Themenwoche #25 | Inspiration: Anna

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Inspiration ist etwas verdammt Schönes, ein schwer zu greifendes Phänomen – und ein extrem strapazierter Begriff. Wenn wir kreative Frauen zum Interview treffen, treibt uns die Frage nach der Inspiration immer um, auch wenn man sie eigentlich gar nicht mehr hören mag. Wir alle werden jeden Tag inspiriert – von Bildern, Menschen, Orten. Aber was genau ist Inspiration eigentlich? Und was inspiriert uns hier bei femtastics? In unserer Themenwoche #25 geben wir fleißig Auskunft. Hier verrät Anna, wo sie Inspiration findet.

Inspiration ist für mich …

… ein Gefühl, das mich überrascht und mir Energie, Optimismus und gute Laune gibt. Ein Impuls – schwer zu greifen, aber spürbar.

Was inspiriert mich?

Ich liebe und brauche es, draußen in der Natur zu sein und sauge Eindrücke auf wie ein Schwamm; aber ich bin niemand, der sich von Felsformationen oder Meeresfarbtönen inspirieren lässt – zumindest nicht im direkten Sinne. Was mich inspiriert, sind Menschen und ihre Ideen, Kreationen, wie sie denken, was sie tun, wie sie durchs Leben gehen. Manchmal treffe ich Leute, die mich so begeistern, dass ich nach dem Gespräch mit ihnen regelrecht euphorisch bin und direkt alle möglichen neuen Dinge anpacken möchte. Auf ähnliche Weise können mich Texte, Musik oder Bilder berühren und Ideen in meinem Kopf entstehen lassen.

Wann bin ich am inspiriertesten?

Der Ort oder die Zeit sind egal, wichtig ist, dass ich mich auf Menschen oder Dinge einlassen kann. Ich gebe zu, dass ich ein Kind dieser schnelllebigen Gegenwart bin und ich quasi permanent durch dutzende Apps auf meinem Handy scrolle, während ich mit der anderen Hand auf dem Laptop tippe und dabei über Freisprecher telefoniere. Na ja, nicht ganz, aber ihr wisst, was ich meine. Ich glaube nicht, dass man Inspiration findet, indem man schnell schnell dutzende Dinge gleichzeitig tut, mal kurz einen Text überfliegt oder durch hunderte Bilder scrollt. Ich persönlich habe das Gefühl, meine Energie und meine Kreativität aufzuladen, wenn ich mir Zeit für etwas nehme – egal, ob es eine Ausstellung, ein Buch, eine Unterhaltung, ein Album oder ein Spaziergang ist.

Hier lasse ich  mich online inspirieren:

Falls ich doch mal auf dem Handy oder Laptop Inspiration finde, dann sind es meistens Arbeiten von Künstlern oder Künstlerinnen oder irgendeine Form von kreativem Output. Ich mag zum Beispiel die Bilder von Mia Christopher, Leslie David und Miranda Skoczek wahnsinnig gerne und folge ihnen auch auf Instagram. Wem ich noch gerne folge, hatte ich an dieser Stelle schon einmal verraten. Wenn es darum geht, eine bestimmte Stimmung zu vermitteln, ist Tumblr immer noch einer der besten Kanäle, finde ich.

 

 

One more detail preview from the lancôme x leslie david collaboration coming soon @lancomeofficial

A photo posted by Leslie David (@lesliedavidstudio) on

 

 

Dieser Ort inspiriert mich:

Immer neue Orte. Ich glaube, um inspiriert zu bleiben, muss man dem Geist Abwechslung bieten, vielleicht auch Unerwartetes oder Störendes, aber auf jeden Fall immer wieder Neues. Raus aus der Komfortzone, rein ins Unbekannte.

Für mich sind Reisen wichtig. Die besten beeindrucken mich so sehr – wie meine Reise alleine durch Japan – dass ich jahrelang Inspiration aus ihnen gewinne.

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Ein paar der zig hundert Fotos, die ich in Japan gemacht habe

 

Diese femtastics-Frauen inspirieren mich:

Es ist immer inspirierend, einen Einblick in das Leben der Frauen zu bekommen, die wir besuchen. Als ich die kreative Kunstsammlung von Maria Gresz sehen durfte, wollte ich direkt selbst mit dem Sammeln von Originalen anfangen. Als ich Julie Dieckmanns tolle Wohnung betreten habe, wollte ich meine sofort von Grund auf renovieren und alle meine Möbel umstreichen oder umbauen. Als ich Kaya-Line Knust kennengelernt habe, dachte ich: Ja! Genau diese positive Power muss man im Leben an den Tag legen! Als ich Janine Arnolds heimeliges Goldschmiedeatelier besucht habe, dachte ich: Ist es wirklich zu spät, mich an der Kunstschule zu bewerben und ein Leben als Künstlerin in meinem eigenen kleinen Atelier zu starten? … Ich freue mich schon auf die kommenden Stories!

 

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Maria Gresz sammelt am liebsten zeitgenössische Kunst von Hamburger und Berliner Künstlern.

 

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Julie Dieckmann richtet professionell Wohnungen ein und kreiert Möbel.

 

 

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Fotos: femtastics

 

 

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