Willkommen in Cloudy Zakrockis Oase über den Dächern Berlins!

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1. September 2020
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Was macht wirklich glücklich? Was hat Sinn? Welche Frau möchte ich sein? Cloudy Zakrocki hat über die Jahre gelernt, mehr auf sich selbst zu hören, Konsequenzen zu ziehen und mehr Ruhe, Gelassenheit und Planung in ihr Leben zu bringen. Besonders bei ihrem anspruchsvollen Job sind diese Aspekte essentiell: Cloudy Zakrocki ist seit Jahren in der digitalen Medienwelt zu Hause. Nach Stationen beim Modeblog „LesMads“ und dem deutschen „Interview“ Magazin ist die 34-Jährige heute „Vice President International Content & Brand Strategy“ beim globalen Medienunternehmen „Refinery29“. Wir sprechen mit der Wahlberlinerin im Interview über ihren Karriereweg, wie sie Inklusivität, Diversität und Gleichstellung in die Medienwelt bringt und wie sie Female Empowerment lebt. Zudem besuchen wir sie in ihrer wunderschönen Dachgeschosswohnung in Berlin-Mitte, in der Cloudys persönlicher Stil und Kunst eine zentrale Rolle spielen. Einige ihrer Kunstwerke hat Cloudy bei LUMAS.de gefunden, wo ihr mit dem Code L10CLOUDY vom 1. bis 15. September 2020 online und offline 10% Rabatt bekommt.*

Welcome to „Villa Cloudybunt“! Cloudys Wohnung betritt man über die Dachterrasse, auf die der Aufzug direkt führt.

Über Cloudys USM-Sideboard hängt das Bild „Prada Marfa 8:55AM“, © Adam Mørk, LUMAS.de.

femtastics: Wann kamst du auf die Idee, in der Medienbranche zu arbeiten? War das eine bewusste Entscheidung oder bist du da eher hineingerutscht?

Cloudy Zakrocki: Die Vorstellung, „in den Medien“ zu arbeiten, hatte ich nie, weil ich lange nicht wusste, was „die Medien“ eigentlich sind. Als ich mich für ein Studium entschieden habe, gab es eher klassische Studiengänge wie Lehramt, was ich anfangs auch studiert habe. Deshalb bin ich da so reingerutscht und habe durch viel Arbeit und Spaß an der Arbeit gemerkt, dass ich Lust darauf habe.

Und dann kam eins zum anderen?

Es ist retrospektiv immer schwer, das zusammenzufassen. Viele jüngere Frauen fragen mich nach Tipps und der einzige, den ich geben kann, ist: Wenn dir etwas Spaß macht und du dadurch die ein oder andere Überstunde nicht mal merkst, weil du mit Freude bei der Aufgabe bist, dann kremple die Ärmel hoch. Es wird sich auszahlen und dann ist das vielleicht ein Weg für dich.

Wenn dir etwas Spaß macht und du dadurch die ein oder andere Überstunde nicht mal merkst, weil du mit Freude bei der Aufgabe bist, dann kremple die Ärmel hoch.

Du bist Vice President International Content & Brand Strategy bei Refinery29. Was genau steckt hinter diesem Titel?

Unter anderem steckt dahinter, dass ich dafür verantwortlich bin, die Marke Refinery29 in neuen Märkten zu launchen, so wie wir es in Deutschland getan haben und in Frankreich. Als neue Märkte sind zum Beispiel Indien und Mexiko geplant. Eine andere Aufgabe ist es, die Marke strategisch zu positionieren. Das mache ich auch für den Bereich Content: Welche Inhalte passen in welchen Markt, zu welcher Zielgruppe, wie lässt sich das mit Partnern verknüpfen? Das mache ich auf internationaler Ebene.

Du arbeitest gar nicht mehr als Redakteurin, richtig?

Geschrieben habe ich schon lange nichts mehr, ich arbeite komplett im Business-Bereich und strategisch. Aber es lohnt sich in solchen Berufen natürlich, vorher kreativ zu arbeiten. Wenn man mit Inhalten zu tun hat, muss man viel von Kreativität und Storytelling verstehen.

