„Diese Stadt braucht eine Ohrfeige in Bezug auf Kulinarik und Atmosphäre“ – Restaurantbesitzerin Shani Ahiel

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14. Dezember 2020

Als Shani Ahiel aus Tel Aviv nach Berlin kam, hatte sie noch keinen Plan für ihr neues Leben. Heute führt sie zwei Restaurants und setzt sich dafür ein, Frauen in der Gastronomie zu empowern. Neben ihrem Restaurant „Shishi“ serviert die 34-jährige Israelin auch im „Yafo“, das zurzeit im „Amano Hotel“ zu Gast ist, farbenfrohes, israelisches Essen. Wir haben mit Shani über die Schwierigkeiten, mit denen sie als Gastronomin in der Corona-Krise umgehen muss, über Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen und über israelische und deutsche (Ess-)Kultur gesprochen.

 

femtastics: Du bist 2014 aus Tel Aviv geflohen und nach Berlin gekommen. Wie empfindest du die beiden Städte im Vergleich?

Shani Ahiel: Viele Leute sagen, dass Berlin und Tel Aviv den gleichen Vibe haben, aber ich fühle das nicht. Berlin ist viel entspannter, es geht darum, individuell zu sein. Das ist ähnlich wie in Tel Aviv, allerdings verbringt man seine Freizeit in Berlin viel mit sich selbst. Tel Aviv ist in der Hinsicht eher wie New York: Man wacht auf, geht aus, geht an den Strand, trifft Freunde. Die Stadtstruktur ist auch anders. Berlin ist so groß. Als ich hier hinzog, dachte ich: Ein 40-Minuten-Weg, nur um jemanden auf einen Kaffee zu treffen? In Tel Aviv zieht man seine Flip-Flops an, geht aus dem Haus und das nächste Café ist maximal 15 Meter entfernt.

Kannst du dich mit dem Berliner Leben identifizieren?

Es war ein Prozess, das kam nicht von einem Tag auf den anderen. Ich habe einen sehr israelischen Charakter. Ich mag es, immer viel zu tun zu haben, immer beschäftigt zu sein und nicht so viel Zeit zum Nachdenken zu haben. Berlin hat mich gezwungen innezuhalten. Sonntags ist zum Beispiel alles geschlossen. Die Stadt hat mir viel beigebracht. Wie ich langsamer werde und wie ich Zeit mit mir allein verbringen kann. Das ist ein anderes Mindset. Berlin gibt einem in gewisser Weise viel Freiheit. Man ist hier anonym. In Tel Aviv kann man eigentlich nicht die Straße entlang gehen, ohne jemanden zu treffen, den man kennt. Das ist auch schön und sehr gemeinschaftlich, aber manchmal möchte man einfach nur in die U-Bahn steigen und für sich selbst sein.

Bist du hier Teil einer jüdischen Community?

Nein, ich versuche, das zu vermeiden. Vielleicht werde ich eines Tages Lust haben, Teil einer Community zu werden, weil ich Jüdin bin und mich der Kultur verbunden fühle. Es gibt schöne Dinge im Judentum, aber ich versuche, alles zu vermeiden, was religiös und politisch ist. Im „Yafo“ betone ich zum Beispiel, dass es sich um ein mediterranes Restaurant handelt und nicht um ein israelisches Restaurant.

Welcome to „Shishi“!

Ich habe einen sehr israelischen Charakter.

Das Interview führt femtastics-Autorin Kira Rosenkranz.

Also spielt Religion keine große Rolle in deinem Alltag?

Auf eine spirituelle Art und Weise schon. Aber Religion beeinflusst nicht meine Sicht auf die Dinge und wie ich mein Leben lebe.

Erlebst du in Deutschland Antisemitismus?

Vielleicht ist es ein bisschen naiv, aber ich versuche, meine Gedanken nicht in diese Richtung gehen zu lassen. Anstatt zu sagen, diese Person ist antisemitisch, sage ich mir, diese Person ist nicht so intelligent und generell rassistisch. Es geht nicht um mich, es geht nicht um die Tatsache, dass ich Jüdin bin. Ich versuche, aus dieser Schublade herauszukommen. Mir wurde beim „Yafo“ zwar mal ein Hakenkreuz ans Fenster gemalt und einmal kam ein Araber herein und sagte, er würde das Haus niederbrennen – aber ich möchte keine Person sein, die aus Angst handelt. Auf der anderen Seite gibt es eine Realität, vor der ich die Augen nicht verschließen kann. Wie deutsche Nachbar*innen, die sagen, dies sei Deutschland, und bei denen ich spüre, dass sie mich nicht hier haben wollen. Aber dennoch denke ich nicht: Ich bin Jüdin und sie hassen mich, weil ich Jüdin bin. Das würde mich nicht weiterbringen. Die Stadt verändert sich. Und das ist bestimmt nicht leicht für die alte Generation.

