11 Tipps: So organisierst du dich im Remote Office!

13. September 2021
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Teresa Hertwig ist Mobile-Office-Expertin, Gründerin der Beratungsagentur „Get Remote“ und Autorin des Buchs „30 Minuten 360° Remote Work“ . Uns verrät sie 11 Tipps, wie man sich im Mobile Office zu Hause oder im Remote Office besser organisieren kann. Partner dieses Artikels ist „Orthomol Vital f“, eine Mikronährstoffkombination für Frauen. Mehr dazu findet ihr am Ende des Artikels.

Vom festen Arbeitsplatz im Büro zum Office auf der ganzen Welt – wie Teresa zum Remote Work gekommen ist:

Seit über zehn Jahren arbeitet Teresa Hertwig bereits remote. 2011 handelt sie als erste Mitarbeiterin in einer Onlinemarketing-Agentur in Berlin aus, dass sie remote arbeiten darf, kurze Zeit später beginnt sie, für die Agentur aus dem Ausland zu arbeiten und verbringt die Wintermonate in Portugal, Marokko oder Thailand. „Das hat so gut geklappt, dass ich die Agenturleitung bekommen habe und das ganze Team auf dezentrales Arbeiten umstellen durfte, also wurde einem ortsgebundenen Team in ein ortsunabhängiges Team umgewandelt“, erzählt sie in unserem Zoom-Call. „Als Führungskraft habe ich die Stolpersteine, aber auch die großartigen Vorteile des Remote Offices kennengelernt und was man alles bedenken muss, wenn das Projektmanagement umgestellt wird. Wie wird kommuniziert? Wie kann man den sozialen Austausch aufrecht erhalten?“

2018 entscheidet sich Teresa, ihr Unternehmen „Get Remote“ zu gründen und Unternehmen bei der Umstellung zu begleiten. „Mittlerweile haben wir ein ganzes Team an Berater*innen, die auch wie ich Remote-Leadership-Erfahrung haben, und begleiten vor allem den deutschen Mittelstand. Also Unternehmen, die sich gerade durch Corona in diese Richtung aufmachen. Auch mein Team von „Get Remote“ macht die Beratung komplett remote. Ich sitze gerade in Portugal, eine Kollegin ist zurzeit in Norwegen, andere sitzen in Deutschland, das heißt, wir selbst leben dieses Konzept auch!“

Uns verrät Teresa Hertwig 11 Tipps, wie wir uns im Mobile bzw. Remote Office besser organisieren können!

Remote-Office-Expertin Teresa Hertwig. (Foto: privat)

1. Simuliere den Arbeitsweg und trage „normale“ Kleidung

„Man sollte sich morgens ganz normal kleiden – das macht etwas psychologisch mit uns. Dann sind wir in einem anderen Modus, als wenn wir im Schlabberlook unterwegs sind. Außerdem sollten wir eine Runde spazieren gehen – einfach eine kleine Runde um den Block. Wenn man einen Hund hat, ist man das sowieso schon gewohnt. Das gibt dem Körper das Signal: Jetzt geht’s los. Auch am Abend würde ich das empfehlen. Das signalisiert dem Körper: Jetzt ist Feierabend, jetzt kannst du abschalten. Ansonsten ist der Weg morgens vom Bett zum Schreibtisch und abends vom Schreibtisch zur Couch so eng verbunden, dass wir die Trennung zwischen Berufs- und Privatleben nicht mehr gut hinbekommen – und das stresst uns auf Dauer.“

2. Sorge für eine ergonomische Haltung

„Meistens bekommen wir für unser Remote Office von unserem Arbeitgeber einen Laptop gestellt. Wenn man den ganz normal flach auf den Tisch stellt, bekommen wir nach einer Zeit Nackenschmerzen, daher empfehle ich immer einen Laptopständer zu nutzen. Meiner ist faltbar und den habe ich auch auf Reisen dabei – ich bin auf Augenhöhe mit dem Gerät, habe keine Nackenschmerzen und auch in den Videocalls ist es super, das Gegenüber auf Augenhöhe zu haben. Alternativ tun es auch ein Bücherstapel und eine externe Tastatur – und schon habe ich eine viel bessere ergonomische Haltung!“

