Sinn für guten Stil: Bloggerin Ariane Stippa

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Manchmal kommt man über Umwege ans Ziel und ein Karriereweg ist nicht immer geradlinig. Bevor Ariane Stippa eine der bekanntesten Beauty-Bloggerinnen in Berlin und über die Hauptstadtgrenzen hinaus wurde, studierte sie zunächst in zwei vollkommen unterschiedliche Richtungen, machte zwischendurch eine Ausbildung zur Make-up Artistin in Kopenhagen und arbeitete als Redakteurin. Die Liebe zu Beauty-Themen aber war immer da und ist bis heute geblieben: Ari steht für den perfekten natürlich Look mit Glow und hat sich mit ihren entspannten Looks auf ihrem Blog primer & lacquer eine treue Leserschaft aufgebaut. Wir besuchen sie und ihre Familie in ihrer Altbauwohnung, essen Kuchen, sprechen über Make-up, Pflege und Parfums. Im Gepäck: Der neue Duft „Red Apple & Chili“ aus der 4711 ACQUA COLONIA SEASONAL EDITION, den wir gemeinsamen beschnuppern.

Heute wollen Mädchen vielleicht Instagram-Star werden, ich wollte Redakteurin werden.

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Im Zentrum des Wohn- und Esszimmers: ein großer Tisch, an dem die ganze Familie Platz hat

femtastics: War die Mode & Beauty-Welt schon immer dein berufliches Ziel?

Ariane Stippa: Schon während der Schulzeit habe ich bei meiner besten Freundin gern die „Instyle“ und „Elle“ gelesen. Das war für mich die große Welt. Heute wollen Mädchen vielleicht Instagram-Star werden, ich wollte Redakteurin werden. Ich fand das toll, aber meine Eltern hatten, was meinen Werdegang betrifft, eine eher klassische Vorstellung. Ich habe mich gar nicht getraut, meine Träume zu äußern.

Sie wollten, dass du erstmal ein ordentliches Studium absolvierst?

Meine Mama wäre happy mit einem stinknormalen Studiengang gewesen. Ich habe mit 17 Jahren Abitur gemacht und dann erstmal in Erfurt ein Lehramtstudium begonnen. Einfach, weil ich nicht genau wusste, was ich machen will. Meine Mutter ist auch Lehrerin. Ich habe das Studium ein Semester lang durchgezogen und fand es furchtbar schlimm.

 

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Also hast du das Studium abgebrochen?

Das kam gar nicht gut bei meinen Eltern an. Mein damaliger Freund ist nach Kopenhagen zum Studieren gegangen. Ich habe ihn besucht und er hat mich ermutigt, eine Ausbildung zur Make-up-Artistin zu machen. Davon hatte ich schon immer gesprochen.

Bei einem Spaziergang durch Kopenhagen entdeckte ich eine Werbung für eine dänische Make-up-Schule. Ich konnte kein Wort Dänisch, habe aber trotzdem vorgesprochen. Die Leiterin hat mir abgesagt, weil die Kurse auf Dänisch sind. Das hat mich total angespornt. Ich fand Dänemark super inspirierend und habe einen CD-Sprachkurs begonnen. Ich wollte es unbedingt machen.

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Ari und Rainer mögen es grün: Im Wohn- und Esszimmer stehen mehrere große Pflanzen – statt Übertöpfen nutzen sie Körbe.

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Der Duft „Red Apple & Chili“ stammt aus der neuen Seasonal Edition von ACQUA COLONIA.

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Aris kleine Tochter Alma ist auch dabei!

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In einer Nacht-und-Nebel-Aktion packte ich meine Koffer und bin zu meinem Freund nach Kopenhagen gezogen.

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Multitasking: Duft schnuppern und Baby schaukeln geht prima gleichzeitig.

Du hast dich nicht entmutigen lassen und bist von Erfurt nach Kopenhagen gezogen.

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion packte ich meine Koffer und bin zu meinem Freund nach Kopenhagen gezogen. Um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, habe ich einen Sprachkurs gemacht. Dann versuchte ich es wieder in der Make-up-Schule und konnte diesmal auf Dänisch die Fragen der Schulleiterin beantworten – und wurde genommen.

