Anna-Lena Koopmann: Wie wir die Krise als Chance sehen können

13. Mai 2020
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Seit rund 14 Jahren ist Anna-Lena Koopmann vor und hinter der Kamera unterwegs, interviewt Promis – Lady Gaga, Rihanna, Toni Garrn, Matthias Schweighöfer, Justin Timberlake, … das Namedropping könnten wir lange fortführen –, ist offizielle Backstage-Reporterin der Mercedes Benz Fashion Week Berlin, moderiert Panel-Diskussionen und schreibt für bekannte Lifestyle-Magazine. Erst die Corona-Krise hat ihr Leben als rasende Reporterin entschleunigt – und das findet die 36-Jährige richtig schön, wie sie uns erzählt. Wir besuchen sie in ihrem Berliner Homeoffice, machen mit ihr einen Spaziergang durch ihren Kiez in Neukölln und sprechen über echte und unechte Promis, den Start ihrer Karriere, wie sie die Krise für etwas Gutes nutzt und warum sie optimistisch ist. Dabei trägt Anna-Lena die neue nachhaltigere Frühjahr/Sommer-Kollektion von C&A.

Ich habe einige meiner ersten Interviews mit Rihanna und Lady Gaga geführt.

Gebürtig kommt Anna-Lena aus der Nähe von Uelzen in Niedersachsen. Bevor sie nach Berlin kam, lebte sie in München, Hamburg und Los Angeles.

femtastics: Du arbeitest schon sehr lange als Journalistin und Reporterin. Wie kam das?

Anna-Lena Koopmann: Ich erinnere mich, dass ich als Kind vor dem Fernseher saß, neugierig den Abspann von Filmen anschaute und dachte: „Wie cool wäre das, wenn meine Kinder irgendwann so da säßen und der Name ihrer Mutter im Abspann laufen würde?“ Jahre später habe ich mir genauer angesehen, welche Positionen da genannt werden – Regisseur, Aufnahmeleiter, Caster, … – und habe mich über die Jobs informiert. Meine ersten Praktika habe ich beim Radio und regionalen TV-Studios gemacht. Ich konnte es gar nicht abwarten, mit der Schule fertig zu sein, weil ich unbedingt arbeiten wollte. Ich habe mich nach der Schule auch bei der Polizei beworben, weil meine Eltern es zwar absolut unterstützten und toll fanden, dass ich so um meinen Traumberuf kämpfte, aber mir nahelegten, parallel etwas „Realistischeres“ zu versuchen, als Plan B sozusagen. Aber ich hatte das Glück, einen Ausbildungsplatz bei einem großen Radiosender zu bekommen.

Wie ging es danach weiter?

Ich habe schon in der Ausbildungszeit Interviews mit Musikern und Politikern geführt und dabei gemerkt, wieviel Spaß es mir macht. Deshalb habe ich mich anschließend für ein Volontariat zur Redakteurin bei einem Verlag beworben, der die Magazine für die Musik-Shows „The Dome“ und „Top of the Pops“ produziert hat. Das war ein echter Traumjob! Wir waren bei allen Aufzeichnungen vor Ort, jede*r Künstler*in, der oder die aufgetreten ist, war vertraglich verpflichtet, den Magazinen Interviews zu geben, das heißt, ich habe einige meiner ersten Interviews mit Rihanna und Lady Gaga geführt.

Hast du dich in der Entertainment-Branche direkt wohlgefühlt?

Ich denke bis heute, dass ich von meiner Art eigentlich nicht so gut in diese Branche passe. Vieles ist mir oft zu oberflächlich, zu wenig authentisch. Aber genau das finde ich faszinierend: Ich gehe auf Events, tauche in diese Welt ein, mache meinen Job, und dann gehe ich wieder nach Hause. Ich bin sehr froh, dass ich einen ganz normalen Background habe, das hilft einem, in diesem Umfeld auf dem Boden zu bleiben. Ich habe zwar viele Freunde und Freundinnen, die Schauspieler*innen, Models oder Musiker*innen sind, aber was sie alle eint, ist, dass sie „echte“ Leute in dieser oberflächlichen Welt sind.

Wie echt oder „authentisch“ sind deiner Erfahrung nach die meisten Prominenten? Haben viele Menschen eine „Medienpersona“?

