und habe so einige Künstler kennengelernt. In Hamburg werde ich wiederum von vielen Künstlern angesprochen, die mich fragen, was sie machen können, damit sie in meiner Galerie ausgestellt werden. Das finde ich ehrlich gesagt etwas unangenehmen, da ich in eine Position komme, sofort Stellung beziehen zu müssen, ob mir die Arbeiten gefällt oder nicht. Ich mag es lieber, wenn ich Künstler selbst entdecke und wenn ich Interesse habe, sie selbst ansprechen kann. Empfehlungen von anderen Künstlern sind mir auch sehr wichtig. Das ist auch grundsätzlich meine Empfehlung an Künstler, dass sie sich mit anderen Künstlern vernetzen und anfreunden, denn die empfehlen sich gegenseitig.

Auch hier ist das Netzwerken wichtig …

… was aber vor allem Männer machen. In Hamburg gibt es super Künstler-Connections unter den männlichen Künstlern, die sich gegenseitig empfehlen. Eine weibliche Künstlerin hat mir noch nie eine andere Künstlerin empfohlen. Dabei schätze ich Empfehlungen von Künstlern sehr. Kurz überschlagen habe ich knapp die Hälfte der Künstler der kommenden Ausstellung „Concrete Dance“ über Empfehlungen kennengelernt.

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Links: „the wink“ von Boje Arndt Kiesiel

Achtest du darauf, dass das Verhältnis von weiblichen und männlichen Künstlern bei deinen Ausstellungen ausgewogen ist?

Ja, ich bin dafür sensibel. Allerdings kenne ich nicht so viele Künstlerinnen. Ich halte immer Ausschau nach Kunst, die etwas Besonderes hat und unique ist. Das ist dann unabhängig vom Geschlecht.

Frauen haben vielleicht ein größeres Sicherheitsbedürfnis und der Kunstmarkt ist nicht sicher.

Woran liegt das deiner Meinung nach?

Wie schon erwähnt ist der Kunstmarkt ein Peoples-Business und Netzwerken ist wichtig, aber vielleicht nicht Jedermanns Sache. Des weiteren bedarf es Selbstbewusstsein zu sagen: „Das, was ich kreiere, ist Kunst und hat einen Wert.“ Dabei macht es einen großen Unterschied, ob sich jemand vorstellt und sagt „Ich bin Künstlerin“ oder „Ich male gerne.“ Dazu kommt, dass der Kunstmarkt generell ein extrem unsicherer Markt ist, der immer Schwankungen unterliegt. Es bedarf viel Mut sich darauf komplett einzulassen.

Frauen haben vielleicht ein größeres Sicherheitsbedürfnis und der Kunstmarkt ist nicht sicher. Im Laufe des letzten Jahres habe ich aber viele Frauen kennengelernt, die alle in unterschiedlichen Bereichen in der Kunstwelt aktiv sind. Hier wird der Sisterhood-Gedanke gelebt und wir helfen uns gegenseitig.

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Serie „Van Gogh ist lange tot …“ von Jens Rausch

Wie gehst du bei der Konzeption einer Ausstellung vor?

Das ist jedes mal anders. Mal ist es ein expliziter Künstler, den ich ausstellen möchte – dann halte ich Ausschau nach passenden Ergänzungen und so entwickelt sich eine Gruppenausstellung. Mal ist es die Location, die mich inspiriert. Oft kommen mir Ideen ultra spontan, gerade auch, wenn ich verschiedene Kunstwerke sehe und denke, die würden total gut zusammenpassen! Ich versuche dann, herauszufinden, was ich da genau sehe, warum es so gut zusammenpasst und fasse das in Worten zusammen.

Wie war dein Weg in die Kunst? Stand es immer fest, dass du diese Richtung einschlagen würdest?

Lustigerweise sagen genau das immer alle aus meinem Umfeld. Ich habe das allerdings erstmal nicht so gesehen, obwohl in der Grundschule sollten wir pantomimisch unsere Traumberufe darstellen und ich habe mich schon damals als Museumsdirektorin versucht. Tatsächlich komme ich aus einer sehr kunstaffinen Familie. Mein Großvater war Gerd Rosen, der erste Galerist, der in Deutschland nach 1945 eine Galerie auf dem Ku’damm eröffnet hat. Meine beiden Großväter haben viel Kunst gesammelt und meine Eltern auch. Ich bin regelrecht in Museen aufgewachsen und meine Eltern haben mir vorgeschlagen, dass ich nach dem Abi Kunstgeschichte studiere. Ich habe gedacht: Ne, das ist euer Hobby, ich mache mein eigenes Ding! Ich studiere Politik und Verwaltung und werde UNO Generalsekretärin! (Lacht)

Und? Hast du es gemacht?