Wie war die Ausbildungszeit für dich?

Schön, aber anstrengend. Kopenhagen ist ein wahnsinnig teures Pflaster. Ich konnte mir so gut wie nichts leisten und das in einer Stadt, wo es den meisten Menschen gefühlt ganz gut geht und alle perfekt gestylt in schönen Wohnungen wohnen. Ich war in der ganzen Zeit glaube ich nur einmal im Restaurant, weil ich es mir zu den Wohnungs-und Studienkosten nicht leisten konnte.

Bist du deswegen schließlich nach Berlin gezogen?

Ich habe eine Zeit lang zwischen Berlin und Kopenhagen gependelt. Das Leben war deutlich günstiger hier in Berlin und ich habe erstmal in einer WG mit vier Jungs gewohnt und hatte eine gute Zeit.

Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass man, um in Deutschland als Make-up-Artist arbeiten zu können, eine deutsche Ausbildung braucht.

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Im Schlafzimmer von Ari und ihrem Mann Rainer erinnern Fotos, Mitbringsel und Düfte an schöne Momente

 

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Die Ausbildung in Kopenhagen war also weniger förderlich als gedacht?

In Deutschland ist es sehr klassisch: Hier brauchst du meist eine dreijährige Friseurausbildung mit anschließender Make-up-Ausbildung und natürlich auch Kontakte wie in jeder kreativen Branche. Ich konnte also nur schwer Fuß fassen. Heute bekomme ich viele Anfragen über meine Seite.

Aber eigentlich wolltest du in dem Job weiterarbeiten?

Eigentlich ja. Es hat mir Spaß gemacht und ich war auch gut. Aber es war eben nicht einfach. Irgendwann haben meine Eltern sich wieder gemeldet und mir zu einem Studium geraten. Also habe ich mich für Kulturwissenschaften und Skandinavistik eingeschrieben. In der Zeit habe ich mein Blog gestartet. Da ging es um alles Mögliche. Als Julia Knolle dann über LesMads.de eine Assistentin für Glam.de suchte, habe ich mich beworben und bekam prompt den Job.

Ich habe zum ersten Mal gemerkt, dass Leute das, was ich mache, gut finden.

Den Job hast du parallel zum Studium gemacht?

Es war super stressig, ich habe mich voll in den Job reingehangen. Es hat gut funktioniert und ich habe zum ersten Mal gemerkt, dass Leute das, was ich mache, gut finden. Ich saß in einem Büro mit vielen jungen Leuten, es gab viele gute Vibes.

Als Julia den Job der Chefredaktion bei Glam gekündigt hat, habe ich übernommen. Da bin ich auch lange geblieben, weil ich mein eigener Chef war, freie Hand hatte und mit coolen Leuten zusammenarbeiten konnte. Außerdem bin ich viel rumgekommen, ich war unter anderem bei den großen Fashion Weeks in Paris oder New York und konnte Idole wie Pat McGrath backstage treffen.

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Wie wurde dein Blog primer & lacquer geboren?

Vor sechs Jahren gab es kaum hochwertige Beauty-Blogs. Ich hatte die Expertise und konnte das Bloggen gut mit meinem Job verbinden. Ich habe das Blog einfach gestartet und es kam gut an. Irgendwann hat es sich weiterentwickelt, weil ich mich auch weiterentwickelt habe. Ich habe eine Familie bekommen, sodass der Fokus sich etwas verschoben hat und es kein reines Beauty-Blog mehr ist. Es geht nun inhaltlich in eine andere Richtung und das ist für die Leser auch okay.

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Ari öffnet für uns ihren Kleiderschrank und zeigt uns ein paar Lieblingsstücke

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Ari liebt Seidenblusen von Equipment. Die Lederjacke von Acne Studios ist nach langer Second Hand-Suche letzten Winter in ihren Schrank gewandert.

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Ari ist ein Taschen-Fan und sammelt besonders Modelle von Céline.

Die Leute finden dich gut und wollen alles von dir wissen.

