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DIY-Unternehmerin & brands4friends-Gewinnerin Nina im Interview

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Die Wahlhamburgerin Nina Verhoeven ist die Gewinnerin unserer brands4friends Verlosung. Sie durfte sich ein Stefanel-Outfit im Wert von 500 Euro aussuchen und wir haben sie, gemeinsam mit unserer Fotografin Lena Jürgensen, zum Streetstyle-Shooting und Interview im femtastics Office getroffen. Im Interview sprechen wir mit der 37-jährigen Zwillingsmama über ihren Stil, ihren Blog “Hedi näht” und ihr erfolgreiches DIY-Unternehmen. Das Tolle: Alle Stefanel-Teile, die Nina in unserer Story trägt, könnt ihr ab heute bei brands4friends mit bis zu -70%-Rabatt shoppen!

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Ninas neue Lieblinge: Nina stylt ihren neuen grauen Wollmantel zur cremefarbenen Seidenbluse, schwarzen Ankle-Boots und Shopper in Strickoptik – alles von Stefanel via brands4friends. Dazu trägt sie eine schwarze Jeans von Closed.

Ich schminke und style mich total gerne und achte immer auf mich.

femtastics: Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Nina Verhoeven: Ich mag gerne schlichte Sachen, ohne Rüschen und Klimbim aber mit einem kleinen I-Tüpfelchen. Wenn ich zum Beispiel ein ganz schwarzes Outfit anhabe, trage ich gerne knallige Socken oder einen pinken Lippenstift dazu oder schaue, dass die Nägel auffallen. Aber ich habe auch Phasen, in denen ich Baggy-Pants, Jeans, T-Shirt, eine Bomberjacke und Sneakers anhabe. Ich schminke und style mich total gerne und achte immer auf mich. Auch als ich noch kleine Kinder hatte, bin ich trotzdem um 9 Uhr gestylt aus dem Haus gegangen (lacht). Ich achte auch immer darauf, dass ich eine Frisur habe. Wenn Schnitt und Farbe stimmen, brauchst du keine neuen Klamotten.

Warum hast du dir dieses Outfit für den Herbst ausgesucht?

Ich finde den grauen Mantel toll – den kann man super mit knalligen Nägeln oder Lippen ergänzen. Da würde auch eine coole Used-Jeans super zu passen – die hatte ich leider gerade nicht zu Hause. Und mit coolen Turnschuhen gestylt, finde ich das auch richtig gut.

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Und warum hast du dich für die anderen Teile entschieden?

Ich finde den Cardigan in Kombination mit dem grünen Kleid super passend. Ich habe auch noch senffarbene Sneakers von Nike – das kann im Winter, noch mit dickem Schal dazu, auch super aussehen. Die Tasche finde ich auch außergewöhnlich, weil sie so grob gestrickt ist. Die Ankle-Boots hätte ich mir im Laden nie so ausgesucht. Aber ich finde die echt toll, sie sind super bequem, auch gut verarbeitet und sehen zur Jeans oder auch zum Kleid schön aus.

Die Teile sind bei brands4friends oft bis zu 70% reduziert. Bist du generell eine Schnäppchenjägerin oder online bei Shopping Clubs unterwegs?

Ja, total! Ich shoppe eigentlich fast nur Schnäppchen. Ab und zu gönne ich mir auch etwas zum regulären Preis. Kein Scherz, ich gucke tatsächlich morgens immer bei brands4friends und einigen anderen Shopping Clubs vorbei.

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Dann bist du ja die perfekte Gewinnerin …

Ja (lacht). Ich schaue immer, was es gerade so gibt. Auch für die Kinder schaue ich viel und kaufe zum Beispiel im Sommer schon mal Winterschuhe. Gerade habe ich auch viele meiner alten Klamotten über Instagram verkauft und mir Second-Hand-Teile bei Ebay Kleinanzeigen gekauft, zum Beispiel ein paar Jeans von Closed.

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Hast du ein Lieblingslabel oder einen Lieblingsdesigner?

Im Moment mag ich die Jeans von Closed gerne, die sitzen super bei mir. Bei & Other Stories habe ich mir auch viel gekauft. Ansonsten bin ich gar nicht so labelaffin. Ich schaue eher, was mir gefällt und was mein Stil ist.

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Wir haben dich schon bei Instagram gestalkt und gesehen, dass du einen DIY-Blog schreibst – “Hedi näht”. Das heißt, du trägst auch viel Selbstgenähtes?

Ich nähe für mich und meine Kinder. Ich kombiniere das dann mit ein paar wertigen Teilen. Ich nähe immer so, dass ich ein Outfit dazu habe. Also überlege ich mir vorher, welches neugenähte Teil zu welchen anderen Teilen passen würde – ich denke immer in Outfits und nähe nicht einfach ein T-Shirt.

Wo hast du dir deine DIY-Skills angeeignet?

Ich habe eigentlich Kommunikationswissenschaften studiert und ganz lange beim Radio und in der PR gearbeitet. Dann habe ich meine Zwillinge bekommen und gemerkt: Das kannst und willst du nicht so weiter machen. Ich habe mir innerlich vertraut und wusste, irgendwas wird mir schon einfallen oder zufliegen. Dann habe ich einen Wochenend-Nähkurs, wie alle Muddis, gemacht (lacht).

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Ninas zweites Stefanel-Outfit: Zum khakifarbenen Kleid trägt sie einen gestreiften XXL-Cardigan und ihre neuen Boots.

