6 Regeln, die dir dabei helfen, nicht ständig aufs Smartphone zu schauen

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Es ist gerade einmal ein paar Wochen her, als verkündet wurde, dass das Nokia 3310, welches als das Kulthandy schlechthin gilt, neu aufgelegt wird. Die News ging sofort viral. Sei es aus nostalgischen Gründen oder weil eine große Masse an Menschen sich nach einem Pre-Smartphone-Zeitalter sehnt. Back to the roots sozusagen!

Heutzutage ist es ja so: Man ist überall und zu jeder Zeit permanent erreichbar – egal ob auf der Arbeit oder in der Freizeit. Mails werden im Minutentakt gecheckt, sinnloses Surfen im Internet ist zu einer “Rund und die Uhr”-Beschäftigung geworden und nach dem Weg fragt man ausschließlich noch Google Maps. Unser Leben findet in großen Teilen online statt.

Was, wenn das Smartphone mal zuhause liegen bleibt oder gar kaputt geht? Der ein oder andere vermag dann schon ins Schwitzen zu kommen. Schnell den nächsten verfügbaren “Car to Go” buchen oder ein Ticket für die U-Bahn kaufen? Fehlanzeige. Dabei kann Digital Detox so befreiend und wohltuend sein. Probiert es aus!

Hier sind 6 Tipps, die dabei helfen können, dem irren Smartphone-Wahnsinn zu entkommen:

1. Ladet eure E-Mails nicht mehr automatisch, sondern manuell. Auf diese Weise schützt ihr euch selbst davor, ständig und überall auf Abruf zu stehen. Insbesondere wenn man frei hat, sollte man den beruflichen Account nicht permanent checken, denn das stresst enorm. Ihr habt sicherlich noch anderes zu tun!

2. Stellt Push-Benachrichtigungen ab. Egal-News, Sport-Ergebnisse oder sonstiges – die Welt wird nicht untergehen, wenn ihr die Nachrichten erst am Abend hört.

3. Versucht ganz bewusst, so wenig wie möglich das Handy zu zücken. Ob in der Schlange an der Supermarktkasse oder in der Bahn – ihr glaubt nicht, wie viele Stunden wir am Tag vor den Minibildschirmen hängen. Stattdessen vielleicht einmal mehr aus dem Fenster schauen und wahrnehmen, was um einen herum passiert. Diese Übung ist sicherlich eine der schwierigsten.

4. Wie viele Apps habt ihr auf eurem Handy? Und wie viele davon sind wirklich nötig? Vielleicht interessiert euch eigentlich nur das Wetter. Manchmal hilft es deshalb auf dem Desktop eures Smartphones auszumisten. Schützt vor sinnlosem Daddeln.

5. Seitdem es WhatsApp gibt, wird gesimst, was das Zeug hält. Telefoniert wird kaum noch. Die mitunter stundenlangen Chats verführen allerdings auch dazu, dass man mehr unwichtige Informationen und leere Floskeln austauscht als eigentlich nötig. Ab und zu vielleicht also einfach mal anrufen und direkt fragen, wie es dem- oder derjenigen geht und eine Verabredung treffen.

6. Ein Grund von vielen, warum man ständig und überall das Handy zückt? Um die Uhrzeit zu checken. Kann man ganz einfach umgehen, indem man eine Armbanduhr trägt, die tatsächlich nicht nur als Accessoire taugt.

 

Text: Insa Grüning

 Illustration: Stefanie Berkmann für femtastics

 

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