Kunst spielt in Cloudys Wohnung eine große Rolle. Das Gemälde rechts im Bild hat ihr Vater gemalt.

Die große Fotografie hinter Cloudys Sofa ist „St. Pete Beach II“, © Dean West, LUMAS.de.

Wie sieht dein Arbeitsalltag normalerweise aus – oder vielmehr sah, bis zu diesem Frühjahr?

Er war bis zu diesem Frühjahr geprägt von sehr vielen Meetings, intern wie extern, hunderten von E-Mails jeden Tag – man muss wirklich sehr strukturiert sein – und von vielen Reisen. Ich habe oft unsere anderen Offices besucht – unser Headquarter in New York oder unsere Offices in London, Paris, L.A., … Das klingt immer glamouröser als es ist. Man steht um 5 Uhr morgens auf, fliegt los, hat um 9 Uhr das erste Meeting – wenn es innerhalb Europas ist – und den ganzen Tag über Termine und ist um 23 Uhr im Hotel oder fliegt abends wieder zurück. Das hat sich durch Corona natürlich komplett geändert, mein Leben hat eine 180-Grad-Wendung gemacht. Ich saß auf einmal alleine im Homeoffice, hatte vierzehn Stunden lang einen Call nach dem anderen und bin abends völlig k.o. ins Bett gefallen. Ich bin ein Mensch, der normalerweise viel Input von außen hat und das auch sucht. Wenn das wegfällt, hat man plötzlich viel mehr Zeit für sich und für Selbstreflexion.

Hast du dich persönlich in den vergangenen Monaten verändert? Auf Instagram hast du geschrieben, dass es dir schwerfällt, zum Pre-Lockdown-Rhythmus deines Lebens zurückzukehren.

Ich habe mich mit Dingen, die ich an mir positiv verändern wollte, noch tiefer beschäftigt, weil ich die Zeit und den Raum dafür hatte. Diese Lockdown-Phase hat mich in meiner Selbstentwicklung vorangebracht. Ich habe mich mit Fragen beschäftigt wie: Was macht mich wirklich glücklich? Was hat für mich Sinn? Mit wem und was verbringe ich gerne meine Zeit? Ich habe gelernt, noch mehr auf mich selbst zu hören und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, und ich habe gemerkt, dass ich mehr Ruhe, Gelassenheit und Planung in mein Leben bringen will.

Ich habe früher gar nicht bewusst gemerkt, wie anstrengend mein Leben für mich war. Wie viel ich meinem Körper und meinem Geist zugemutet habe! Allein dieses ständige Reisen. Wie viel Energie das kostet! Das war früher so selbstverständlich, dass ich es gar nicht hinterfragt habe.

Cloudys gelbes Bücherregal ist von Tylko. Die Eames Stühle in der Farbe „Seafoam Green“ am Esstisch sind von Designbestseller.

Diese Lockdown-Phase hat mich in meiner Selbstentwicklung vorangebracht. Ich habe mich mit Fragen beschäftigt wie: Was macht mich wirklich glücklich? Was hat für mich Sinn? Mit wem und was verbringe ich gerne meine Zeit?

Claudia“Cloudy“ Zakrocki kommt gebürtig aus Lahr in Baden-Württemberg und lebt seit einigen Jahren in Berlin.

In der Küche hängen u.a. Original-Film-Folien von „Die Schlümpfe“. Cloudy erzählt: „Mein Patenonkel hat zehn Jahre lang die Schlümpfe gemalt.“

Warum macht es dir immer noch Spaß, auf Instagram und anderen sozialen Medien unterwegs und aktiv zu sein?

Was meinen persönlichen Social Media-Konsum betrifft, habe ich solche Phasen wie wahrscheinlich jede*r andere auch, dass ich mal mehr, mal weniger Lust darauf habe und merke, dass es mir mal mehr, mal weniger gut tut. Im Moment habe ich richtig Lust darauf – wahrscheinlich, weil ich jetzt eine gute Work-Life-Balance gefunden habe. Aber man muss es reflektieren, ehrlich zu sich selbst sein und wenn es einem nicht gut tut, Abstand davon nehmen. Ich räume zum Beispiel in regelmäßigen Abständen auf, wem ich auf Instagram folge – manchmal braucht man einfach neuen Input oder das persönliche Interesse hat sich geändert.