3. „Eat that Frog“-Methode: Nervigtse Aufgabe zuerst erledigen

„Wir haben oft einen Berg an Aufgaben im Arbeitsalltag vor uns, meistens schieben wir die unangenehmste Aufgabe vor uns her und haben sie den ganzen Tag im Nacken sitzen. Die „Eat that Frog“-Methode sagt: Iss den Frosch morgens, das heißt, die nervigste und unliebsamste Aufgabe sollte man morgens zuerst erledigen, denn dann fällt alles, was danach am Tag kommt, sehr viel leichter.“

Auch wenn die Führungskräfte Angst haben, dass Mitarbeiter*innen im Remote Office nicht mehr so produktiv sind, ist es oft andersrum der Fall.

4. Plane regelmäßig Pausen ein

Auch wenn die Führungskräfte häufig Angst haben, dass Mitarbeiter*innen im Remote Office nicht mehr so produktiv sind, ist es oft andersrum der Fall. Oft arbeiten wir im Mobile Office sogar mehr als wir es im Büro tun würden. Im Büro kommt nämlich mal zwischendurch der Kollege vorbei oder man bleibt in der Küche kurz hängen. Zu Hause – wenn ich nicht gerade Homeschooling nebenbei machen muss – bin ich oft konzentrierter und vergesse manchmal, Pausen zu machen. Dann ist es plötzlich 15 Uhr und man hat noch gar keine Mittagspause gemacht. Das ist auf lange Sicht nicht gesund und deshalb sollte man unbedingt feste Pausen einplanen. Das kann entweder eine feste Uhrzeit sein, zu der man sich den Wecker stellt oder man vereinbart etwas mit den Kolleg*innen – im Büro erinnern wir uns ja auch gegenseitig daran. Tipp: Auch im Remote-Team kann man sich einen Buddy suchen und sich gegenseitig an die Mittagspause erinnern!“

5. Be nice: Kommuniziere bewusst höflich!

„Wir sehen uns im Homeoffice nicht mehr und hören außerdem die Tonalität unserer Stimmlage oft nicht mehr, das heißt, schriftlich zu kommunizieren ist schwieriger als es auszusprechen. Es gibt Spielraum für Missinterpretationen, ein Text liest sich schnell ein bisschen ruppig, denn nicht jeder hat gelernt, schriftlich höflich zu kommunizieren. Wenn ich vorher gewohnt war, mit der/dem Kolleg*in persönlich zu sprechen und jetzt nur noch im schriftlichen Austausch bin, kann es schnell passieren, dass wir die Sache als nicht so höflich interpretieren. Deshalb: Kommuniziere ganz bewusst nett und höflich. Ein Gradmesser ist: Wenn ich selbst die E-Mail als ein bisschen schleimig empfinde, dann kommt sie bei meinem Gegenüber als ganz normal und nett an. Also baut beispielsweise die Worte „sehr gerne“, „bitte“, „danke“ verstärkt mit in den Text ein und verwendet vielleicht auch in der Chat-Kommunikation Smileys – das lockert die Kommunikation auf.🙂“

6. Mach dich sichtbar!

„Manchmal haben die Mitarbeiter*innen das Gefühl, dass sie im Mobile Office von den Führungskräften nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Daher sollte man proaktiv kommunizieren, damit man, auch wenn man introvertiert ist, nicht ganz untergeht und die Kolleg*innen und die Führungskraft auch mitbekommen, was man von zu Hause alles erledigt.“

Man sollte im Team ganz klar definieren, was die Dos und Don’ts für eine mobile Zusammenarbeit sind.

