Mehr Glow, besserer Schlaf & Support bei der Periode: Laura Simonow von „This Place“ macht innovative Naturkosmetik

11. April 2022
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Entspannende Schlafcreme, wohltuende Periodencreme, durchblutungsfördernde Muskelcreme oder revitalisierende Gesichtscreme: Die funktionalen Naturkosmetikprodukte von „This Place“ wirken über ihren Duft, das Einmassieren, die spannende Zusammenstellung rein natürlicher Inhaltsstoffe sowie kleine Rituale, die mit Selfcare zur Gesundheit beitragen sollen. Mit wie viel Zeit, Mühe und Forschung diese neuartigen Cremes und Öle sorgsam formuliert wurden, erzählt Laura Simonow, Co-Founder und General Manager von „This Place“. Mit ihren innovativen Produkten, denen Cannabidiol den Kick gibt, befindet sich Laura, die selbst Wissenschaftlerin ist, mit ihrem Team auf einer Mission. Und dabei spielen besonders ihre Kund*innen eine große Rolle.


Ihr möchtet die funktionale Naturkosmetik von „This Place“ ausprobieren, aber könnt euch bei den Produkten nicht entscheiden? Dafür gibt’s das „Starter Set“ mit den vier innovativen Cremes für Schönheit, Schlaf und Schmerzlinderung. Und mit dem Code THISPLACE10 bekommt ihr 10 Euro Rabatt auf euren Einkauf (einmal pro Kunde anwendbar, Mindestbestellwert: 20,00 Euro).


femtastics: Was macht den Reiz von Cannabis als Heilpflanze für dich aus?

Laura Simonow: Wenn man sich die Geschichte der Cannabispflanze als Heilpflanze mal durchliest, die drei- bis viertausend Jahre zurückreicht, dann ist die Dokumentation dieser Pflanze höchst interessant. Es hat mich auch politisch gereizt zu erfahren, weshalb die Cannabispflanze kriminalisiert wurde. Als Forscher*in weiß man, dass zu einem kriminalisierten Wirkstoff, der isoliert betrachtet viel Wirksamkeit in Kosmetik oder gegen Entzündungen haben könnte, gar nicht mehr geforscht werden kann. Man kann keine Projekte damit machen und Evidenz sammeln. Diese Forschungslücke führt dazu, dass viele Menschen es so wahrnehmen, dass es noch nicht genug Studien dazu gibt. Wir haben bereits angefangen, Langzeitstudien aufzusetzen.

„The Glow“, „The Hug“, „The Good Night“ – schon die Namen der Cremes von „This Place“ deuten ihre Wirkung an.

Wodurch bist du auf Cannabidiol als Wirkstoff für deine Produkte gekommen?

Ich war fast zwei Jahre im Labor und habe mir alle Studien und Inhaltsstoffe angeschaut, die für mich Relevanz hatten. Viele bewährte Wirkstoffe wie Arnika oder Mönchspfeffer waren dabei, zu denen es schon Evidenz gab. Wir haben dann auf ein paar Exoten geschaut, wie sie miteinander wirken und wie die Synergien bei unterschiedlichen Konzentrationen sind. CBD, also die Cannabispflanze mit dem Hanfextrakt, war ziemlich relevant. Es hat fast wie ein Booster fungiert. In den Dermatests konnten wir sehen: Die Wirksamkeit ist mit Cannabidiol einfach deutlich besser. Deshalb haben wir überall hochkonzentrierten CBD-Rohextrakt mit reingemixt. Nicht ein Isolat, sondern wirklich den kompletten Extrakt mit all seinen Therpenen und Cannabinoiden.

In der Medizin wird immer das Ganzheitliche betrachtet und so habe ich auch unsere funktionalen Naturkosmetikprodukte entwickelt.

Auf der Plattform deines Start-ups „This Place“ lernen wir dich als Wissenschaftlerin kennen. Was hast du studiert und woran forschst du?

Ich bin Wissenschaftlerin und habe in der Grundlagenforschung der Neurologie meine Heimat, hier habe ich geforscht. In der Medizin wird immer das Ganzheitliche betrachtet und so habe ich auch unsere funktionalen Naturkosmetikprodukte entwickelt. Das heißt, dass man sich die Patient*innen immer im Ganzen anguckt, nie nur den einzelnen Befund. Weil man weiß, dass alles zusammenhängt und die mentale Verfassung eines Patienten erheblichen Einfluss auf den Genesungsprozess hat. Diesen Ansatz ganzheitlich in ein Kosmetikprodukt zu bringen – das wollte ich versuchen.

