Fempower meets Optimismus: Cathy Bernhardt, Inhaberin des veganen Restaurants „Happenpappen“

Von: 
Fotos: 
19. Januar 2021

Als Catharina Bernhardt vor fünf Jahren das vegane Restaurant „Happenpappen“ in Hamburg übernahm, war das eine berufliche 180-Grad-Wende für die gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte: vom Büro-Job zur Gastro-Unternehmerin. Seitdem hat sich die heute 31-Jährige eine starke Community in der Hamburger Feldstraße, der neuen Location ihres Restaurants, aufgebaut. Dort treffen wir Cathy und sprechen mit ihr darüber, wie die Corona-Krise als Motivation für neue Projekte dienen kann, wie sie die Entwicklung der veganen Szene erlebt hat, und welche Tipps sie hat, um vegane Ernährung auszuprobieren. Zudem teilt Cathy das Rezept für ein veganes Grilled Cheese Sandwich mit uns und zeigt, wie es gemacht wird.

Partner dieser Story ist „Heineken 0.0“. Januar ist bekanntlich der Detox-Monat voller guter Vorsätze fürs neue Jahr. Heineken macht aus dem „Dry January“ den „Try January“ und lädt dazu ein, mal etwas Neues auszuprobieren. Cathys veganes Grilled Cheese Sandwich passt perfekt zum Geschmack des „Heineken 0.0“ und ist ein ideales „Einsteigerrezept“ für alle, die mal etwas Veganes ausprobieren wollen. Das Rezept findet ihr am Ende der Story!

 

femtastics: Als wir dich 2016 zum Interview getroffen haben, hattest du gerade das “Happenpappen” in der Lappenbergsallee, der ersten Location deines Restaurants, übernommen. Seitdem ist eine Menge passiert … Was waren deine Highlights?

Cathy Bernhardt: Am krassesten war der Umzug, Mitte 2017, von Eimsbüttel hier in die Feldstraße. Es war nicht so, dass ich keine Lust mehr hatte auf die alte Location – ich musste aus dem alten Ladenlokal raus. Ich denke ja immer, dass alles so kommt wie es kommen soll. Und es war einfach großes Glück, dass ich die Fläche hier gefunden und bekommen habe. Ich liebe den aktuellen Standort noch viel mehr als den alten, weil ich mich mit der Gegend hier heute mehr identifizieren kann als mit Eimsbüttel. Insofern ist jetzt alles gut, aber damals war das sehr anstrengend. In den vergangenen Jahren sind natürlich noch mehr Highlights passiert, aber der Umzug war definitiv das Aufregendste.

Das vegane Restaurant „Happenpappen“ liegt in der Feldstraße 36 in Hamburg.

Ich bin per se optimistisch und denke einfach, dass alles schon irgendwie gelingen wird.

Das große Holzbrett auf dem Tisch (Foto rechts) hat Cathys Freund Max hergestellt.

Das vergangene Jahr nimmt natürlich eine Sonderrolle ein. Wie hast du es erlebt?

Das Corona-Jahr meinst Du? Es fühlt sich noch gar nicht so an, als wäre das Jahr vorbei … Ich finde, 2020 ist absurd schnell vorbei gegangen und natürlich war und ist es für uns alle anstrengend, aber ich bin es leid, dass alle Menschen nur noch darüber reden wie ätzend Corona ist. Ich bin per se optimistisch und denke einfach, dass alles schon irgendwie gelingen wird. Ich habe in der Vergangenheit schon viel Schwieriges geschafft – zum Beispiel als ich plötzlich aus meinem alten Ladenlokal raus musste – deshalb versuche ich, mir diese Mentalität beizubehalten.

Dein Start in die Selbstständigkeit war ja auch so ein Sprung ins kalte Wasser.