7. Erstelle einen Teamkodex mit deinem Team

„Nehmt euch einmal in Ruhe Zeit mit dem Team und definiert eine klare Erwartungshaltung. Dazu gehört: Welche Kommunikationskanäle nutzen wir wann und zu welchem Zweck? Wann telefonieren wir, wann schreiben wir eine E-Mail und wann nutzen wir den Chat? Dazu gehört auch: Wie wollen wir erreichbar sein? Ist es okay, wenn ich zwischendurch meinen Wocheneinkauf mache, wenn mal nicht so viel los ist und ich dann abends länger arbeite oder haben wir ganz klare Arbeitszeiten, zu denen wir arbeiten und auch online sein müssen? Hier sollte man ganz klar definieren, was die Dos und Don’ts für eine mobile Zusammenarbeit sind. Denn oft denken wir, dass es selbstverständlich ist wie wir es machen, aber selbstverständlich ist es so lange nicht, bis wir uns einmal im Team zusammengesetzt haben und darauf geeinigt haben. Im besten Fall verschriftlicht man den Teamkodex.“

8. Schaffe ein klares Arbeitsende

„Es ist wichtig, ein klares Arbeitsende zu schaffen, denn auch im Büro gehen wir irgendwann nach Hause. Arbeite bitte nicht so lange, bis du fertig bist, sondern setz‘ dir entweder eine klare Zeit, wann du aufhörst. Oder du definierst klare Aufgaben, die fertig sein müssen – das kann natürlich auch mal der Fall sein. Aber die To-do-Liste wird niemals komplett leer sein. Selbst für ein Arbeitsende zu sorgen, ist extrem wichtig.“

9. Am Abend: Lege die drei wichtigsten To-dos für den nächsten Tag fest

„Bevor man den Laptop zuklappt, sollte man die drei wichtigsten To-dos für den nächsten Tag festlegen, dann kann man morgens direkt damit starten. Der Effekt ist, dass man morgens gar keine Zeit dafür braucht, um in den Tag zu kommen. Damit verhindere ich auch, dass ich abends noch ein Kopfrattern habe und in irgendwelchen Projekten gedanklich festhänge. So habe ich meinen Tag abgeschlossen und ich weiß, welche drei Hauptpunkte ich morgen schaffen muss.“

10. Nimm den Druck raus!

„Man sollte den Druck auch mal rausnehmen. Sowohl im Büro als auch im Mobile Office gibt es einfach auch mal Tage, an denen es nicht so gut läuft. So what?! Am nächsten Tag läuft es bestimmt wieder besser!“

11. Richte zwei Benutzer am Laptop ein

„Am besten richtet man am Laptop zwei Benutzer ein: einen privaten und einen beruflichen. Wenn wir abends noch mal privat etwas recherchieren oder Netflix gucken wollen und dann noch E-Mails reinkommen, ist man ständig im Arbeitsmodus. Mit einem zweiten Benutzer können wir uns ganz schnell austricksen. So kann man Berufliches und Privates super trennen.“


Dein Akku ist alle? Dann solltest du vielleicht deine Energiereserven aufladen!


Wenig Zeit für Ruhepausen und Erholung bedeutet oft auch wenig Zeit für eine ausgewogene Ernährung, die wichtige Nährstoffe liefert und in herausfordernden Phasen vom Körper dringend gebraucht wird. Ihm fehlt dann oft Energie und man fühlt sich schlapp und ausgebrannt.

Energiereserven auffüllen

Um die Energiereserven wieder aufzufüllen, kann eine Unterstützung mit einer speziellen Mikronährstoffkombination, zum Beispiel. „Orthomol Vital“ aus der Apotheke, sinnvoll sein. Das Nahrungsergänzungsmittel enthält wichtige Mikronährstoffe zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung, wie B-Vitamine und Magnesium, die zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems beitragen. Außerdem leisten u.a. Zink und Selen einen Beitrag zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Auf lange Sicht ist es sinnvoll, sich durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffen für solche belastenden Zeiten zu wappnen. 

Das Nahrungsergänzungsmittel gibt es speziell für Frauen und für Männer – „Orthomol Vital f“ und „Orthomol Vital m“.

Illustration: Jasmin Köchl für femtastics

– Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit „Orthomol“ entstanden – 

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