Eine meiner großen Stärken ist auf jeden Fall Empathie und ich merke, dass sich mein Gegenüber in Interviews mit mir wohl fühlt und mir vertraut. Dadurch entstehen sehr persönliche, gute Gespräche. Aber da die Texte vor dem Druck ja vom Management freigegeben werden müssen, wird oft vieles wieder gestrichen. Das finde ich schade. Man sieht, wie die Menschen wirklich sind und was sie sagen wollen, das wird hinterher dann aber herausgenommen, weil ein bestimmtes Image transportiert werden soll.

Anna-Lenas Arbeitsplatz in ihrer Berliner Wohnung – hier arbeitete sie schon vor der #stayhome-Zeit.

Genau das finde ich faszinierend: Ich gehe auf Events, tauche in diese Welt ein, mache meinen Job, und dann gehe ich wieder nach Hause.

Anna-Lena trägt ein schwarzes Basic-Shirt und eine Jeans von C&A.

Welche Erlebnisse oder Begegnungen sind dir besonders in Erinnerung geblieben?

Was ich an meinem Job am meisten mag, sind die Backstage-Begegnungen, die man im Fernsehen oder in Beiträgen nicht sieht. Ich habe mal einen Tag lang Paris Hilton begleitet, weil ihr Prosecco in Frankfurt an die Börse gegangen ist. Das war crazy! Einmal habe ich Lady Gaga in einer winzigen Kabine interviewt und als das Interview vorbei war, hat sie gefragt: „Können wir einfach noch einen Moment sitzen bleiben? Ich brauche mal fünf Minuten Pause!“. Das sind Momente, in denen man den Leuten nahekommt. Als Justin Bieber noch ganz klein war, hatte ich einen Termin mit ihm. Er war so nervös, dass er andauernd aufs Klo musste und dann standen jedes Mal sämtliche Bodyguards vor der Toilette und haben gewartet. Diese kleinen Momente sind meist am interessantesten. Ich mache ja diesen Job, weil ich Dinge erzählen möchte, die man normalerweise nicht mitbekommt.

Wieso hast du dich vor zehn Jahren entschieden, dich selbstständig zu machen?

Damals war ich 27. Ich habe vorher als Ressort-Leitung bei einem Lifestyle-Magazin gearbeitet. Ich habe ziemlich gut verdient, aber abends immer lange und auch am Wochenende gearbeitet. Zum Großteil bestand meine Aufgabe darin, die Texte der Mitarbeiter*innen zu redigieren. Das hat mich einerseits inhaltlich nicht glücklich gemacht, weil ich lieber selbst Geschichten erzählen wollte. Andererseits hat die Work-Life-Balance überhaupt nicht gestimmt. Das war der Moment, in dem ich meine Prioritäten neu sortiert habe: Ich wollte lieber weniger Geld verdienen, dafür aber mehr Zeit für mich haben. Also habe ich gekündigt, um mich selbstständig zu machen. Das mache ich grundsätzlich so: Wenn ich merke, dass mir etwas nicht gut tut, dann habe ich überhaupt keine Angst davor, Entscheidungen zu treffen und Situationen zu verändern. Viele fanden das unvernünftig, ich hatte ja gerade einmal vier Jahre Berufserfahrung – aber ich habe es nie bereut.

Du hattest keine Angst?

Rückblickend denke ich oft: Wahnsinn, dass du den Mut dazu hattest! Ich vertraue unterbewusst einfach so krass auf mich, dass ich nie Angst habe, etwas nicht schaffen zu können. Vielleicht liegt das daran, dass meine Familie mich emotional immer so sehr unterstützt. Ich habe, in beruflicher Hinsicht, einfach keine Angst. Das ist natürlich die beste Voraussetzung, um selbstständig zu arbeiten. Wenn man sich immer Gedanken darum machen würde, wie es weiter geht und wann der nächste Job kommt, dann wäre die Selbständigkeit sicher nicht so befreiend, wie sie es für mich ist.

Wenn ich merke, dass mir etwas nicht gut tut, dann habe ich überhaupt keine Angst davor, Entscheidungen zu treffen und Situationen zu verändern.

Ich habe einfach immer wieder, völlig aus dem Nichts, für mich spannende Menschen angeschrieben und mich vorgestellt.

Wie wichtig ist das persönliche Netzwerk in deinem Job? Hattest du zu Beginn deiner Selbstständigkeit schon gute Kontakte?