Richtig. Besonders, da ich das „Happenpappen“ von jemand anderem übernommen hatte. Viele denken, es sei einfacher einen bereits bestehenden Laden zu übernehmen als ganz neu zu gründen, aber das finde ich nicht. Ich hatte sofort, von Anfang an, zehn Angestellte. Ich hatte sofort eine gute Stammkundschaft, deren Erwartungen ich weiterhin erfüllen musste. Dazu kommen die Buchhaltung und diverse andere Dinge. Wenn du neu gründest, dann kannst du selbst mit deinem Geschäft wachsen. Du fängst langsam an und dann wird es schrittweise mehr. Das war bei mir anders. Ich habe mir am Anfang super viel Druck gemacht. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Wenn du neu gründest, dann kannst du selbst mit deinem Geschäft wachsen. Du fängst langsam an und dann wird es schrittweise mehr. Das war bei mir anders.

Cathy bereitet für uns ein veganes Grilled Cheese Sandwich zu und teilt das Rezept mit uns. Geschmacklich passt das Sandwich perfekt zum alkoholfreien „Heineken 0.0“.

Wie bist du mit dem Lockdown der Gastronomie umgegangen?

Ich weiß noch, dass mein Freund beim ersten Lockdown im Frühjahr 2020 zu mir sagte: „Wie kannst du eigentlich so entspannt sein?“. Ich lag einfach mal faul zwei Wochen auf der Couch herum – was ich sonst nie tun kann! Ich wusste einfach, dass ich an der Situation gerade eh nichts ändern kann und das so annehmen muss. Es regelt sich schon alles irgendwie. Nach rund zwei Wochen wurde mir aber langweilig – ich hatte krass unterschätzt, wie es wirklich ist, nicht arbeiten zu können. Ich habe deshalb Ende März begonnen, To-Go-Geschäft anzubieten und das lief echt gut. Ich war so dankbar dafür, zu sehen, welche Community wir haben.

Davor habe ich aber noch bei einem Projekt mitgewirkt, um Essen für Bedürftige anzubieten. Wie viele Gastronom*innen, die nicht mehr arbeiten konnten, hatte ich Hummeln im Hintern und war total on fire, Sinnvolles zu tun. Manche haben sich zusammengeschlossen, um Essen für Ärzt*innen und Pflegepersonal in den Krankenhäusern zu kochen. Mein Herzensprojekt waren aber eher Obdachlose und Bedürftige. Über Gülay von „GoBanyo“ kam ich in Kontakt mit Andrea von „Hanseatic Help“, die schon seit Jahren wahnsinnig aktiv ist in dem Bereich. Sie hat Helfer*innen organisiert, wir haben hier gekocht und Essensausgabe für Bedürftige gemacht. Das war eine super Zeit, in der ich unter anderem so viele großartige Helfer*innen kennengelernt habe, die so motiviert waren, anderen Menschen zu helfen. Aus dem Projekt hat sich dann die Initiative „Deintopf“ ergeben, die seit dem letzten Frühjahr Mittagessen für Bedürftige anbietet. Eine Zeit lang habe ich sie auch noch mit Essen unterstützt. Sie sind mittlerweile echt groß geworden und werden hoffentlich bald mal von der Stadt Hamburg unterstützt, weil sie das alles ehrenamtlich machen.

Zuerst stellt Cathy das Grünkohlpesto her (Rezept am Ende des Beitrags).

Es ist natürlich schön zu sehen, dass nicht alle Leute nur herummeckern, sondern auch etwas anpacken. Vielleicht kann das auch andere Menschen motivieren.

Es ist toll zu sehen, dass aus einer Krise auch so viel Motivation entstehen kann, etwas Neues, Sinnvolles zu starten.

Das habe ich in meinem Freundeskreis krass miterlebt. Ich finde, man muss aber auch aufpassen, dass man sich dadurch keinen Druck macht, wenn man vielleicht selbst einen Hänger hat und gerade nicht aus dem Quark kommt. Nur weil alle jetzt rennen, musst du das nicht auch tun. Es ist natürlich schön zu sehen, dass nicht alle Leute nur herummeckern, sondern auch etwas anpacken. Vielleicht kann das auch andere Menschen motivieren. Aber es ist andererseits auch voll in Ordnung, wenn dir gerade die Energie fehlt.