Gesichtsöle für morgens und abends ergänzen die Gesichtscreme „The Glow“.

Welche Sinne werden mit den Cremes angesprochen?

Ich wollte olfaktorisch etwas schaffen, was wirklich Duftreize setzt und womit man sich kleine Rituale antrainieren kann. Bei der Schlafcreme ist schon der Duft alleine ein starkes Signal für „jetzt geht es ins Bett“. Die wirkungsvolle Formulierung soll mit unserem kleinen Mini-Ritual, dem Einmassieren der Creme, noch optimiert werden. Das ist unser Verständnis von diesem holistischen Produkt-Approach, dass es nicht nur an einer Säule wirkt, sondern einen komplett abholt – und dieser Ansatz kommt aus der Neurologie.

Woher stammt das Cannabidiol für eure Cremes und Öle?

Im Labor hat sich herauskristallisiert, dass auf dem Markt noch enorme Qualitätsunterschiede herrschen. Für uns kamen nur zwei Anbieter in Frage: In der ersten Produktion stammte der Bio-Rohextrakt noch aus den Schweizer Alpen. Als dann alle Zertifizierungen da waren, sind wir zum deutschen Anbieter gewechselt, um lokaler zu produzieren. Wir sind sehr dankbar für diese Partnerschaft, weil das Cannabidiol einfach eine enorm gute Qualität hat.

Braucht man nicht viel Wärme und Licht in Gewächshäusern für den Anbau?

Hier kommt ein Mischkonzept zum Einsatz: verschiedene Felder im Freien und das Gewächshaus. Das von uns bezogene Cannabidiol kommt nicht aus dem Gewächshaus, sondern vom Freilandfeld. Und die Extraktionsanlage liegt relativ nah bei Berlin.

Alle Produkte werden also in Berlin konzipiert, formuliert und produziert?

Ja, das ist unsere Besonderheit. Jedes einzelne Produkt wird hier konzipiert, formuliert, produziert – und auch der letzte Produktionsschritt findet hier in Berlin statt, weshalb wir offiziell „Made in Berlin“ sind. Das ist natürlich wirklich cool und soll auch weiter so sein. Es wird immer relevanter, dass man versucht, so lokal wie möglich zu sein in allen Schritten, die man macht.

Die (Um-)Verpackungen, Produkte und Formulierungen sind nachhaltig, vegan und tierversuchsfrei. Dank pflanzlicher Inhaltsstoffe leisten sie einen Beitrag zur Reduzierung der Menge an Mikropartikeln aus Mineralöl, Silikonen, Mikroplastik und Parabenen, die ins Abwasser und später unter Umständen in die Umwelt gelangen könnten.

Rituale sind wie ein Schlüssel zu einem gesünderen, strukturierteren Alltag. Es geht darum, sich richtige Routinen anzutrainieren, die man wiederholt.

Laura Simonow ist Co-Founder und General Manager von „This Place“.

Es gibt vier Einsatzgebiete von Kopf bis Schlaf für eure Cremes – wie wirken sie?

Diese Produkte, die gleichzeitig auch das Herz der Marke sind, bilden die vier Grundpfeiler, die einen von Kopf bis Schlaf begleiten. Zum Kennenlernen gibt es deshalb auch extra das Starter-Set mit diesen vier Cremes in 20-Gramm-Tuben, die einen rundum mit Support versorgen sollen.

Einmal unsere Gesichtscreme „The Glow“, die dafür konzipiert ist, Entzündungen zu reduzieren und die Hautgesundheit zu unterstützen. Sie sorgt für eine gesunde und schöne Haut, sodass man strahlt und auf viel Make-up verzichtet, weil man sich einfach wohl fühlt. Die hat gerade ein tolles Studienergebnis bekommen: Wir haben gesehen, dass die Formulierung 98 Prozent von Entzündung reduzieren konnte. Das war natürlich ein Riesenerfolg für unsere Gesichtscreme mit einem anti-entzündlichen Effekt. Das Problem, was diese Creme lösen kann? Ein sensibles, gerötetes Hautbild auszugleichen, aber sie ist auch gut für gesunde und sogar für trockene Haut. Bei sehr trockener Haut kann man ein Serum mit mehr Feuchtigkeit hinzunehmen.

„The Blissful Day“, die Muskelcreme, ist unser Allrounder. Ich persönlich nehme sie immer, wenn ich nach einem langen Schreibtischtag Beinschmerzen habe oder bei Kopfschmerzen auf den Schläfen. Dieses Produkt soll ein bisschen mit unseren Kunden wachsen und da aufgetragen werden, wo man sich unwohl fühlt.