Und umgekehrt: Wie empfindest du das Interesse an deinen israelischen Wurzeln hier in Berlin?

Ich habe das Gefühl, dass die Leute wirklich interessiert sind. Mir gefällt das. Es ist ja auch interessant. Die Kulturen sind so unterschiedlich und das genaue Gegenteil voneinander, was ich immer wieder bemerke, wenn ich mich mit der Gastronomie beschäftige oder einfach nur mit Menschen spreche. Es gibt so viel zu lernen. Von der Art und Weise, wie die Menschen essen, wie sie zusammenkommen, … Das sagt so viel über Menschen, über Kultur und Verhalten, über Leidenschaft und Freundschaft aus. Auf welche Art und Weise essen sie? Wie gehen sie mit dem um, was dort auf dem Tisch steht?

Ich habe es immer geliebt, Gastgeberin zu sein. Ich habe immer Menschen, guten Wein und gutes Essen geliebt.

Du hast bereits in Tel Aviv in der Gastronomie gearbeitet. Wie kam es dazu, dass du 2015 mit zwei Freunden dein eigenes Restaurant „Yafo“ eröffnet hast?

Wenn ich jetzt zurückblicke, fällt es mir leicht, das zu analysieren. Ich habe am erstaunlichsten, chaotischsten Female Empowerment-Ort der Welt gearbeitet. Es war ein Restaurant, das „Nanuchka“, das jetzt leider geschlossen ist. Die Besitzerin war meine größte Inspiration. Sie war eine starke, furchtlose Frau. Sie war verrückt – auf eine gute Weise. In Tel Aviv ist es nicht so üblich, viele Frauen in dieser Position zu sehen, noch weniger als hier. Sie hat mich damals beeinflusst, ohne dass ich es wusste. Dann zog ich nach Berlin und hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Ich habe es immer geliebt, Gastgeberin zu sein. Ich habe immer Menschen, guten Wein und gutes Essen geliebt. Wann immer ich jemanden treffe, ist das ein Fest. Ich suche einen Ort aus, es ist mir wichtig, dass die Musik schön, der Wein gut und die Käseplatte so ist wie ich sie mag. Es muss kein Dinner sein, aber eine schöne Atmosphäre ist wichtig. Ich betrachte das als Kunst.

Als ich damals in Berlin in einer Bar war, habe ich das Konzept nicht verstanden. Es war nur eine Bar. Sehr funktionell. Und ein Restaurant war nur ein Restaurant. Und ein Club war nur ein Club. Es gab keinen Ort, an den ich zum Entspannen hingehen konnte, wo die Dekoration inspirierend und der Wein gut ist, und wo man, wenn man möchte, etwas Kleines essen kann. Man muss immer wählen. Das kam mir seltsam vor, denn ich will nicht wählen. Ich will einfach meinen Abend genießen. In Tel Aviv trägt man zum Ausgehen ein hübsches Kleid und seinen besten Schmuck, um eine Show zu bieten. Und hier? Damals dachte ich: Diese Stadt braucht eine Ohrfeige in Bezug auf Kulinarik, Atmosphäre, Musik, Stimmung und Licht – und so kam mir die Idee für das „Yafo“. Natürlich hatte ich als Frau in der Welt der Gastronomie ohne viel Erfahrung Angst, aber jetzt bin ich so dankbar, hier zu sein und zu tun, was ich tue.

Ich denke, dass die israelische Küche verdammt sexy ist. Die Farben, das Teilen der Gerichte und dass man mit den Händen isst.

Die israelische Küche ist in Deutschland gerade sehr angesagt. Was denkst du, woran liegt das?

Als ich hier hingezogen bin, war das noch nicht so! Ich denke, dass die israelische Küche verdammt sexy ist. Die Farben, das Teilen der Gerichte und dass man mit den Händen isst. Das ist in Deutschland nicht üblich. Es ist nicht funktional. Man isst nicht, weil man Hunger hat. Es ist eher ein Fest.

In der alten Location des „Yafo“ in der Gormannstraße hing neben diversen Familienfotos auch ein großes Portrait deiner Großmutter. Würdest du sie als dein Role-Model bezeichnen?

Auf jeden Fall! Sie ist 108 Jahre alt und hat niemals aufgehört zu lachen. Sie ist so voller Liebe, so glücklich.

Lebt sie immer noch in Tel Aviv und besuchst du sie oft?

Ja, in der Nähe von Tel Aviv. Ich bin oft bei ihr. Sie verbindet mich immer wieder mit mir selbst.

Ist es schwer für dich, so weit weg von deiner Familie zu leben?

Ja. Aber in Berlin habe ich die Freiheit, mich zu entfalten. Wenn man in einer engen Gemeinschaft lebt, wird man entspannter, weil man so viele Wurzeln hat. Das ist schön, es hält einen stark und lebendig, aber es stimuliert das Gehirn nicht so sehr.

Die für mich wichtigste Erkenntnis war damals, dass ich eine starke, feministische Frau bin, die ihre Managementfähigkeiten nutzen kann.

2018 hast du ein weiteres Restaurant eröffnet. Was unterscheidet das „Shishi“ vom „Yafo“?

Die für mich wichtigste Erkenntnis war damals, dass ich eine starke, feministische Frau bin, die ihre Managementfähigkeiten nutzen kann. Ich habe entschieden, einen Ort zu erschaffen, der sich wirklich mit diesem Prozess des Erwachsenwerdens und der Erkenntnis, wer ich bin, identifiziert. „Yafo“ war die spontane Idee, ein Restaurant zu eröffnen. Ich war zu ängstlich und habe mir Unterstützung von zwei Männern geholt, die mir gesagt haben, was ich tun soll. Ich war unsicher. Niemand hat mir das Vertrauen gegeben, dass ich es schaffen kann. Als Frau sagt einem niemand, dass man eine erfolgreiche Geschäftsfrau, CEO eines großen Unternehmens sein wird und dass man sich seinen Traum erfüllen kann. Es hat mich viel Zeit gekostet, zu erkennen, dass es etwas Größeres als mich gibt, das mich leitet. Beim „Shishi“ dachte ich mir: Ich will das auf meine Art und Weise machen. Ich will den femininsten rosafarbensten Women’s Empowerment-Ort auf der ganzen Welt schaffen. Das „Shishi“ soll nicht wie das „Yafo“ aussehen oder ans „Yafo“ erinnern. Ich wusste, dass der Moment, in dem ich das „Shishi“ betrat, einen Wendepunkt in meinem Leben symbolisieren würde.

Wie viele Mitarbeiter*innen hast du mittlerweile?

Etwa 50 in beiden Restaurants. Das „Yafo“ ist zurzeit ins „Amano Hotel“ gezogen. Ich musste den Raum in der Gormannstraße wegen der Nachbar*innen verlassen. Die haben mich wirklich gequält. Das war auch ein Culture Clash. Denn in Israel ist es eher so, dass über das Problem geredet wird und man einen Kompromiss findet. In Berlin wird oft sofort die Polizei gerufen oder ein 50 Seiten langer Beschwerdebrief geschrieben.

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

Ich bin ein visueller, impulsiver und intuitiver Mensch, der aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus arbeitet. Wenn ich mit einer Idee ins Bett gehe, muss diese am nächsten Tag umgesetzt werden. Natürlich habe ich mein Tagesgeschäft und plane meine Ziele für etwa drei Monate im Voraus. Und mein Team ist mir sehr wichtig. Es ist wichtig für mich, meine Mitarbeiter*innen zu inspirieren und zu verdeutlichen, dass sie für eine Frau arbeiten. Das sollte eine Bedeutung für sie haben. Ich frage mich immer: Wie könnte dieser Ort für alle, die hier vorbeikommen, relevant werden? Von dir als Journalistin über die Tellerwäscher*in und die Kellner*in bis hin zur Bar-Manager*in. Dadurch ist jede*r stolz darauf, hier zu sein und hier zu arbeiten.

Es kommt nicht so oft vor, dass man Chef*innen hat, die sich auch um die kleinsten Teile des großen Ganzen kümmern.

Ja, denn die meisten Manager*innen führen ihre Unternehmen wie Männer. Ich will das nicht schlecht reden. Es ist nur überhaupt nicht intuitiv. Es kommt nicht von Herzen, sondern vom Gehirn – was man manchmal auch braucht. Wenn man den Menschen aber Sanftheit, Leidenschaft, Inspiration und Fürsorge entgegenbringt, dann bringt das eine andere Seite zum Vorschein. Sie interessieren sich wirklich für dein Unternehmen und geben ihr Bestes. Das bedeutet alles für mich.

Es ist wichtig für mich, meine Mitarbeiter*innen zu inspirieren und zu verdeutlichen, dass sie für eine Frau arbeiten. Das sollte eine Bedeutung für sie haben.

Woher kommt die Inspiration für die Rezepte? Und worauf achtet ihr bei den Produkten, die ihr verwendet?

Ich habe nie Inspirationen für Rezepte. Ich habe Inspiration für Farben, Fotos, Kunst und Geschmack. Im „Yafo“ soll es einfach, freundlich, gemütlich und warm sein. Im „Shishi“ soll es sexy und romantisch sein. Ich habe mich viel mit der Bedeutung von Essen und dem, was wir essen auseinandergesetzt. Oft weiß man nicht mal, was man eigentlich isst. Also fingen wir an, mit lokalen Bauernhöfen und Bio-Zutaten zu arbeiten und unsere Karte saisonal zu gestalten. Das ist der Gedanke. Es geht eher darum, wie sich die Leute in diesem Restaurant fühlen sollen. Natürlich fällt es schwer, das Essen nicht hervorzuheben, schließlich sind wir ein Restaurant, aber für mich ist es ein Zusammenspiel aus allen Aspekten.

Hast du ein persönliches israelisches Lieblingsgericht?

Vielleicht kein Lieblingsgericht, aber eine Lieblingserfahrung. Es gibt einen wirklich schönen Markt in Tel Aviv, der „Carmel Market“, der sehr bekannt ist, mit vielen Essensständen. Einer der Standbesitzer ist jeden Tag dort und macht die besten Falafel, die ich je gegessen habe. Er steckt bei der Zubereitung in jede Pita ein Stückchen seines Herzens. So lecker!

Stichwort Corona: Wie gehst du mit der Krise um?

Am Anfang war ich dankbar, dass diese verrückte Welt für eine Sekunde stehen geblieben ist. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, das ich hatte, als beide Restaurants geschlossen wurden. Natürlich bin ich in den ersten zwei Wochen ausgeflippt. Ich habe eine Menge Geld verloren. Aber dann dachte ich mir: Ok Shani, du bist in Deutschland, sie werden sich um dich kümmern. Und nach dem ersten Schock wurde mir klar, dass alles gut ist. Ich verhungere nicht, mein Team kümmert sich um die Restaurants und die Regierung hilft mir. Nach zwei Wochen fingen wir an im „Yafo“ ein kleines Take-away anzubieten. Ich dachte, wenn sich die Welt in diese Richtung bewegt, müssen wir unsere Kreativität in Essenslieferungen und Take-away ausleben. Aber das war nicht meine große Leidenschaft, denn ich habe erkannt, dass ich es liebe, Gastgeberin für Menschen zu sein. Ich möchte nicht nur eine Tüte ausgeben und die Person gehen lassen. Ich möchte die Menschen berühren. Und auf diese Weise ist es wirklich schwer.

Jetzt habe ich, ehrlich gesagt, einfach genug davon. Wie wird es sich weiterentwickeln, wie lange wird die Krise noch dauern? Es ist schwer, so meine nächsten Schritte zu planen. Ich war gerade ein paar Wochen in Tel Aviv. Jetzt bin ich wieder hier und der Corona-Winter ist da. Es ist genug. Wir haben unsere Lektion gelernt.

Was kann jede*r Einzelne tun, um dich und andere Gastronom*innen jetzt zu unterstützen?

Wir haben jetzt einige Produkte, die online bestellt werden können. Wir haben eine Menge „Yafo“-Produkte und Gewürze, die hier schwer zu finden sind, wie Zatar und Sumach in guter Qualität. Außerdem sind wir jetzt auch bei „Wolt“ und wir haben das „Friday Night Dinner“, das auch online vorbestellt werden kann. Folgt uns auch gerne auf Instagram, bestellt ein Glas Chimichurri zu Weihnachten oder ein schönes Dinner. Das hilft uns, dem Team und es hilft, diesen Ort am Leben zu halten.

Du meintest ja schon, dass ihr bis Ende Januar mit dem „Yafo“ temporär im „Amano Hotel“ seid. Wie geht es danach weiter? Was sind die Pläne für die Zukunft?

Es sieht so aus, dass „Amano“ und ich eine langfristige Beziehung haben und vielleicht ein Restaurant in einem weiteren Hotel eröffnen werden. Darüber freue ich mich wirklich, das ist eine tolle Chance. Aber wenn du mich fragst, wo meine Leidenschaft liegt, dann ist es der Wunsch, ein Statement zu setzen: Frauen sollten mehr höhere Positionen bekleiden! Ich würde gern mehr mit anderen Frauen zusammenarbeiten. Es ist wirklich schwer für mich, Leute zu finden, mit denen ich zusammenarbeiten kann, denn es ist nicht mein Land und nicht meine Sprache. Ich würde gern das Empowerment von Frauen in der Gastro-Welt unterstützen, Frauen fördern und pushen und Vorträge halten. Ich gebe auch gern Ratschläge an Frauen, die ihr eigenes Business starten wollen, und will ihnen sagen: Du hast alles, was du brauchst, vertraue dir!

Vielen Dank für diese Worte und für das Gespräch!

Hier findet ihr Shani Ahiel:

 

„Shishi“, Ritterstraße 12-14, 10969 Berlin

„Yafo“, Hotel AMANO, Auguststraße 43, 10119 Berlin

Layout: Kaja Paradiek

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