Ich persönlich wollte eben nicht nur herumjammern – gerade kollektiv in der Gastronomie – sondern aktiv werden. Es ist machbar, irgendetwas zu tun. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es auch Gastronomie gibt – zum Beispiel auf dem Land – für die so etwas wie To-Go-Geschäft nicht möglich ist. Und die gesamte Situation sieht nicht rosig aus.

Du hast dann auch noch Boxen aus dem „Happenpappen“ angeboten.

Ja, unsere „Winterboxen“. Wir wollten sie nicht „Weihnachtsboxen“ nennen, weil viele Menschen ja kein Weihnachten feiern. Als wir feststellten, dass die versprochenen staatlichen Unterstützungsgelder noch nicht kamen, haben Lisa, meine Festangestellte, die Konditorin ist, und ich uns zusammengesetzt und entschieden, eine Box voller veganer Süßigkeiten zu machen. Verschiedene Kekse, Stollenkonfekt, Nussecken, Granola … Das wurde krass angenommen.

Es geht mir oft so – auch wenn Normalbetrieb ist und ich um 12 Uhr hier sitze und noch kein Gast da ist – dass ich denke: „Es ist vorbei, jetzt kommt keiner mehr.“ Ich habe das wirklich. Deshalb war ich bei den Boxen so überrascht, wie gut die Resonanz war. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 100 Boxen ausverkauft. Darüber habe ich mich derbe gefreut.

Jede*r in der Gastronomie kann arbeiten wie ein Berserker und 2o Stunden rennen und ist dabei on fire – aber dieses Auf und Ab zermürbt.

Wie steht es aktuell um dein Restaurant und dein Team?

Die staatlichen „Novemberhilfen“ sind noch immer nicht da. Ich denke, wenn sie nicht bald kommen, dann bricht alles zusammen. Jetzt ist alles Ersparte oder was man an eigenem Geld hatte noch einmal ins Business gesteckt worden … Jetzt müssen die Hilfen wirklich ausgezahlt werden.

Ich muss schauen, ob ich ab Februar wieder To-Go anbiete. Es ist aktuell schwierig, zu planen. Das ist das Krasseste für uns. Jede*r in der Gastronomie kann arbeiten wie ein Berserker und 2o Stunden rennen und ist dabei on fire – aber dieses Auf und Ab zermürbt. Immer wieder alles hochzufahren, die Küche anzuschmeißen, die Kühlschränke zu befüllen, das ist auch schwierig, wenn man nicht weiß, wann man wieder schließen muss. Ich persönlich finde, der Lockdown hätte ab November radikaler sein müssen. Ein Lockdown ist sinnvoll, aber nur wenn alle mitziehen. Abgesehen vom Finanziellen vermisse ich die Arbeit und mein Team sehr!

Wie hast du dein Lokal seit der Gründung justiert? Was macht heute die “Happenpappen”-Identität aus?

Es fällt mir immer noch schwer, zu definieren, was wir sind: Café? Bistro? Deli? Kleines Restaurant? Ich persönlich finde, dass es nicht nur ein Café ist, weil es dafür zu viel warme Küche gibt und ja auch abends. Ich nenne es ein kleines Restaurant. Als ich das „Happenpappen“ übernommen habe, ging es darum, mit wenig Geld die Einrichtung so zu gestalten, dass sie mich widerspiegelt. Damals war alles noch etwas süßer und lieblicher. Ich glaube, der Laden hat mit mir eine Entwicklung gemacht. Durch den Umzug konnte ich den Laden überwiegend so gestalten wie ich wollte.