„The Good Night“ ist unsere Schlafcreme, die für einen besseren Schlaf sorgt. Sie beinhaltet natürliches Melatonin und viele tolle Wirkstoffe. Wir empfehlen immer, sie auf dem Unterarm aufzutragen, weil sie dort besonders schön einzieht und in einen sanften und schönen Schlaf begleitet, natürlich in Verbindung mit dem kleinen Ritual, was wir dazu entwickelt haben.

Die Periodencreme „The Hug“ ist mein heimliches Lieblingsprodukt. Wir müssen immer noch gegen Widerstände und für dieses Produkt kämpfen, weil es das so noch nicht gibt auf dem Markt. Es ist eine Creme, die man topisch (bedeutet: äußerlich) mit einer kleinen Massage auf den Unterbauch aufträgt und die einen während der Menstruation unterstützt. Sie hat tolle Inhaltsstoffe, die schon bewährt gut wirken wie Mönchspfeffer und Capsaicin. Die Formulierung unterstützt, wenn man denkt: „Mir tut gerade alles weh, aber dieser Duft klärt und erdet sehr. Ich nehme mir mal Zeit, in dieser Phase des Zyklus‘, mich einmal um mich selbst zu kümmern. Und versuche, nicht gleich zu Schmerzmitteln zu greifen.“

Diese Produkte, die gleichzeitig auch das Herz der Marke sind, bilden die vier Grundpfeiler, die einen von Kopf bis Schlaf begleiten.

Die fürs Gesicht? Eine Schlafcreme? Die gegen Periodenbeschwerden? Oder doch lieber die Muskelcreme? Nein, alle! Mit dem „Starter Set“ von „This Place“ lassen sich alle Cremes kennenlernen.

Wird Deutschlands erste Creme für Menstruationsprobleme gut aufgenommen?

Die Periodencreme “The Hug” ist natürlich keine Alternative für Schmerzmittel bei starken Schmerzen, aber in diesen Zwischenphasen, wo man sich unwohl fühlt, kann sie helfen.
Die Gruppe der Menstruierenden ist sehr groß. Wir haben anfangs viel recherchiert und Umfragen gemacht: Gibt es Alternativen zu Tabletten? Gibt es Mittel gegen leichte Periodenschmerzen und Unwohlsein? Wir haben fast nichts gefunden. Das erklärt natürlich auch die Aufklärungsarbeit, die wir dazu leisten müssen. Viele Barrieren müssen noch überwunden werden.

Wir sind auf einer Mission und unsere Periodencreme ist das besondere Herzensprodukt, weil es für mehr steht als eine neue Produktkategorie.

Sucht ihr das direkte Gespräch mit den Frauen*?

Ohja, und viele begeisterte Kundinnen bestätigen uns, dass es einen Bedarf und einen Markt dafür gibt. Manche verstehen erst nach dem Ausprobieren, für was die Creme da ist. Wir möchten zeigen, dass es auch etwas Schönes sein kann, sich in dieser Zeit um sich zu kümmern mit einem Produkt, was einen unterstützt. Aber wir sind auf einer Mission und man kann sagen, dass es das besondere Herzensprodukt von fast allen aus dem Team ist, weil es für mehr steht als eine neue Produktkategorie. Der Gruppe von Menstruierenden möchte wir deutlich mehr Sichtbarkeit geben und zum Beispiel in unserem Blog über die Probleme während der Menstruation zu sprechen. Wir versuchen, Problemlöser dafür bereitzustellen und zu unterstützen. Das ist nicht einfach.

Auf eurer Plattform bekommt man schöne Anregungen und gute Erklärungen. Warum sind die vorgeschlagenen Rituale wichtig?

Rituale sind wie ein Schlüssel zu einem gesünderen, strukturierteren Alltag. Es geht darum, sich richtige Routinen anzutrainieren, die man wiederholt. Irgendwann haben sie sich in Körper und Geist so festgesetzt, dass sie sich natürlich anfühlen, sie sind dann quasi einprogrammiert. Die Probleme, die wir mit der funktionalen Naturkosmetik lösen wollen, kann man schön und sanft, fast schon spielerisch, angehen. Ein besseres Schlafverhalten, etwas mehr Aufmerksamkeit während der Menstruation, sich auch bei Verspannungen und Entzündungen um sich kümmern: Das sorgt für einen enormen Stressabbau.

Negativer Stress ist also ein echter Problem-Booster?