Du bist im Juni 34 geworden. Was hast du in den letzten Monaten oder Jahren über dich gelernt?

Die Zeit Anfang dreißig ist bei einer Frau wirklich spannend. Ich rede darüber auch viel mit Freundinnen. Man fühlt sich anders in seinem Körper, man findet seine eigene Stimme, man gewinnt Selbstvertrauen, man lernt besser mit Dingen umzugehen, die einen vorher belastet haben … Ich habe mir viele Gedanken um mich und meine Rolle gemacht. Ist die Cloudy, die ich in meinen Zwanzigern war, noch die, die ich sein will? Auch der Druck von außen, von der Gesellschaft spielt eine Rolle. Ich bin nicht verheiratet und habe noch keine Kinder, das ist immer wieder Thema.

Ich habe in meinen Zwanzigern alles mitgenommen, was ging: Arbeit, Reisen, Partys, Zeit mit Freunden, … Ich habe wahnsinnig viel gearbeitet, in der Regel sechs Tage die Woche. Da gab es gar keine Zeit für Reflexion. Mit dreißig hatte ich eine Trennung von meinem langjährigen Freund hinter mir und wurde gezwungen, mal auf die Bremse zu treten. Da hat bei mir ein Reflexionsprozess begonnen. Ich bin in den letzten Jahren beruflich wie privat viel gewachsen. Jetzt mit 34 habe ich so langsam eine Vorstellung, wer ich bin. Früher war es für mich zum Beispiel immer ein Traum, Chefredakteurin zu werden, in einer Großstadt zu leben und viel reisen zu können. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich gemerkt habe: Jetzt habe ich das alles erreicht. Das klingt arrogant, wenn man das sagt, aber es war sehr lehrreich. Denn wenn man seine Ziele erreicht hat, kommt oft eine Leere oder ein großes Fragezeichen – ja und, was jetzt? Was wünsche ich mir jetzt? Welche Art von Frau möchte ich sein? Wie soll mein Leben aussehen? Man stellt sich ganz neue Fragen. Das ist gerade ein großes Thema für mich.

Ich bin in den letzten Jahren beruflich wie privat viel gewachsen. Jetzt mit 34 habe ich so langsam eine Vorstellung, wer ich bin.


Hast du eine Art Lebensplan entwickelt?

Nein, lustigerweise gar nicht. Jetzt noch weniger als zuvor. Aber ich treffe jetzt viel bedachter Entscheidungen als früher. Ich glaube, je älter ich werde, desto mehr zerdenke ich Themen.

Man zerdenkt Themen, aber hat trotzdem nicht unbedingt einen Plan.

Ich habe damit anfangs gestruggelt, aber jetzt finde ich es gut so. Ich vertraue einfach auf mich und das Leben. Ich persönlich bin gerade in einer schönen Phase.

Bei Refinery29 spielt Fempowerment eine zentrale Rolle. Wie definierst du diesen Begriff für dich?

Vor allem so, dass man, ohne davon einen persönlichen Nutzen zu haben, andere Frauen empowert. Dass man sich freut, wenn andere Frauen Erfolg haben, dass man anderen Raum und eine Bühne gibt, damit ihre Stimmen gehört werden, dass man Hilfe anbietet, wenn es das eigene Energielevel zulässt, und dass es wirklich von Herzen kommt und nicht von strategischen Motiven geprägt ist.

Wie hat sich das Thema deiner Erfahrung nach in den letzten Jahren entwickelt?

Das Thema ist in gewisser Weise ausgeschlachtet worden. Ich glaube, oft wird es heute als leeres Buzzword genutzt. Es ist ganz wichtig, dass man sich selbst regelmäßig fragt: Wie fülle ich persönlich dieses Wort? Das kann auch im Privaten passieren, indem man Frauen supportet, die einem persönlich am nächsten sind oder die man tagtäglich trifft.

Wie stehst du zu weiblichen Business-Netzwerken?