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… neben Taschen haben es Ari Schuhe angetan – von Sneakers über Ankle Boots bis zu Loafers.

Du bist vor allem für deine klassischen und gleichzeit entspannten Looks bekannt.

Die Leser wünschten sich am Anfang am meisten, Outfits von mir zu sehen. Dann kamen Reisen und immer mehr persönliche Themen dazu. Die Leute finden dich gut und wollen alles von dir wissen. Das haben sie dann auch bekommen. Manchmal finde ich es schade. Dann denke ich, dass ich vielleicht bei dem reinen Beauty-Blog hätte bleiben sollen, damit es ein Alleinstellungsmerkmal hat. Jetzt ist mein Blog vielleicht wie viele andere Blogs auch, aber so hat es sich halt entwickelt.

Irgendwo macht der persönliche Touch es ja auch aus. Warum bist du immer beim Bloggen geblieben?

Es hat mir immer Spaß gemacht. Ich stelle gerne meine Fundstücke aus Mode und Beauty und Frauen, die ich kenne, vor und freue mich über das Feedback meiner Leser. Das ist ja auch das Tolle am Bloggen, was man bei einem Magazin eben nicht hat. Am Anfang konnte ich mir gar nicht vorstellen, Geld damit zu verdienen. Das ist heute natürlich anders.

Nach meinem ersten Kind bin ich noch mal für ein halbes Jahr zurück in meinen Job als Redakteurin für Online und Print gegangen. Leider habe ich festgestellt, dass es wohl zu wenig Unternehmen gibt, die familienfreundlich sind. Ich wollte mich nicht darüber ärgern und bin dann schließlich in die Selbständigkeit gegangen.

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Aris Vintage-Cartier-Uhr hat sie sich selbst zur Geburt ihrer Tochter Luca geschenkt.

Der Duft „Red Apple & Chili“ riecht schön frisch, spritzig und winterlich warm.

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Aris aktueller Lieblingsschmuck stammt vom britischen Label Missoma.

Jetzt bloggst du und arbeitest nebenbei als Make-up-Artistin?

Ja, Ich habe die ganze Zeit über immer wieder als Make-up-Artistin gearbeitet und den Job nie aus den Augen verloren. Ich bereite Frauen für Events vor, schminke Bräute oder mache auch das ein oder andere Werbeshooting.

Nach Almas Geburt ist es jetzt wieder etwas schwieriger, alles unter einen Hut zu bekommen. So richtig Elternzeit nehmen und mein Blog ein Jahr lang dicht machen, kann ich leider nicht. So habe ich nach einer kurzen Wochenbettpause schon wieder mit dem Arbeiten angefangen – aber nur so gut es mit einem kleinen Baby eben geht. Dabei ist es mir wichtig, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die mich in meiner Situation supporten und ich Alma zum Beispiel auf Jobs oder zu Meetings mitnehmen kann.

Wie organisierst du das?

Ich bin leider nicht so gut im Organisieren. Ich kann gut für andere organisieren, aber nicht für mich selbst. Alma ist keine gute Schläferin und es ist schwierig, etwas am Stück zu schreiben. Oft arbeite ich nachts, kann dann aber natürlich keine Fotos machen und so sitze ich manchmal an kurzen Artikeln mehrere Tage, da meine Zeit so unterbrochen ist.

Momentan mache ich deshalb lieber wieder mehr Styling- und Make-up-Jobs, zum Beispiel letztens erst für die Gründerinnen von Edition F oder Persönlichkeiten, die Beratung brauchen. Das finde ich super und das macht mir auch Spaß. Ich habe ein ganz gutes Auge dafür, was Leuten gefallen und zu ihnen passen könnte.

 

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Ketten und Armbänder sind von Missoma London, Kugelohrringe von H&M.

Ich stelle gerne meine Fundstücke aus Mode und Beauty vor und freue mich über das Feedback meiner Leser.

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Im Schlafzimmer hat sich Ari eine superschöne Home Office-Ecke eingerichtet.

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Aris und Rainers älteste Tochter Luca ist aus der Kita zu Hause – und es gibt Kuchen für alle!