Auch unsere Küche hat sich entwickelt – und ich finde, wir haben uns in der Qualität gesteigert. Wir haben manche Dinge wie Eintöpfe und Quiche beibehalten, aber „Bowls“ waren vor fünf Jahren noch nicht so ein Thema. Bei uns gibt es mittags immer auch eine Bowl und ich höre oft Kommentare wie: „Ach, die Veganer immer mit ihren Bowls!“. Aber was ist denn eine Bowl? Für mich ist „Bowl“ der Freifahrtschein, super kreativ zu sein. Ich habe einfach Spaß daran, in einer Schüssel unterschiedliche Dinge anzurichten. Wir machen da quasi alles: Es gibt eine Knödel-Bowl mit Semmelknödeln und Geschnetzeltem, asiatische Bowls, Burger Bowls, … Ich kann mit Bowls einfach sehr frei und kreativ sein.

Ich hinterfrage immer, was wir machen und möchte mich weiterentwickeln. Ich habe zum Beispiel schon überlegt, ob das Thema Burger nicht langsam durch ist. Aber unsere Burger-Abende werden immer noch supergut angenommen.

Wie hast du die Entwicklung der veganen Szene in Hamburg erlebt?

Ich finde, dass sie in den letzten zwei Jahren einen krassen Sprung nach vorne gemacht hat, dass es aber dafür, dass es Hamburg ist, viel zu wenige vegane Restaurants gibt. Klar bieten immer mehr Restaurants vegane Optionen an, was toll ist, aber es gibt immer noch so wenige rein vegane Läden. Da kann noch viel mehr passieren.

Ich merke aber auch in meinem Freundeskreis, dass immer mehr Leute offen für vegane Ernährung sind. Mein Ziel mit „Happenpappen“ ist nach wie vor: schöner Laden, entspannte Atmosphäre, gutes Essen und nebenbei ist alles vegan. Ich will gar nicht die Vegan-Flagge schwenken. Was mich am meisten ärgert, ist, dass es immer noch Leute gibt, die vorbeilaufen, das Wort „vegan“ lesen und direkt sagen: „Das will ich nicht!“. Das sind diejenigen, die auch sagen: „Vegan schmeckt mir nicht!“. Öffnet euch doch mal. Ich freue mich, dass sich immer mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen, öfter mal Alternativen zu tierischen Produkten kaufen oder auch mal vegane Tage einlegen.

In meinem Freundeskreis haben in letzter Zeit auch viele Leute, die noch tierische Produkte essen, vegane „Ersatzprodukte“ aus dem Supermarkt ausprobiert und waren begeistert.

Das finde ich super, wenn Menschen offen sind und einfach mal was Neues ausprobieren. Natürlich schmecken leider nicht alle von diesen Produkten und ich finde es schade, wenn Leute zum ersten Mal Ersatzprodukte wie vegane Würstchen probieren, die nicht gut sind, und dann direkt urteilen: „Vegan schmeckt nicht!“. Nein, dann war einfach das Produkt schlecht oder jemand hat schlecht gekocht. Hier im Restaurant verwenden wir nebenbei bemerkt keine Fertig- oder Ersatzprodukte, wir machen unsere Linsen-Patties für die Burger und auch unseren Seitan selbst.

Manche Veganer finden es nicht gut, wenn große Lebensmittelmarken vegane Alternativen auf den Markt bringen, die kleine vegane Marken im schlimmsten Fall vom Markt drängen. Das kann ich total nachvollziehen, da auch ich immer dafür bin, kleinere Marken zu unterstützen. Allerdings haben die großen Marken zum einen einfach das Geld, um besser zu forschen und „perfektere“ Produkte zu produzieren, also Produkte, die näher an den Fleischgeschmack herankommen, zum anderen kaufen viele Menschen eher eine vegane Alternative von einer vertrauten Marke als ein ganz neues Produkt. Darüber erreicht man eben die Leute. Und das ist gut. Das kann ja ein Einstieg sein, sich mit veganer Ernährung zu beschäftigen und wenn man mehr im Thema drin ist, kann man auch mal neue Marken ausprobieren.

Jede Menge veganer Käse ist die essentielle Zutat für das Sandwich!

