Glamping meets Nachhaltigkeit: Abschalten im neuen „Nutchel“ Waldcamp im Elsass

18. November 2021
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Wann hast du das letzte Mal eine Öllampe angezündet? Hast du überhaupt schon mal eine Öllampe angezündet? Nach einem langen Spaziergang im Wald nach Hause kommen, das Feuer im Holzofen anfachen und bei Kerzenschein ein Buch lesen ohne Smartphone-Ablenkung … klingt paradiesisch für dich? Dann sollte das neu eröffnete „Nutchel“ Waldcamp im schönen französischen Elsass sofort auf deine Bucket List wandern! Hier kommen alle Tourismus-Trends zusammen: Slow Travel, Minimalismus, Tiny Houses, Nachhaltigkeit, Hygge, Mikroabenteuer und Glamping. femtastics-Co-Gründerin Lisa van Houtem war vor Ort und hat sich im „Abschalten“ geübt. Pssst: Einen Promo Code haben wir auch für euch!

Im Oktober 2021 hat das neue „Nutchel Cabin“ Waldcamp im Ort Plaine eröffnet – übernachten kann man in „Cosy Cabins“, zum Beispiel mit Rooftop.

Wir wollten etwas Neues, etwas Ungewöhnliches schaffen. Einen Ort, an dem Verbindungen wichtiger werden als je zuvor: mit der Natur, mit der Familie, mit den Freunden.

Ein neuer Reisetrend erobert gerade (nicht nur) die Herzen der dauererreichbaren Städter*innen – dabei dreht sich alles um #disconnect. Es geht um das Entkoppeln vom fortwährend fließenden Digitalstrom in den Sozialen Medien und die Rückbesinnung auf das Wesentliche: die Natur, ein bisschen Wärme, etwas Licht, ein Dach über dem Kopf und natürlich viel Zeit für echte Gespräche, Muße, Nichtstun und Kreativität resultierend aus herrlicher Langeweile.

Gegründet hat „Nutchel Cabins“ die Französin Clémence Rousseau-Dumarcet, die selbst gern viel Zeit in der Natur verbringt: „Als Mutter von drei Kindern sehe ich täglich, wie wichtig es ist regelmäßig mit der Natur in Verbindung zu sein und sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Sowohl ich als auch mein Co-Gründer Bernard Van Laethem haben einen starken Background im Bereich Tourismus, jedoch wollten wir etwas ganz Neues, etwas Ungewöhnliches schaffen. Einen Ort, an dem Verbindungen wichtiger werden als je zuvor: mit der Natur, mit der Familie, mit den Freunden.“

Als Lichtquellen dienen Öllampen, Kerzen, Lichterketten und das Feuer im Ofen.

Die Gründer haben sich zum Ziel gesetzt, das Gebiet zu renaturieren, aufzuforsten und einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Und nicht nur das – neben der touristischen Mission haben die Gründer*innen sich zum Ziel gesetzt, das Gebiet zu renaturieren, aufzuforsten und somit einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Im Elsass wurden mehr als 60 alte Bungalows mit Asbest vernichtet und mehr als 3.700 neue Bäume und Sträucher gepflanzt. Andere Gebäude des brachliegenden Geländes wurden recycelt und wiederverwendet, bereits vorhandene Rohre bodenschonend wiederbelebt. Clémence Rousseau-Dumarcet: „Natürlich ist der Prozess der Renaturierung nie vollendet, aber durch die Aufforstung zurückgelassener Brachen, schaffen wir teilweise einen neuen kleinen Wald. Ein Teil unseres Umsatzes geht in die Renaturierung und wir geben unseren Gästen die Möglichkeit, an dem Projekt teilzunehmen. Wenn wir in 30 Jahren gehen müssen, nehmen wir einfach unsere Cabins mit, die wir extra ohne Fundamente gebaut haben und hinterlassen nichts als einen Wald.“

Die Region im Elsass – zwischen dem Rhein und den Vogesen – bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv auszuleben. Sei es Wanderungen, Rad Touren oder ein Ausflug zur berühmten Weinstraße mit Abstechern in die schönsten Dörfer des Elsass‘. Das Waldcamp verlassen muss man nicht zwingend, denn die „Cosy Cabins“ sind super gemütlich. Die kleinen Tiny Houses gibt es für zwei bis sechs Personen – wahlweise mit Roof Top oder Hot Tub direkt auf der eigenen Terrasse. Hunde sind im Camp willkommen, Kinder sowieso. Für sie gibt es einen eigenen Platz im angrenzenden Waldgebiet mir Holz Tipi & Co.