Wenn man sich anschaut, was Stress im Körper auslöst, wie viele schlechte Prozesse von einem stressigen Moment ausgehen, dann ist es ein großes, übergeordnetes Ziel für einen gesunden Körper und Geist, Stress abzubauen im Alltag. Nur so funktioniert ein gesunder Lebensstil. Viele Entzündungen gehen von absoluten Stresssituationen aus. Entzündungsprozesse und -herde im Körper sind das, was wir unbedingt vermeiden müssen und auch ein Bewusstsein für die Folgen schaffen. Das ist unsere Mission und deshalb sind diese Rituale, die später zu richtigen Routinen werden sollen, für uns wirklich ein Herzstück der Marke, um sich mit Kosmetikprodukten ein gesünderes Leben zu gestalten. Das hat auch viel mit Eigeninitiative zu tun! Die Probleme löst natürlich nicht dieses eine Wunder-Produkt, sondern es hängt immer alles miteinander zusammen.

Wenn man sich anschaut, was Stress im Körper auslöst, wie viele schlechte Prozesse von einem stressigen Moment ausgehen, dann ist es ein großes, übergeordnetes Ziel für einen gesunden Körper und Geist, Stress abzubauen im Alltag. Nur so funktioniert ein gesunder Lebensstil.

Wieviel Creme nimmt man zum Verreiben, Erwärmen und Einmassieren?

Das ist individuell verschieden und auch immer davon abhängig, wie viel Unterstützung man gerade braucht. Man kann anfangen mit einer Haselnussgröße, um diese zu erwärmen – das ist ein schöner Start. Ich persönlich liebe es, ein bisschen mehr zu nehmen, weil jedes Produkt sein eigenes Duftprofil hat, was einen in eine ganz kurze Auszeit holt. Wir plädieren für die Mini-Rituale mit dem Aufnehmen des Duftes, die einen mal runterbringen, fast schon in einen meditativen Zustand. Das Dufterlebnis ist für mich persönlich extrem wichtig.

Laura Simonow ist Humanmedizinerin. „In der Neurologie wird immer das Ganzheitliche betrachtet und so habe ich auch unsere funktionalen Naturkosmetikprodukte entwickelt“, sagt sie.

Wird „This Place“ von manchen als Luxusmarke im Natursegment wahrgenommen?

Ja. Wir selber sehen uns eher als „affordable luxury“ und möchten für jede*n der kleine Luxusmoment sein. Wir möchten sehr inklusiv sein und nicht als abgehobene Luxusmarke im Nischenbereich gelten, die nur für ganz wenige zugänglich ist. Wir möchten etwas schaffen, womit sich jede*r mal kurz rausnehmen kann. Auch in einer Familie können die Produkte für jedes Mitglied zur Verfügung stehen. Unsere Cremes und Öle sollen alle Personenkreise mit einschließen und niemanden ausschließen. Deshalb haben wir die kleinen Tuben entwickelt, um die Preisbarriere, die natürlich nicht ohne ist, ein bisschen zu senken, um vielen die Möglichkeit zu geben, diese Art der Selbstfürsorge wirklich mal zu praktizieren.

Wir entwickeln die Produkte nach den Erfahrungen unserer Kund*innen weiter.

„This Place“ ist hübsch illustriert, wirkt persönlich und auf der Website bekommen Erfahrungen von Käufer*innen viel Raum. Wie möchtet ihr eure Kund*innen sonst noch einbinden?

Das ist eines unserer ganz großen Herzensthemen! Wir entwickeln die Produkte nach den Erfahrungen unserer Kund*innen weiter. Wir haben sehr viele Fokusgruppen und Materialien, die unsere Kund*innen ansprechen und auffordern sollen, mit uns in eine Unterhaltung zu treten. Zum Beispiel liegt in jedem „This Place“-Paket ein kleines Marketing-Inlay, was darum bittet, die eigene Geschichte oder die Erfahrungen zu teilen, damit wir daraus lernen, schon die nächsten Produkte zu entwickeln.

Wird man dich vielleicht auch mal in einem „This Place“-Shop kennenlernen können?

Unser erster eigener „This Place“-Store eröffnet im Mai in der Mulackstraße in Berlin als Pop-up-Store. Den Store möchten wir so gestalten, dass es nicht ein reiner Verkaufsstandort ist, sondern ein Ort des Austauschs und mit Events. Wir suchen eine noch stärkere Verbindung zu unseren Nutzer*innen. Im Endeffekt ist das der Grund, weshalb wir existieren und unser absoluter Mittelpunkt, um den sich alles dreht, und wofür wir auch die Produkte entwickelt haben.

Vielen Dank für das Gespräch, Laura!


Hier findet ihr „This Place“:

Fotos: „This Place“


– Werbung: In Zusammenarbeit mit „This Place“ –

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