Ich habe privat ein sehr starkes weibliches Netzwerk und hatte bislang nicht das Bedürfnis bzw. auch nicht die Zeit, mich einem solchen Business-Netzwerk zu verpflichten. Ich finde diese Netzwerke aber toll – gerade für Frauen, die vielleicht neu in einer Stadt sind oder die sich beruflich neu orientieren wollen oder die Gleichgesinnte suchen.

Ich finde aber auch Social Media zum Netzwerken sehr gut. Als ich beruflich gestartet bin, war es noch sehr schwierig, an Entscheider*innen oder Menschen, die man inspirierend fand, heranzukommen. Das geht jetzt über Kanäle wie Instagram sehr einfach. Man hat direkten Zugang zu Menschen, die einen voranbringen, die einem Denkanstöße geben oder die anders inspirieren. Das muss man nutzen: Abonniert sie, schreibt sie an, kommentiert, supportet sie! Wenn mich jemand fragt: „Wie schaffe ich es, Mentor*innen zu finden?“, dann sage ich immer: „Die erste Möglichkeit sind Instagram oder LinkedIn. Googelt, informiert euch, findet Personen, die in dem Bereich, der euch interessiert, Vorreiter*innen sind und lest alles zu den betreffenden Personen.“

Im Schlafzimmer mag Cloudy natürliche Materialien wie Rattan und Leinen.

Auf dem Sideboard im Schlafzimmer steht „Art Deco“, © Sheila Metzner | Trunk Archive, LUMAS.de. Das Sideboard ist selbst customized von „Meine Möbelmanufaktur“.

Ein anderes Buzzword der letzten Zeit ist “Selflove”. Wie stehst du zum Begriff Selbstliebe?

Ich tu mich mit solchen Buzzwords schwer, weil sie nicht zu leeren Worthülsen verkommen dürfen. Ich finde es aber schön, dass es diese ganzen Strömungen jetzt gibt und dass Frauen sich dazu öffentlich austauschen. Das hilft dabei, sich verbunden, nicht alleine und letztlich akzeptiert zu fühlen. Man merkt, dass man nicht alleine ist und dass man total in Ordnung ist so wie man ist.

Hast du das Gefühl, dass diese Strömungen auch zu gesellschaftlichen Veränderungen führen?

Da müssen wir nicht lange um den heißen Brei reden, wir haben noch viel zu tun. Aber ich habe den Eindruck, dass sich in einigen alteingesessen Strukturen und Denkmustern schon viel getan hat. Es ist immer noch ein langer Weg, aber wir können nur durch Kommunikation auf Augenhöhe und Respekt vor einander Gleichberechtigung erreichen – und da müssen natürlich auch die Männer mit im Boot sein. Die junge Generation lehrt uns gerade, nicht mehr so stark in Schubladen zu denken. Ich hoffe, dass sich dadurch noch viel tut. Aber jede*r ist auch selbst gefragt und muss mit gutem Beispiel vorangehen und extra Energie aufwenden, um die Situation zu verbessern. Wenn wir zum Beispiel Ungerechtigkeit oder Diskriminierung im Alltag erleben, müssen wir alle uns dagegen wehren. Wenn sich jemand falsch verhält oder einen dummen Spruch bringt, müssen wir etwas sagen – auch wenn es vielleicht unangenehm ist.

Inwiefern beschäftigt dich das beruflich?

Refinery29 wurde mit der Idee gegründet, Diversität und Inklusivität in die Medien zu bringen – gerade in solche, die Frauen als Zielgruppe haben. Insofern ist es jeden Tag Thema, wie wir das noch besser machen können. Jeder Mensch, der heute nicht über Themen wie Inklusivität, Diversität, Rassismus und Gleichstellung nachdenkt, der hat in den letzten Jahren auf dem Mond gelebt. Ich bin froh, dass es jetzt hoffentlich alle gecheckt haben und dass jetzt hoffentlich nachhaltig an diesen Themen gearbeitet wird. Wenn jede*r für sich in ihrem oder seinem beruflichen und privaten Umfeld schaut, was gegen Diskriminierung und Rassismus getan werden kann, kommen wir schon einen Schritt weiter. Wir alle müssen uns selbst da immer weiter pushen und uns selbst unbequeme Fragen stellen.