Wie haben sich die Styling-Jobs ergeben?

Die Leute kommen auf mich zu, oft werde ich empfohlen. Das kann ich auf jeden Fall noch ausbauen. Mir macht das Bloggen Spaß, aber ob ich das die nächsten fünf Jahre täglich machen möchte, weiß ich nicht. Bei Bloggern, die Kinder bekommen, läuft es immer so ein bisschen darauf hinaus, dass die Familie mit vermarktet wird. Das ist im Ausland noch krasser als in Deutschland. Das ist in einem gewissen Rahmen für uns total okay, aber irgendwo möchte ich eine Grenze ziehen.

Manchmal frage ich mich auch, wie ich meinen Kindern später erklären soll, was ich mache. Wobei das Bloggen mittlerweile ja ein Berufsfeld geworden ist. Trotzdem ist es manchmal komisch, wenn andere Leute, zum Beispiel aus der Kita, fragen, was ich eigentlich mache. Die finden das alles ganz schön merkwürdig.

Solange ich mich aber noch damit wohlfühle und mein Blog für mich und meine Leser funktioniert, blogge ich weiter. Ich bin super dankbar dafür, dass ich mein Leben mit zwei Kindern und der Arbeit mehr oder weniger frei gestalten kann.

Hast du Ideen für deine berufliche Zukunft?

Ich finde die Vorstellung ganz schön, in ein paar Jahren zu sagen: Jetzt bist du alt genug, vielleicht wollen die Leute dich nicht mehr sehen und vielleicht machst du jetzt mal was Anderes! Consulting im Sinne von Styling kann ich mir gut vorstellen. Weil mir Vintage-Shopping so viel Spaß macht, könnte ich mir auch gut einen eigenen kleinen Laden vorstellen. Aber solange mein Blog funktioniert, blogge ich weiter. Es ist ein entspanntes Arbeiten, ich kann mir die Zeit frei einteilen.

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Dein persönlicher Stil spielt auf deinem Blog eine große Rolle. Wann hast du deinen Stil gefunden?

Mitte Zwanzig habe ich ihn gefunden und seitdem gab es auch kaum Fehltritte mehr. Das war bei meinem ersten Blog noch anders, da war ich noch viel zu wild und Bar 25-mäßig angezogen. Mittlerweile habe ich echt viele Stücke, Pullis und Blusen zum Beispiel, die ich seit vielen Jahren besitze. Früher konnten Leute das nicht verstehen und meinten, ich würde immer gleich aussehen.

Deine Follower-Zahlen zeigen ja aber, dass dein Look gut ankommt.

Ich glaube schon, die meisten fühlen sich dadurch inspiriert, dass ich eben nicht jeden Trend mitmache und nicht ständig alles neu kaufe. Ich weiß, was mir steht und was funktioniert. Aber klar denke ich manchmal, dass ich auch mal aus meiner Komfortzone heraustreten könnte.

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Hat sich dein Stil geändert, seit du Mama bist?

Ich mag immer noch die gleichen Sachen, sie müssen aber praktikabel sein. Boots mit Absatz trage ich nicht mehr so häufig, weil ich meinem Kind hinterherrennen können muss. Es ist alles etwas entspannter geworden. Ich liebe Jeans mit Sneakern und hochwertigen Pullis. Ich lebe mich mehr über Jacken, Taschen und Accessoires aus. Schön stillfähige Kleider gibt es leider auch nicht so häufig.

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Einige von Aris All-time-Beauty-Favoriten.

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Hier zeigt sich die große Beauty-Liebe: Im Badezimmer hat Ari ihr Make-up und ihre Pflegeprodukte sorgfältig sortiert.

Ich finde es toll, dass man mit super wenigen Sachen so viel aus jemanden rausholen kann.

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Très chic: Make-up-Pinsel in leeren Kerzengläsern!

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Du bist niemand, der andauernd neue Looks und Make-ups ausprobiert. Hängt dein Herz mehr an der Pflege als an der dekorativen Kosmetik?