Kontakte hatte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich habe einfach immer wieder, völlig aus dem Nichts, für mich spannende Menschen angeschrieben und mich vorgestellt. Ich habe mir etwa von Zeitschriften, die ich interessant fand, das Impressum angesehen, habe geschaut, wer die Ressortleitung oder Chefredaktion macht, und habe einfach auf gut Glück E-Mails geschrieben. So habe ich das auch früher schon gemacht, wenn ich auf der Suche nach Praktika war – und ich habe gemerkt, dass es gar nicht so schwer ist. Wer nicht fragt, der gewinnt auch nicht. Klar hat es immer auch ein bisschen mit Glück zu tun, aber wenn du etwas wirklich willst und andere das spüren, dann sind auch deine Vita und Berufserfahrung zweitrangig. Wenn mich jemand kontaktiert oder ich Menschen miteinander connecten kann, dann mache ich das auch gerne.

Du arbeitest für Online- ebenso wie für Print-Medien und auch für TV. Wie hat sich die Medienlandschaft deiner Erfahrung nach in den vergangenen Jahren verändert?

Als ich 2006 mein Volontariat angefangen habe, war ich wahnsinnig viel unterwegs: Da bin ich für ein zehnminütiges Interview nach Paris, nach London oder auch nach Los Angeles geflogen. Heute macht man Interviews per Facetime. Die Budgets von Plattenfirmen, TV-Sendern und Marken sind über die Jahre viel kleiner geworden. Auch seitens der Redaktionen ist „Kostenoptimierung“ ein großes Thema. In kurzer Zeit soll möglichst günstig möglichst viel produziert werden. Darunter leidet die Qualität der Inhalte. Ich finde, das ist genau der falsche Weg. Wer heute relevant sein will, sollte genau an dieser Stelle nicht sparen. Für Freelancer wiederum ist es eine gute Übung, Preise zu verhandeln und sich des eigenen Marktwertes bewusst zu werden. Auch das ist etwas, das man mit den Jahren lernt: selbstbewusst den eigenen Preis zu nennen und dafür einzustehen.

Gitarrespielen ist eines der Hobbys, das Anna-Lena wieder aufgenommen hat.

Was hast du in den vergangenen Jahren gelernt?

Man sollte immer langfristig und nachhaltig denken – von der Gehaltsverhandlung bis zur Umsetzung von Jobs. Die Branche ist so klein. Ich würde niemals irgendwo verbrannten Boden hinterlassen und immer lieber auf eine vermeintlich „heiße Story“ verzichten als jemandem nie wieder guten Gewissens unter die Augen treten zu können. Aber ich bin ja auch keine Enthüllungsjournalistin.

Wie wichtig ist es, ins kalte Wasser zu springen, die eigene Komfortzone zu verlassen?

Man muss seine Komfortzone nicht verlassen, wenn man das nicht möchte, aber ich lege es regelrecht darauf an. Wenn für mich etwas zur Routine wird, dann reizt es mich nicht mehr. Wenn ich die Möglichkeit habe, Dinge auszuprobieren, die ich vorher noch nie gemacht habe, dann ziehe ich diese Jobs anderen immer vor. Genau das führt dazu, dass meine Arbeit so abwechslungsreich ist und dass ich mich auch persönlich ständig weiterentwickle. Manchmal, wenn ich dann auf dem Weg zu einem Job wieder richtig aufgeregt bin, frage ich mich: „Wieso tust du dir das an?“ Aber wenn man etwas macht, was außerhalb der Komfortzone liegt, ist man hinterher stolz, wenn man es geschafft hat. Dieses Gefühl hat man nicht, wenn es einem von Vornherein leicht fällt.

Wenn ich die Möglichkeit habe, Dinge auszuprobieren, die ich vorher noch nie gemacht habe, dann ziehe ich diese Jobs anderen immer vor.

Der karierte Blazer ist aus der aktuellen Frühjahr/Sommer-Kollektion von C&A.

Arbeitest du immer aus dem Homeoffice, wenn du beruflich nicht gerade unterwegs bist, oder bist du normalerweise in einem Büro?

Ich arbeite in der Regel von zu Hause aus. Hier bereite ich meine Arbeit vor, schreibe Texte und finalisiere meine Projekte. Ich hätte gerne ein Büro, weil mir Kolleg*innen fehlen – das ist der einzige Nachteil daran selbstständig zu sein – aber ich bin zu Hause einfach viel schneller, konzentrierter und effizienter.

Wie strukturierst du dir deinen Arbeitsalltag?