Man sollte sich selbst den Druck nehmen, anfangen selbst zu kochen – aber das haben 2020 ja viele von uns gemacht – und man muss sich einfach trauen.

Viele Menschen nehmen sich im Januar vor, sich gesünder zu ernähren oder vielleicht auch auf tierische Produkte zu verzichten. Welche Tipps dafür hast du?

Zunächst sollte man offen sein. Jede*r soll das so machen wie er oder sie es für richtig hält. Dennoch ist es natürlich an der Zeit, dass jede*r ein bisschen umdenken muss – Nachhaltigkeit, Klimawandel und so weiter. Das müsste mittlerweile in jedem Kopf angekommen sein.

Man sollte sich jedoch keinen Druck machen. Bei mir persönlich passierte die Umstellung von Null auf Hundert: Ich habe alles gegessen und dann „ab morgen vegan“. So muss man das natürlich nicht machen. Man kann zum Beispiel entscheiden: „Ab morgen verzichte ich erst mal auf Fleisch.“. Vielleicht kocht man auch zu Hause nur noch vegan oder vegetarisch, und wenn man mal außer Haus isst oder bei Oma zu Besuch ist, dann isst man meinetwegen ein Stück Torte, wenn es einem noch zu befremdlich ist, darauf zu verzichten. Man sollte sich selbst den Druck nehmen, anfangen selbst zu kochen – aber das haben 2020 ja viele von uns gemacht – und man muss sich einfach trauen. Es gibt mittlerweile auch so viele Blogs mit superguten, einfachen veganen Rezepten. Ich mag zum Beispiel „Zucker & Jagdwurst“ und „Eat This“ sehr gerne.

Auch vor Nährstoffmangel muss man keine Angst haben. Jeder Mensch sollte sich regelmäßig durchchecken lassen, ob man alle Nährstoffe ausreichend bekommt – egal, ob vegan oder nicht vegan. Und wenn man sich ausgewogen ernährt, ist man relativ gut abgedeckt. Ja, wenn man sich jahrelang rein vegan ernährt, ist es vielleicht sinnvoll, Vitamin B12 zu supplementieren.

Ich weiß, dass die Kommunikation anstrengend sein kann, aber über diese vermeintlichen Unannehmlichkeiten muss man hinwegsehen und da drüber stehen. Nein, man ist nicht „kompliziert“, weil man sich vegan ernährt. Es gibt auch viele gute Channel, die darüber aufklären, wie zum Beispiel „Vegan ist ungesund“ oder die Netflix-Serie „Game Changers“, die von Profisportler*innen handelt, die auf vegane Ernährung umgestellt haben.

Wirklich wahnsinnig lecker: Cathys veganes Grilled Cheese Sandwich mit Grünkohlpesto, veganem Frischkäse, Crème fraîche und frischem Grünkohl!

Du zeigst uns heute ein Rezept, das super zum alkoholfreien „Heineken 0.0%“ passt. Erzähl uns was dazu!

Ich mache ein veganes Grilled Cheese Sandwich mit Grünkohlpesto und jeder Menge schmelzendem Käse. Das ist easy, schnell, lässt sich gut zu Hause machen und schmeckt supergeil. Alkoholfreies Bier passt sehr gut dazu – und das Rezept ist auch ein super „Einsteigerrezept“ für alle, die mal etwas Neues probieren wollen.

Was willst du dieses Jahr Neues ausprobieren? … Einerseits in der Küche, andererseits ganz allgemein gefragt.