Ich bin total glücklich damit, dass ich mir etwas Eigenes erschaffen habe, woran die Leute Freude haben.

Bist du da zum ersten Mal in Berührung mit Handarbeit gekommen?

Ich habe vorher noch nie etwas mit Handarbeiten zu tun gehabt. Ich hatte damals beim Nähkurs in kurzer Zeit ein Kleid fertig und dachte: “Wow!” Dann habe ich angefangen zu nähen und vor dreieinhalb Jahren einen Dawanda-Shop aufgemacht und dort fertig genähte Teile verkauft. Aber das war ziemlich viel Arbeit, man muss ziemlich viel investieren und irgendwann bin ich mit dem Nähen nicht mehr hinterhergekommen. Außerdem fehlten mir auch Schnittmuster, die schnell gehen und cool aussehen. Dann habe ich mich mit einer Schnitttechnikern zusammengetan und angefangen, Schnittmuster zu entwickeln. Sie gradiert mir jetzt die Schnitte und ich verkaufe sie als E-Book.

hedi-naeht-femtastics2Und wo verkaufst du die Schnittmuster?

Ich habe einen eigenen Onlineshop, verkaufe sie bei Dawanda, Makerist, AllesfürSelbermacher und mittlerweile auch international in Frankreich und England. Außerdem verkaufe ich noch Papierschnittmuster an Händler und die verkaufen das dann wieder in Stoffläden. Ich bin total glücklich damit, dass ich mir etwas Eigenes erschaffen habe, woran die Leute Freude haben und ich mir trotzdem auch mal Auszeiten nehmen kann. Zum Beispiel wenn die Kinder  krank sind.

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Wie viele Schnittmuster hast du bis jetzt gemacht?

Insgesamt habe ich bis jetzt 25 Schnittmuster für Damen und für Kids entwickelt und bisher habe ich circa 40.000 Stück verkauft.

Wow! Was hast du denn für Nähmaschinen? Was kannst du unseren Lesern empfehlen?

Ich habe drei Nähmaschinen von Bernina aus dem Nähpark. Ich habe eine Overlock, die macht elastische Nähte, dann habe ich eine Coverlock, “L220” heißt die, damit kann man ganz professionelle Abschlüsse machen und dann habe ich noch eine Bernina Haushaltsnähmaschine, die gerade Nähte macht, wenn man etwas draufnähen will.

Kochen scheint ein weiteres Lieblingsthema bei dir zu sein. Du stellst vor allem #lowcarb-Rezepte vor, das heißt du achtest besonders darauf, wenig Kohlenhydrate zu essen. Machst du das schon lange?

Mir wurde vor eineinhalb Jahren meine Schilddrüse entfernt. Ich musste erstmal mit Medikamenten eingestellt werden und habe dann zugenommen und war sehr unglücklich. Ich saß bei einer Heilpraktikerin und habe dann für mich entschieden: Du musst jetzt, um dauerhaft gesund zu bleiben, abnehmen und Sport machen. Vor zehn Jahren bin ich noch Halbmarathon gelaufen und dann habe ich gar nichts mehr gemacht. Meine Heilpraktikerin ist auch Ernährungsberaterin und ich habe dann vier Wochen komplett auf Kohlenhydrate und Zucker verzichtet.

Die ersten drei Tage hatte ich echt Hunger und ganz schlechte Laune und nach zwei Wochen ging es mir dann super. Ich habe jetzt 17 Kilo abgenommen, die ich zuvor auch zugenommen hatte. Ich fühle mich jetzt viel fitter. Zucker esse ich sehr sehr wenig und auf Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot verzichte ich komplett. Das fehlt mir auch gar nicht mehr. Ich esse viel Gemüsse, Fisch und Fleisch und koche selbst sehr viel.

Du hast zwei Töchter, lebst mit deiner Familie und Hund Tilda in Hamburg – wie können wir uns eure Wohnung oder euer Haus vorstellen?

Wir wohnen in einer alteingesessen Reihenhaussiedlung in Hamburg-Rahlstedt (lacht). Wir haben uns das Haus ganz nett gemacht, haben es schlicht und modern eingerichtet. Ich habe ganz oben unter dem Dach mein Atelier und wir haben einen kleinen Garten. Für die jetzige Phase unseres Lebens mit kleinen Kindern und Hund ist das gut so. In zehn, fünfzehn Jahren könnte ich mir vorstellen, dass wir wieder etwas zentraler wohnen wollen.

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Was sind denn deine Hotspots in Hamburg?

Ich fahre gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Övelgönne und schlendere da rum oder weiter bis nach Blankenese. Wir spazieren auch oft mit den Kindern an der Alster und gehen dann noch zu Otto’s Burger ins Grindelviertel. Zum Shoppen gehe ich zum Beispiel gerne in die Schanze zu “Wie es euch gefällt”.

Verrätst du uns zum Schluss noch deine Lieblings-Accounts?

Bei meiner Freundin und Kollegin von @hamburgerliebe gucke ich immer gerne. Nic von @luziapimpinella, bei Clara von @tastesheriff und Ricarda von @23qmstil kenne ich alle persönlich – da guckt man natürlich am liebsten, was die gerade so machen.

Vielen lieben Dank für das Gespräch und viel Spaß mit deinen neuen Outfits!

 

Hier findet ihr Nina und ihren Blog “Hedi näht”:

Hier könnt ihr alle Teile aus der Story shoppen.

Fotos: Lena Jürgensen

– In Zusammenarbeit mit brands4friends –

 

 

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