Das würde ich gar nicht mal so sagen. Was ich bei Beauty super spannend finde, ist, dass es viele Leute gibt, die sagen: Mir steht kein Make-up. Dabei wissen sie einfach nur nicht, welches Make-up ihnen steht. Ich finde es toll, dass man mit super wenigen Sachen so viel aus jemanden rausholen kann oder ihn frischer aussehen lassen kann. Ich stehe für einen natürlichen Look. Ich schaue mir gern krasse Editorials an, aber mir geht es eher darum, wie ich den No-Make-up-Look und diesen Glow perfektionieren kann. Das kommt super gut an.

Was sind deine Alltime-Favorites?

Im Naturkosmetikbereich finde ich alles von RMS Beauty ganz toll. Die Produkte haben eine tolle Konsistenz und sind durch das Kokosöl schön glowy. Als krasser Kontrast dazu bin ich auch großer Chanel- und YSL-Fan. Naturkosmetik ist nicht für jeden etwas, nicht jeder findet das toll oder verträgt sie. Mein großer Favorit ist der Glow Puder aus der „Les Beiges“-Kollektion von Chanel. Und die Vitalumière Aqua Foundation ist auch super, die funktioniert einfach an jeder Frau. Ganz wichtig ist die Wimpernzange. Für die Augenbrauen finde ich das Produkt „Boy Brow“ von Glossier klasse, das gibt es aber leider nur in den USA. Von Kjaer Weis habe ich ein Rouge, was ich liebe, die Nuance heißt „Desired Glow“. Das trage ich tatsächlich immer.

Und welche Neuentdeckungen haben dich in letzter Zeit überzeugt?

Im Pflegebereich finde ich die Produkte von Dr. Barbara Sturm super. Es ist keine Naturkosmetik, funktioniert aber richtig gut. In der Schwangerschaft habe ich den Balsam von Tata Harper benutzt. Der Wellenstab von Cloud Nine ist der Allerbeste, er macht die Wellen genauso wie ich es will.

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Das schöne Kinderzimmer teilen sich Luca und Alma.

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Was sind deine besten Beautytipps?

Auf jeden Fall Wimpernzange benutzen und Augenbrauen betonen. Und ich bin ein Freund davon, am unteren Wimpernkranz keine Wimperntusche aufzutragen. Lippenstift trage ich nicht so viel, auch wenn ich ganz viele habe. Ich mag ihn aufgetupft, nicht exakt aufgemalt.

Und welchen Beautytrick findest du wichtig?

Wer Glow mag, der sollte eher auf cremige als auf pudrige Produkte setzen. Und wer mal zuviel Puder benutzt hat, der kann dem mit Thermalspray wieder entgegenwirken. Das gibt der Haut mehr Glanz.

Was ist dir bei Düften wichtig?

Dass sie nicht so overpowering sind, das geht auch mit Kindern nicht gut. Viele Düfte, die ich früher hatte, kann ich heute nicht mehr riechen beziehungsweise sind mir zu schwer. Meine Nase hat sich verändert. Ich mag eher leichte Düfte, die ich am Handgelenk oder im Nacken trage und die tagsüber genauso wie abends passen. Den Duft „Lime & Nutmeg“ von ACQUA COLONIA trage ich sehr oft.

Und wie gefällt dir der neue Duft „Red Apple & Chili“ aus der Seasonal Edition?

Ich finde ihn sehr schön. Er riecht schön frisch, spritzig und winterlich warm. Chili riecht man nicht so stark heraus, er ist also nicht zu würzig, sondern echt angenehm.

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Testest du Produkte lange, bevor du über sie schreibst?

Ich weiß, wann die Produkte von den Herstellern an die Redakteure versendet werden und wenn jemand bei einem Pflegeprodukt schon drei Tage später drüber schreibt, kann ich das nicht verstehen. Mir ist es wichtig, dass alles Hand und Fuß hat, vor allem bei höherpreisigen Produkten. Das hängt viel mit Vertrauen zusammen.

Danke für den schönen Nachmittag bei euch!

Hier findet ihr Ari:

Fotos: Sophia Lukasch

 

– in Zusammenarbeit mit 4711 ACQUA COLONIA –

 

 

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