Die große Dachterrasse, zu der sogar eine Outdoor-Dusche gehört, macht Cloudys Wohnung im Sommer besonders lebenswert.

Jeder Mensch, der heute nicht über Themen wie Inklusivität, Diversität, Rassismus und Gleichstellung nachdenkt, der hat in den letzten Jahren auf dem Mond gelebt. Ich bin froh, dass es jetzt hoffentlich alle gecheckt haben und dass jetzt hoffentlich nachhaltig an diesen Themen gearbeitet wird.

Erzähl uns mal etwas zu deiner Wohnung. Du bist eine Sammlerin, sagst du selbst. Aus welchen Stücken setzt sich deine Einrichtung zusammen?

Ich bringe sehr gerne Objekte von Reisen mit und sammle Dinge, mit denen ich besondere Momente verbinde. Ich habe zum Beispiel mal eine Lampe im Handgepäck von Ibiza mitgebracht, habe eine Maske von einem Markt in Kapstadt, einen Porzellan-Elefanten aus Los Angeles – Elefanten sind meine Lieblingstiere, weil sie Glück bringen sollen – und viele andere zusammengesuchte Dinge. Ich mixe gerne Designklassiker, auf die ich lange spare, mit außergewöhnlichen, handgemachten Fundstücken.

Du bist also keine Minimalistin?

Ich drücke mich gerne durch Mode und Interior Design aus. Ich brauche das auch für mein Seelenheil, dass mein Kleidungsstil und meine Wohnung mich persönlich widerspiegeln.

Auch in Cloudys Badezimmer findet sich Kunst – vom Seventies-Motiv in der Dusche bis zu Fotografien.

Die Fotografie „Ipanema Beach“, © Christopher Pillitz, LUMAS.de verbreitet tropische Vibes im Bad.

Kunst spielt in deiner Wohnung auch eine besondere Rolle. Wieso?

Das kommt auf jeden Fall durch meinen Vater. Er ist zwar beruflich Mediziner, malt aber selbst Ölbilder und hat einen sehr kreativen Geist. Er beschäftigt sich sehr viel mit Kunst und hat mir das schon früh mitgegeben. In meiner Wohnung hängen zwei Bilder, die er gemalt hat. Auch die anderen Bilder in meiner Wohnung haben einen emotionalen Wert für mich. Der Künstler Stefan Strumbel, der wie ich aus dem Schwarzwald kommt, hat mir zum Beispiel zum Einzug ein Bild geschenkt: „Heimat Loves You“. Ich habe eine Fotografie aus unserem allerersten Foto-Shooting für Refinery29 in der Wohnung, eine Collage, die eine ehemalige Praktikantin gestaltet hat, und Original-Film-Folien von „Die Schlümpfe“, da mein Patenonkel zehn Jahre lang die Schlümpfe gemalt hat. Ich mache mir nicht viele Gedanken, ob etwas zusammenpasst. Ich denke, wenn man eine emotionale Verbindung zu den Dingen hat und es authentisch ist, dann passt es auch zusammen.

Was gefällt dir an den LUMAS-Werken, die du dir ausgesucht hast?

Das Bild „Prada Marfa“ wollte ich schon lange haben. Diese Installation verbindet die beiden Welten – Mode und Kunst – in denen ich mich gerne bewege. Die Fotografien „St. Pete Beach II“ und „Ipanema Beach“ versprühen so einen tollen tropischen Vibe, das liebe ich! Sie erinnern mich an Reisen und die Leichtigkeit des Sommers. Die Fotografie „Art Deco“ im Stil analoger Modefotografie finde ich auch sehr cool.

Hast du eine Vision, wie es für dich beruflich weitergehen soll?

Ich habe ein paar Visionen, es ist nicht nur eine und vielleicht ist das auch gut. Ich weiß einfach: Es wird immer irgendwie weitergehen. Ich weiß aber auch: Es liegt in meiner Hand, wie!

Vielen Dank für das interessante Gespräch, Cloudy!

 

Hier findet ihr Cloudy Zakrocki:

Layout: Kaja Paradiek

 

*nicht kombinierbar mit anderen Aktionen

– Werbung: in Zusammenarbeit mit LUMAS – 

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