Zum Thema Weiterentwicklung des „Happenpappen“: Ich möchte endlich ein neues Logo machen. Es ist einfach Zeit dafür. Daran arbeite ich gerade mit einem super Experten. Auch in der Küche möchte ich ein paar neue Sachen ausprobieren, für die ich schon Ideen habe. Und mein Wunsch ist es, in Zukunft weiterhin mehr freie Zeit mit Freunden und Familie in meinen Arbeitsalltag einzubauen. Ich habe letztes Jahr auch angefangen, regelmäßig Sport zu machen und ich muss wirklich sagen, dass mir das extrem gut tut. Ich kann nur allen Menschen, die gerade eine schwierige Zeit haben und denen es nicht so gut geht, empfehlen, Sport zu machen, weil es so große positive Auswirkungen auf die Psyche hat. Ich bin gar nicht so ein Sportfan, aber danach fühle ich mich so bestärkt und kann Bäume ausreißen. Das möchte ich gern beibehalten.

Wir wünschen dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei allem! Vielen Dank für das Interview, Cathy.

 

VEGAN GRILLED CHEESE SANDWICH MIT GRÜNKOHLPESTO

frisches, gutes Sauerteigbrot

Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack) oder Margarine

veganer Reibekäse (mein Favorit ist „Simply V“ oder „Violife“)

veganer Frischkäse oder Crème fraîche (z.B. „Creme Vega“ oder Frischkäse von „Simply V“)

Grünkohlpesto (Rezept unten)

Zubereitung für 1 Sandwich

Pfanne erhitzen und 2 Scheiben Brot in 1,5-2 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Scheibe mit etwas Albaöl oder Margarine bestreichen und mit der Seite nach unten in die Pfanne legen. Anschließend eine ordentlich Portion Reibekäse (ca 60g) oben drauf geben. Die andere Scheibe großzügig mit Frischkäse/Crème fraîche bestreichen, anschließend das Grünkohlpesto darauf geben und jetzt auf die andere Scheibe legen. Mit dem Pfannenwender immer wieder das Brot andrücken damit der Käse besser schmilzt und das Ganze schön zusammenklebt. (Tipp: Man kann den Reibekäse vorher auch noch mit etwas Öl vermengen dann schmilzt der noch etwas besser). Nach einigen Minuten das Sandwich vorsichtig wenden und nochmals ein paar Minuten von der anderen Seite rösten. Bis es schön kross ist.

Aus der Pfanne nehmen, in der Mitte durchschneiden – et voilà ! Guten Appetit!

Das Grünkohlpesto kann man auch super durch andere Dinge ersetzen wie z.B. Kimchi oder Sauerkraut.

Grünkohlpesto

200g Grünkohl

1/2 Knoblauchzehe

1/2-1 TL Hefeflocken

kleiner Schuss Agave

80 g Haselnüsse

1 EL Zitronensaft

Pfeffer/Salz

Olivenöl (Schuss)

Alle Zutaten in den Mixer geben (natürlich erst die flüssigen) und ordentlich durchmixen. Nochmal mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Wer mag kann die Haselnüsse vorher noch einmal kurz anrösten für einen intensiveren Geschmack.

 

Hier findet ihr Cathy Bernhardt:

„Happenpappen“, Feldstraße 36, 20357 Hamburg

 

Layout: Kaja Paradiek

 

– Werbung: In Zusammenarbeit mit Heineken –

4 Kommentare

  • Ela sagt:

    Schöner Beitrag über das HappenPappen, die vegane Ernährung selbst und über Cathy – ich hoffe einfach, dass sich die Situation für alle Beteiligten (sei es Gastro, Pflege oder welche Bereiche auch immer, die gerade derbe strugglen) schnell bessert und wir alle wieder gemeinsam Essen, uns verabreden und einfach nur Zeit miteinander verbringen können.

    Ich freue mich, wenn ich wieder einen kleinen Trip nach Hamburg machen und dem HappenPappen „Hallo“ sagen kann – bis dahin wünsche ich euch alles Liebe und fühlt euch gedrückt.

  • Pauline sagt:

    Danke für den tollen Einblick! Ich habe mich von Anfang an in das Happenpappen verliebt und bin nach wie vor schwer begeistert vom Flair und der Stimmung, die dort zuhause sind. Vom köstlichen Essen mal ganz abgesehen 😉 Jeder Besuch dort macht mich so glücklich!
    Halte durch Cathy!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert