Bestatterin Katja Seydel: „Wenn wir sterben, gibt es eine übermäßige Glücksexplosion im Gehirn.“

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27. Februar 2020

Früher war Katja Seydel Werbetexterin, jetzt arbeitet sie als Bestatterin, organisiert Trauerfeiern und unterstützt Hinterbliebene dabei, sich von ihren Lieben zu verabschieden. Mit „Lebensnah“ bieten sie und ihr Partner Eric, der das Unternehmen gegründet hat, in Berlin moderne, zeitgemäße Bestattungen an. Im Interview erzählt die 35-Jährige, wie es zu dem ungewöhnlichen Karrierewechsel gekommen ist, warum sie ihren neuen Job so gerne macht, wie eine individuelle Bestattung aussehen kann und wieso sie empfiehlt, dass sich die Hinterbliebenen aktiv in die Gestaltung der Bestattung einbringen.

femtastics: Du beschäftigst dich täglich mit einem Thema, das die meisten von uns lieber ignorieren. Wie wirkt sich das aus?

Katja Seydel: Ich bin dem Leben und den Menschen gegenüber ruhiger und offener geworden. In dem Zeitraum, in dem wir Angehörige begleiten, sind wir intensiv mit ihnen zusammen. Wir hören teilweise die intimsten Geschichten, müssen uns einfinden und helfen, wo wir helfen können. Es ist viel Arbeit mit den Angehörigen, nicht nur mit den Verstorbenen.

Was ist ein besonders schöner Teil deiner Arbeit?

Das Schönste ist eigentlich – und das passiert sehr häufig – wenn die Menschen nach einer Bestattung sagen: Danke, es war eine schöne Beisetzung. Menschen also, die positive Worte finden.

Welche Bestattung ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Es gibt Begleitungen, die dir besonders ans Herz wachsen. Das liegt meistens an Menschen, mit denen man sich besonders gut versteht. Manche Angehörige schreiben mir nach zwei Jahren noch, erzählen, dass sie ein Kind bekommen haben oder Opa geworden sind. Das finde ich wirklich schön.

 

Wie wichtig ist eine positive Sichtweise in deinem Job?

Todesfälle sind traurig und die Trauer können wir niemandem nehmen. Das ist nicht unsere Aufgabe. Dennoch lassen sich Bestattungen schön und gefühlvoll gestalten. Es ist immerhin ein Mensch, um den es geht. Der Tod gehört zum Leben dazu und genauso sollte er auch zelebriert und integriert werden. Das finde ich inzwischen total logisch. Viele haben Angst vor dem letzten Bild vom Verstorbenen im Sarg, das für immer im Kopf bleibt. Aber das ist eben auch ein Lebensbild von ihm oder ihr. Wie das erste Babybild ist auch das ein Teil des Lebens.

Wie lässt sich diese positive Sichtweise in eine Bestattung oder Abschiedsfeier einfließen?

Ich empfehle zum Beispiel bei Abschiedsfeiern, zum Abschluss ein positives Lied zu wählen – das hat einen großen, positiven Effekt. Die Leute gehen dann mit einem ganz anderen Gefühl raus. Es sind die kleinen Sachen, die einen Unterschied machen.

Ich empfehle bei Abschiedsfeiern, zum Abschluss ein positives Lied zu wählen.

Das Interview führt femtastics-Autorin Josefine Andrae.

„Die hier gezeigten Urnen sind so genannte Schmuck- oder Überurnen. In sie kommt eine Aschekapsel mit hinein. Bei der Gestaltung gibt es so gut wie keine Grenzen – aus reinem Papier, Porzellan, Holz, indivuduell gestaltet, so dass es zum Leben der Verstorbenen passt. Die runde Urne aus Holz wird direkt mit Asche befüllt. So spart man sich eine Aschekapsel, auf der meist noch ein Metalldeckel zur Versiegelung ist. Es ist also eine sehr nachhaltige Form.“, erklärt Katja.

Wie kann eine Bestattung individueller gestaltet werden?

Als Bestatter*in ist es wichtig, genau hinzuhören: Was hat die oder der Verstorbene gern gemacht? Was mochte er oder sie – und was hat das für ihn oder sie bedeutet? Viele denken nur an die Abschiedsfeier und fragen sich, was man da überhaupt gestalten kann. Wenn sie „individuelle Bestattungen“ hören, denken viele, wir würden nur verrückte Sachen machen, aber darum geht es nicht. Es gilt vielmehr herauszuhören, was es für Besonderheiten geben könnte. Wir wollen mit den Angehörigen einen Weg zusammen gehen, vom Augenblick, in dem sie uns anrufen bis zur Beisetzung.

Direkt nach dem Tod sind die Angehörigen mit so vielem beschäftigt, erst wenn die Bestattung vorüber ist, fallen viele in ein Loch.

Ihr seht euch als Begleiter*in?

Ich beschreibe es immer so, dass wir den Abschiedsweg gemeinsam gehen. Sich also von der oder dem Verstorbenen zu verabschieden und sich auf die wahrscheinlich kommende Trauerphase vorzubereiten. Direkt nach dem Tod sind die Angehörigen mit so vielem beschäftigt, erst wenn die Bestattung vorüber ist, fallen viele in ein Loch. Wenn die Leute aber wissen, dass sie sich – wie auch immer – verabschiedet haben, dann ist das ein guter Start.

Wie wichtig ist das richtige Abschiednehmen für den Trauerprozess?

Es lässt sich schwer begreifen, dass ein Verstorbener abgeholt wird und als nächstes nur noch die Urne da ist. Wir alle haben vom Tod gehört, aber wenn er da ist, überrascht es uns doch. Vielen hilft es, die oder den Verstorbenen noch einmal zu sehen, sie oder ihn mit uns zusammen anzukleiden. Diese Transparenz ist wichtig. Wir können uns in Berlin zum Glück so viel Zeit nehmen, wie wir brauchen. In anderen Bundesländern gibt es sehr enge Fristen. Manchmal sind das nur sieben oder zehn Tage vom Tod bis zur Bestattung. Ich weiß nicht, wie da irgendjemand begreifen soll, was eigentlich gerade passiert.

Ist es hilfreich, sich als Hinterbliebener aktiver an den Geschehnissen zu beteiligen?

Dazu versuchen wir zumindest anzuregen, hören aber natürlich auf die Familien. Nicht alle wollen das und das ist auch in Ordnung. Nicht jede*r macht alles mit, was möglich ist. Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, welche Möglichkeiten sie haben. Viele sagen zum Beispiel, dass sie keinen Pfarrer haben wollen. Müssen sie auch nicht!

Grundsätzlich versuchen wir, ganz viel möglich zu machen. Wir haben tolle Orte und Partner, mit denen wir zusammenarbeiten, die sehr flexibel sind und mit denen wir auf viele Wünsche eingehen können. Wenn die Angehörigen das wissen, kommt viel von den Familien selbst. Wir ermutigen Angehörige dazu, so viel wie möglich selbst zu machen. Wenn schon viele andere Fremde, mich eingenommen, involviert sind, muss nicht noch ein fremder Redner kommen – um ein Beispiel zu nennen.

Wir versuchen dazu anzuregen, dass die Angehörigen so viel wie möglich selbst machen.

Schmuckurnen wie jene auf dem Foto rechts lassen sich individuell gestalten.

Was gibst du den Menschen für die Zeit nach der Bestattung mit auf den Weg?

Wenn wir unsere Arbeit richtig gemacht haben, kommen Fragen in Richtung „Hilfe, ich falle jetzt in ein großes Loch!“ gar nicht erst auf. Wenn alles gut läuft, ist der Weg geebnet, damit alles gut weitergehen kann. Wir helfen aber gern, indem wir Trauergruppen empfehlen. Die meisten Angehörigen kommen von selbst darauf, dass das Leben weitergeht.

Vor einigen Jahren hast du deinen Beruf als Texterin in einer Werbeagentur aufgegeben, ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Was hat dich zu diesem Schritt bewogen?

Ich habe etwa fünf Jahre lang im Bereich Text und Konzept in einer Werbeagentur gearbeitet. Insgesamt war ich an die zehn Jahre in der Werbung, nachdem ich Kommunikationsmanagement studiert habe. In der Werbebranche herrscht eine ziemlich hohe Fluktuation und irgendwann wollte ich eine Pause machen. Dann habe ich mit viel Mut gekündigt.

Was hast du dann gemacht?

Ich dachte, das werden zwei, drei Monate des fröhlichen Nichtstuns. Es waren dann rund sechs Monate (lacht). Ich habe aber gemerkt, dass ich das gebraucht habe. Das hat mir gut getan und ich konnte entspannt bleiben. Ich habe nicht nach vier Wochen panisch angefangen, einen neuen Job zu suchen.

„Hund Paul hat ein Pfötchen für genau die Angehörigen, die ihn bei einem Besuch bei uns besonders brauchen.“, sagt Katja.

Gelangweilt hast du dich also nicht?

Der große Vorteil bei mir ist: Ich kann mich nicht langweilen. Das war also nicht das Problem. Ich habe die Zeit verplätschern lassen. Ich habe auch gar nichts weiter Spannendes gemacht, war nur einmal im Urlaub. Einfach fröhliches Nichtstun, Freunde treffen, einfach mal über nichts nachdenken. Es braucht Zeit, um den Kopf freizubekommen für solche Ideen wie diese hier.

Woher kam die Idee, Bestatterin zu werden?

Das hat sich auf einem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin von Eric, der „Lebensnah“ gegründet hat, und mir ergeben. Wir haben miteinander gesprochen und er hat mir von seinem Beruf erzählt. Als Bestatter ist man auf einer Party immer ein willkommener Gesprächspartner (lacht).

Ich fand es sehr interessant, mit welchem alternativen Ansatz man an das Thema herangehen kann. Ich habe einfach mit einem Schnupperpraktikum angefangen. Daraus wurde ein richtiges Praktikum und dann ein Job. Heute sind Eric und ich auch privat ein Paar.

Tatsächlich gibt es ein Beerdigungs-Set von Lego.

Wie hat dein Umfeld auf deinen neuen Beruf reagiert?

Ich fand es echt lustig: Als ich von meinem Berufswechsel erzählt habe, kamen Reaktionen wie: „Ah ja, cool, das passt zu dir!“ Woraufhin ich dachte: „Moment, was meinen die damit?“ (lacht) Aber ich fand es schön, dass die Leute mich so einschätzen, dass ich das gut machen kann.

Es hat also niemanden komplett überrascht, dass du jetzt als Bestatterin arbeitest?

Nein. Außer meine Omi, die noch ein altes Bild vom Bestatter im Kopf hatte. Aber in meinem Umkreis sind alle so glücklich und stolz. 2018 ist mein Opa gestorben und wir haben zusammen die Bestattung gestaltet. Ich weiß genau, wenn ich diesen Job nicht hätte, hätte Oma irgendeinen Bestatter angerufen. Allein wenn ich mir das vorstelle, wie das hätte sein können – ohne jemandem etwas zu unterstellen, denn es gibt ganz viele tolle andere Kollegen – bin ich wirklich froh, dass ich das mache. Spätestens seit der Begleitung von meinem Opa waren alle an Bord mit meiner Entscheidung.

Wie ist die Reaktion deiner Umwelt, wenn du erzählst, dass du als Bestatterin arbeitest?

Eigentlich total gut. Natürlich ist das Bild der jungen Frau als Bestatterin ungewöhnlich. Das passt für viele nicht zusammen, weil viele Menschen noch die alten Bilder im Kopf haben von einem Herrn, der mit tiefer, tragender Stimme vor einem sitzt und durch Kataloge von Urnen blättert. Die Leute sind total interessiert und irgendwie hat leider auch jeder schon einmal ein bisschen etwas mit dem Tod zu tun gehabt oder zumindest eine Idee davon. Wenn noch niemand verstorben ist, finden die Leute das super spannend und haben viele Fragen, weil es einfach etwas ist, womit man sich im Detail nicht so viel beschäftigt.

Es wäre schön, wenn man ganz normal über das Thema reden und seine Wünsche besprechen könnte.

 

Diese Scheibe ist eine echte Schallplatte. Die Scheiben werden mit einem Teil der Asche gepresst und mit Wunschliedern, vorgelesenen Texten oder anderen Audioaufnahmen bespielt.

Kommt es vor, dass dir Begleitungen so richtig an die Nieren geht?

Eher nicht. Man ist – und das merke ich immer, wenn neue Kollegen kommen – anfangs sensibler. Jede*r Bestatter*in darf auch mal weinen. Manche Trauerfeiern sind besonders intensiv. Wenn Partner und Kinder ihren Vater noch einmal anschreien, der sich suizidiert hat, dann ist das unglaublich emotional. So etwas behält man im Kopf. Es ist immer schlimm, wenn Kinder versterben. Es ist auch schlimm, wenn jemand seinen Partner*in nach 60 Jahren verliert.

Wie schaltest du ab? Wie bleibst du emotional und psychisch stabil?

Es ist nicht so, dass ich zu Hause sitze und an Begleitungen denke. Ich mache meine Arbeit wirklich gerne. Es ist ein so unglaublich dankbarer Job und es gibt so viel Schönes, was passiert. Ich sehe eher, was ich den Leuten geben kann.

Sollten wir uns alle mehr mit dem Tod befassen?

Das muss jeder für sich entscheiden. Mehr Wissen ist immer gut, aber es muss nicht jeder im Alter von 20 darüber nachgedacht haben, wie er beerdigt werden will. Es kann allerdings helfen, denn wenn du plötzlich in einem Sarg beerdigt wirst, weil deine Verwandten denken, dass Verbrennen gruselig sei, du dir aber genau das gewünscht und es niemandem erzählt hast, ist es natürlich zu spät. Deswegen wäre es schön, ganz normal darüber reden und seine Wünsche besprechen zu können: Zum Beispiel, dass man einen Stein in Katzenform und eine schwarze Urne haben will oder eine große Party oder gar nichts.

Haben du und Eric schon besprochen, wie es in eurem Fall ablaufen sollte?

Eric hat das relativ klar formuliert in seinem Testament. Ich nicht (lacht). Er will eine Erdbestattung, ich würde lieber verbrannt werden, bin mir aber inzwischen nicht mehr so sicher. Mein Problem ist eher, dass ich mir nicht vorstellen kann, auf dem Friedhof zu sein. Da war ich ja mein Lebtag nicht – außer für die Arbeit – also was soll ich da? Ich verstehe aber, dass Menschen einen Ort brauchen, wo sie hingehen können.

Also du bist noch unentschlossen?

Ich bin unentschlossen, weil ich jetzt 35 bin und hoffe, dass ich noch ganz lange lebe. Es kann noch so viel passieren und jetzt schon festzulegen, wie ich bestattet werden will, finde ich schwierig. Ich kann ja nur bis jetzt festlegen und beschreiben, was meinem Leben gerecht werden würde – aber eben nur bis jetzt. Ich hoffe noch auf mehr Kinder und Enkel und ganz viele verrückte Sachen und dass dann am Ende allen klar ist: So muss die Beisetzung von Katja sein.

Du arbeitest auch als Sterbebegleiterin. Was können wir uns darunter vorstellen?

Sterbe- und Trauerbegleiter arbeiten ehrenamtlich. Die Ausbildung haben wir hier fast alle gemacht, als Grundausbildung, um vor allem am Anfang ins Thema reinzukommen. Die ehrenamtlichen Kurse sind sehr lang und sehr intensiv und ganz facettenreich. Sie bringen dir viel bei über den Umgang mit Sterbenden und mit Trauernden. Als Sterbebegleiter kriegt man zum Beispiel eine Familie zugeordnet und geht dann in Hospize oder auch nach Hause, ist für Sterbende da, hat ein offenes Ohr für sie und die Angehörigen. Aber nicht jede*r Sterbende*r ist ansprechbar. Manchmal bedeutet es einfach nur da zu sein, ein wenig Körpernähe zu geben und vielleicht vorzulesen. Oder wenn ein Kind stirbt und es noch ein Geschwisterkind gibt, kann man dieses mal aus der Situation herausnehmen und sich mit ihm beschäftigen, damit die Eltern auch einmal Ruhe haben.

Das klingt nach einer sehr wichtigen, aber auch sehr traurigen Aufgabe.

Sterbende sind natürlich etwas ganz Anderes als Verstorbene. Aber auch da muss man herausfinden, was der oder dem Betreffenden gefällt. Wenn es jemand ist, die oder der in der Stadt im Hospiz liegt, vorher sein Leben lang im Schrebergarten war, aber nicht mehr laufen kann, dann komme ich eben mit Blumen an. Das sind ganz kleine Sachen, mit denen man jemandem eine Freude machen kann. Wenn es gut ist, kann man mit jemandem aufs Leben zurückblicken oder Erinnerungen aufschreiben für die Enkel. Viele haben auch Angst davor, weg zu sein.

Was möchtest du uns allen zum Thema Tod mitgeben?

Ich habe keinen Satz, mit dem ich der Menschheit die Angst vor dem Tod nehmen kann. Das resultiert immer aus dem Lebenslauf heraus, warum eine*r mehr Angst davor hat als die oder der andere.

Nachdem ich die neuesten neurologischen Ergebnisse gehört habe, habe ich auf jeden Fall keine Angst mehr vor dem Tod.

Hast du selbst Angst vor dem Tod?

Ich habe vor dem Tod keine Angst mehr, nachdem ich die neuesten neurologischen Ergebnisse gehört habe. Ich wusste schon durch diesen Sterbebegleiterkurs, dass der Körper sehr gut darauf eingerichtet ist, dass der Tod nicht wehtut, weil er seine volle Konzentration ins Gehirn schickt, Ruhe schafft und Glückshormone ausgeschüttet werden. Wenn man nicht spontan verstirbt, sondern krank ist, dann bereitet der Körper sich darauf vor. Essen und Trinken sind dann zum Beispiel weniger wichtig, der Körper kümmert sich stattdessen um den Serotoninspiegel. Kurz formuliert: Wenn wir sterben, gibt es eine übermäßige Glücksexplosion im Gehirn. Dieser Gedanke vom Grand Finale, vom großen Ende, finde ich, ist ein wunderschönes Bild. Ganz wissenschaftlich.

Und manchen hilft es auch, daran zu glauben, dass danach noch etwas kommt.

Wir waren neulich in einer Schule und haben mit den Kindern darüber gesprochen, wieso keine*r etwas darüber weiß, was nach dem Tod passiert. Eine Schülerin meinte: „Das ist doch ganz klar. Es ist so toll da, dass einfach keiner zurückkommt!“

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Katja!

Hier findet ihr „Lebensnah“:

Layout: Kaja Paradiek

4 Kommentare

  • Liebe Josefine, danke für diesen ausführlichen Britrag über eine verhältnismäßig junge Bestatterin und ich bin vor 18 Jahren als Trauerrednerin und Trauerbegleiterin von einer ebenso jungen entdeckt worden …Ich damals 43 sie 33 Jahre alt … und ich bin es immer noch: Feierrednerin!
    Also DANKE, kann alles nur bestätigen und unterstreichen: ein dankbarer wenn auch anstrengender Beruf Petra

  • Anna sagt:

    Wunderschön detailliert geschrieben…vielen Dank dafür

    • Wolf Brigitte sagt:

      Liebe katja,

      Erst einmal herzlichen Dank für
      Dein SEIN IM HIER UND JETZT

      für deine liebevolle Arbeit für alle
      die nachhause gehen und für Familienangehörige .
      Mit dem Nachhauseweg my Töchterchen hat alles angefangen
      meine Ausbildung in Hospizarbeit .
      Es gibt mir selbst sehr viel Menschen zu begleiten und auch die Angst die sie in sich tragen durch liebevolle Gespräche anzunehmen das unsere Seelen nachhause gehen .
      Letztes Jahr habe zum ersten mal für my Patentante eine Trauerede geschrieben und vorgetragen.
      Es war für alle Beteiligten ein emotionaler Moment und auch für mich, denn ich habe sie ein Stück ihres Weges begleitet in den letzten Jahren und Tagen .
      Ich werde für mein SEIN das weitergeben was mir bewusst ist und unsere SEELEN dann frei sein können von unserem Erdenleben.

      In Liebe und Dankbarkeit
      Brigitte

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