Ja! Ich habe aber schnell gemerkt, dass Politik mir zu strikt, zu viel schwarz und weiß ist und man zu allem eine Meinung haben muss. Ich habe trotzdem den Bachelor durchgezogen und dann erstmal zwei Jahre lang als Teach First Fellow an einer Hamburger Förderschule gearbeitet. Da habe ich auch Kunst unterrichtet und wieder Lust drauf bekommen. Ich habe mich dann für Kunsthandel Master Studium entschieden.

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Links: „Begegnung“ von Konstantin Sotnikov; rechts: „Tantric Flower No1“ von Hans Hushan

Warum hast du dich gegen die Kunstgeschichte entschieden?

In der Kunstgeschichte hatte ich eigentlich schon eine gute Basis von Kindheit an. Mit Kunstgeschichte kann man gut den akademischen Weg gehen und einen Fuß in die Museumswelt setzen. Die finde ich aber etwas langsam und den Galeriemarkt viel dynamischer und näher am Zeitgeschehen dran. Hier ist Kunstgeschichtswissen aber nicht so elementar wichtig. Der Kunstmarkt hat seine ganz eigenen Mechanismen, er ist mit keinem anderen Markt zu vergleichen.

Was sind die Schwerpunkte bei einem Kunsthandel-Studium?

Sotherby’s und Christie’s, die größten Auktionshäuser der Welt, bieten das jeweils an ihrem Campus in New York und London an. Es ist ein Masterstudiengang und die Inhalte sind unter anderem Art Law, Business & Economics und die Geschichte des Marktes. Kunstgeschichte und Kunsthandel sind eigentlich immer Hand in Hand gegangen und es war spannend zu sehen, warum sich bestimmte Strömungen in der Kunst entwickelt haben. Die kamen nicht von irgendwo her, sondern auch Geld, Handel und Sammler spielten eine Rollen, denn die Künstler müssen ja auch von irgendwas leben. Insofern haben die Kunstmärkte die Kunstgeschichte beeinflusst – und umgekehrt.

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„Sunflowers I (adapted van gogh) I & II“ von Lars Teichmann

Der spekulative Kunstmarkt steht auch immer wieder in Verruf. Wie stehst du dem gegenüber?

Der Aspekt der Spekulation macht monetär natürlich viel aus, ist aber nur ein ganz kleiner Teil des Kunstmarktes, denn es ist letztendlich wie Lotto spielen. Es ist so schwierig vorauszusagen, wessen Kunst, die in zehn Jahren das Dreifache wert ist, man jetzt kaufen sollte. Es gibt natürlich schon gewisse Indizien, da Preise im Kunstmarkt immer von der Karriere des Künstlers abhängig sind. Ältere Künstler sind teurer als junge Künstler, weil die im Laufe ihres Lebens schon viel mehr erreicht haben. Dann geht es auch darum, wen du kennst, in welchen Galerien du schon ausgestellt hast und ob du vielleicht schon mal bei einer Biennale oder einer documenta ausgestellt hast – dann springen die Preise. Letztendlich ist jeder Kunstkauf ein gutes Investment, denn man kann sich tagtäglich beim Blick auf das Kunstwerk an der Rendite erfreuen, was will man mehr?

Es war immer ein Traum von mir, mal in New York zu leben.

Du hast in New York studiert. Wie schwer war es, diesen Studienplatz zu ergattern?

Ich habe mir vorher mega den Kopf gemacht und lange an meiner Bewerbung gefeilt, weil ich im Gegensatz zum Großteil der Bewerber kein Studium der Kunstgeschichte vorzeigen konnte. Ich habe mich dann gefühlt selbst zu dem Vorstellungsgespräch eingeladen, denn ich war zu Besuch in New York und bot an, zu einem Gespräch vorbeizukommen. Die Institutsleiterin hat dann meine Bewerbung durchgelesen und meinte: „Sie sind doch die Enkelin von Gerd Rosen. Ein Freund von mir hat die Biografie über ihn geschrieben, natürlich gehören Sie hier rein!“ Na toll, habe ich mir gedacht, ich habe mir so einen Kopf um die Bewerbung gemacht, dabei hätte Family-Namedropping gereicht.

Wie ist es, in New York zu studieren?