Auch das „Cosy Chalet“, das Haupthaus direkt am Eingang, ist mit zahreichen Aktivitäten für die Kleinen ausgestattet: So kann man, wenn man sich hier einen Kaffee holt oder ein regionales Produkt erwirbt, gleich ein Buch für die Kinder ausleihen oder mit ihnen zusammen eine Runde malen oder basteln. Im „Cosy Chalet“ steht auch jeden Morgen das Frühstück abholbereit, was man dazu bestellen kann. Besonders liebevoll sind auch die Mappen gestaltet und kuratiert, die in jeder Cabin ausliegen und in denen sich zahlreiche Ideen für Aktivitäten finden, mit denen man sich wunderbar die Zeit vertreiben kann. Von „15 things to do instead of sitting on the sofa“ über ein illustriertes Herbst-Bingo und leckere Rezeptideen mit saisonalen Zutaten bis hin zu „How to spend less time on your phone“ ist wirklich alles für Groß und Klein dabei.

Das Frühstück kann man sich morgens bequem im „Cosy Chalet“ abholen.
Das Gelände, auf dem die „Nutchel Cabins“ gebaut wurden, lag lange Zeit brach und wird nun renaturiert.

Wie wenig ist genug und wie viel ist zu viel?

Wer in einer der „Nutchel Cabins“ übernachtet, merkt sofort: Gründerin Clémence Rousseau-Dumarcet und ihr Team haben sich sorgfältig Gedanken gemacht, was man wirklich für eine erholsame, entkoppelte Zeit braucht und was schier überflüssig ist und nur ablenkt. So ist das beheizte Bad mit Warmwasserdusche durchaus beruhigend; für die Nächte, wenn das letzte Holzscheit im Ofen verglimmt ist, stehen Wärmflaschen bereit – aber auch die werden natürlich irgendwann kalt. Geschlafen wird auf herrlich bequemen und großen Matratzen. Zum Kochen dient ein Gasherd oder ein Gasgrill auf der Terrasse. Einen Backofen gibt es nicht, Wasser wird im Kessel gekocht, abgewaschen wird mit kaltem Wasser. Es gibt eine(!) Steckdose in der Küche, an der sich auch gleich ein Hinweisschild befindet, dass hier keine Multi-Adapter angeschlossen werden sollen. Und eben auch kein WLAN, schnief. Zugegeben, man fühlt sich hier und da ganz kurz infantilisiert, sollte man doch meinen, der oder die mündige Tourist*in könne selbst entscheiden, ob der Flight Mode aktiviert wird … bis man dann beseelt von guten Gesprächen vorm Feuer sitzt und sich schamvoll heimlich eingesteht, dass es eben doch einen Unterschied macht, wenn etwas, was man vermeintlich immer braucht, einfach nicht da ist.

Es wird ruhig, draußen und drinnen – in einem selbst. Da kommen unbekannte Gedanken hoch, Wünsche und vielleicht auch neue Träume und Lebensideen.

Man muss es mögen, das unprätentiöse Leben so nah an und mit den ursprünglichen Elementen. Denn auch wenn der Holzofen fröhlich bis Mitternacht prasselt, der Sauerstoff wird leider doch schneller knapp als gedacht und zack müssen alle Fenster auf. Eventuell leicht strapazierte Gemüter werden dafür aber jede Nacht mit einem unfassbar schönen Sternenhimmel und jeden Morgen mit der hinter den Vogesen aufgehenden Sonne belohnt – früh aufstehen (um den Ofen schnell anzuzünden) lohnt sich also und der Panoramablick dank der großen Glasfront, die jede Cabin hat, ist einfach unschlagbar.

Ob als Auszeit mit der Familie, Kurztrip mit den Freund*innen oder als Solo-Reise: Ein Urlaub in den „Nutchel Cabins“ macht was mit einem – man muss sich schon einlassen, auf das Stecker Ziehen, auf die Naturnähe, den Verzicht, die Erfahrung, das Ursprüngliche. Wenn man das tut, bekommt man ganz viel: Es wird ruhig, draußen und drinnen – in einem selbst. Da kommen unbekannte Gedanken hoch, Wünsche und vielleicht auch neue Träume und Lebensideen. Diese bespricht man gemeinsam am Lagerfeuer und nimmt sie im besten Fall wieder mit, wenn (wie in unserem Fall) die Großstadt ruft und man diesem herrlichen Flecken Erde schweren Herzens „Au revoir!“ sagt.

Promo Code für femtastics Leser*innen: Mit dem Code FEMTASTICS10 bekommt ihr einen Discount von 10% für eine Buchung im „Nutchel Cabins“ Forest Village Elsass mit Check-In bis zum 31/03/2022. (Der Code wird einfach bei der Online Buchung am Ende hinzugefügt.) Have fun!

Einige Cabins sind mit einem Hot Tub auf der Terrasse ausgestattet.
 Auch mit im Camp dabei: Zwei Saunen samt kaltem Outdoor-Pool.

Hier findet ihr „Nutchel Cabins“:

Fotos: femtastics / Nutchel


– Werbung: in Zusammenarbeit mit „Nutchel Cabins“ –

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