Es war immer ein Traum von mir, mal in New York zu leben. Dieser Traum hat sich erfüllt, aber die Stadt New York ist wirklich schwierig. Ich habe mich schon drauf gefreut, die Freude wurde aber eigentlich vor allem dadurch potenziert, dass alle um mich herum gesagt haben: Oh mein Gott, wie toll! Du ziehst nach New York! Ich dachte, es muss sich jetzt richtig toll anfühlen, weil ja alle sagen, dass es richtig toll ist. Nur eine Freundin meiner Mutter hat gesagt: Lavinia, es ist auch okay, wenn es dir nicht gefällt. Nachdem ich drei Wochen in New York studiert habe, wusste ich, irgendwie ist das nicht meine Stadt.

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Kannst du sagen, warum es dir nicht gefallen hat?

Die Stadt ist wahnsinnig schnell und unheimlich teuer. Gerade das Teure erzeugt einen ungeheuren Druck und die Leute sind alle wie in einem Dampfkessel und sehr gehetzt. Mit meinen deutschen Umweltbewusstsein ging mir der viele Plastikmüll unglaublich auf die Nerven. Die Menschen sind alle sehr nett und man kommt schnell ins Gespräch. Ich habe dort tolle Leute kennengelernt. Aber so simple Sachen nerven. Es gibt es zum Beispiel keinen Aufzug in der Subway und du musst den Koffer die vielen Treppen hochschleppen. Ich möchte behaupten in Hamburg würde dir immer jemand helfen, aber in New York hat mir nie einer geholfen.

Du hast viel im Ausland gearbeitet – welche Station ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich habe Praktika in Prag und Berlin, ein Auslandssemester in Istanbul und nach dem Art Business Studium in New York noch zeitgenössische Kunst in London studiert. In Istanbul fühle ich mich besonders wohl, hier bin ich tiefenentspannt. Es macht mich sehr traurig, dass sich das aktuell gerade ändert und ich dort nicht mehr meine Freunde besuchen kann.

Wo hat dir die Kunstszene am besten gefallen?

Inhaltlich finde ich die Kunst in London sehr gut, sie ist sehr anspruchsvoll. Dafür ist die Kunstszene dort eher verschlossen und es ist schwierig, in die Kreise zu kommen. New York hingegen ist sehr offen, man lernt schnell Galeristen und Künstler kennen. Netzwerken funktioniert dort ganz von alleine, ich habe ohne aktiv zu suchen ganz einfach Praktika gefunden. Dort wird viel und schnell Kunst produziert, mir hat aber manchmal der Tiefgang und Anspruch gefehlt.

Wo steht die Hamburger Kunstszene gerade?

Die Hamburger Kunstszene ist vergleichsmäßig klein, wächst aber gerade in den letzten Jahren mit immer neuen Galerien. Es passiert viel Neues. Die Kunsthalle mit den jungen Freunden der Kunsthalle bietet vielseitige Veranstaltungen und die Kuratorin des Kunstvereins, Bettina Steinbrügge, bringt auch frischen Wind nach Hamburg.

In welche Galerien gehst du gern?

Jetzt muss ich Eigenwerbung machen: Zu heliumcowboys! Hier bin ich Galerie Managerin und organisiere regelmäßige Ausstellungen in den Galerieräumen. Einerseits ist die Pop-up Galerie mein Herzensprojekt und ich möchte damit junge und erschwingliche Kunst zeigen. Durch die wechselnden Locations bringe ich die Kunst zu den Menschen und erreiche immer wieder neue Kreise, baue Hemmschwellen ab und begeistere neue Leute für die Kunst – nur leben kann ich davon nicht. heliumcowboy wiederum gibt es schon seit fünfzehn Jahren und es macht Spaß, aufgrund der Reputation, hierfür international renommiertere Künstler ansprechen zu können und Ausstellungen mit ihnen zu konzipieren. Das ist ein ganz anderes Level.

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Wo wird die nächste Pop-up Galerie stattfinden?

Mir ist eine tolle Location angeboten worden: Der Bunker in Barmbek! Das Gebäude hat mich zu dem Ausstellungstitel “Concrete Dance” inspiriert, weil es einerseits schon allein aufgrund seines Zwecks als Luftschutzbunker extrem stabil und anderseits von Innen aufgebaut wie ein kleines NY Guggenheim ist. Es kreist wie eine Spirale nach oben. Man fühlt sich automatisch gezogen nach oben weiterzugehen und ohne Fenster verliert man gleichzeitig komplett die Orientierung, auf welcher Etage man ist und wo man sich im Verhältnis zur Außenwelt eigentlich befindet. Fast schon ein schönes Schwindelgefühl wie beim Tanzen setzt ein. Es geht um diesen Kontrast zwischen Stabilität und Flexibilität, Starre und Bewegung dargestellt in den Werken der 20 teilnehmenden Künstlern.

Klingt spannend, wir freuen uns drauf!

Hier findet ihr die Kunstvoll Gallery:

Fotos: Pelle Buys

 

 

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