Mein Tagesablauf hat sich durch Corona gar nicht so sehr verändert. Ich stehe morgens früh auf, mache irgendeine Art von Sport – ich gehe joggen, ins Fitnessstudio oder mache Yoga, im Idealfall gehe ich einmal raus aus der Wohnung, um einen klaren Kopf zu bekommen – ich habe ja den klassischen Arbeitsweg nicht – und dann arbeite ich. Vormittags bin ich am effizientesten, um Dinge abzuarbeiten. Dann mache ich eine Mittagspause, in der ich meistens noch einmal rausgehe. Am liebsten gehe ich irgendwo ans Wasser. Die Zeit am Nachmittag nutze ich eher, um auf Ideen und neue Themen zu kommen. Kreativ denken kann ich zu Hause nicht. Dafür brauche ich einen weiten Blick oder muss unter Menschen sein. Gute Geschichten kann man nicht am Rechner googeln.

Du arbeitest also nicht, dem Freelancer-Klischee entsprechend, mit dem Laptop im Café?

Ich trenne das: Zu Hause schreibe ich Texte und ich gehe raus, um mich inspirieren zu lassen. Ich werde auch oft gefragt, wieso ich nicht mal einen Monat im Ausland bin, ich könnte ja auch von dort arbeiten. Aber dann sitze ich da irgendwo mit meinem Laptop und weiß, zehn Minuten entfernt ist der Strand, an dem ich surfen könnte. Das funktioniert bei mir nicht. Da man als Selbstständige Privates und Arbeit sowieso schwer trennen kann, nutze ich Urlaube lieber, um wirklich abzuschalten.

Wenn man die Situation so annimmt wie sie ist und mit Hands-On-Mentalität an sie herangeht – „Das ist jetzt so. Was kann man daraus machen?“ – dann entwickeln sich neue Ideen und Wege. Und oft sind diese dann sogar besser als das, was man eigentlich geplant hatte.

Merkst du andere Auswirkungen der Corona-Krise?

Sozial ist es natürlich anders. Mir fehlen die Menschen um mich herum wahnsinnig. Ich brauche den Austausch und Kontakt. Alles, was Interviews, Panel-Talks und Events betrifft, findet jetzt digital statt, aber die Energie ist nicht dieselbe wie beim persönlichen Treffen. Aber grundsätzlich ist das Arbeiten aus dem Homeoffice für mich ja normal. Ich arbeite nie in Jogginghose. Ich trage auch immer Schmuck und Parfum – das mache ich für mich, weil es mir ein besseres Gefühl von Professionalität und professionellem Arbeiten gibt. Ich finde, dass man eine andere Energie und Haltung hat, wenn man angezogen und zurecht gemacht ist. Wenn ich wichtige Telefonate führe, stehe ich immer auf, die Stimme und das Selbstbewusstsein haben dann eine andere Kraft.

Inhaltlich wird mein Job in der kommenden Zeit natürlich anders aussehen als früher – ich habe viel auf Events gearbeitet, die wird es in naher Zukunft so erst einmal nicht geben. Aber als Selbstständige bin ich es gewohnt, proaktiv zu handeln, das ist jetzt ähnlich, wenn auch extremer. Du musst flexibel sein, nach rechts und links schauen, neue Ansätze finden. Es wird viel Neues entstehen. Wenn man die Situation so annimmt wie sie ist und mit Hands-On-Mentalität an sie herangeht – „Das ist jetzt so. Was kann man daraus machen?“ – dann entwickeln sich neue Ideen und Wege. Und oft sind diese dann sogar besser als das, was man eigentlich geplant hatte. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, sich über Dinge zu ärgern, die man nicht ändern kann.

Du bist optimistisch?

Klar könnte ich mir viele Gedanken darüber machen, dass mir Jobs wegbrechen, aber ich bin gerade so gut gelaunt und so optimistisch – das ist mir manchmal selbst suspekt. Es klingt absurd, aber ich bin auch sehr dankbar für diese Zeit, weil ich für mich persönlich viel gelernt habe. Ich bin sowieso jemand, der viel reflektiert und Jobs hinterfragt, aber ich habe das Gefühl, dass ich gerade – dadurch, dass ich so sehr zur Ruhe komme und viel Zeit mit mir verbringe – noch mehr in der Balance bin als je zuvor und meine Werte und Prioritäten noch einmal ganz anders hinterfrage. Das wird sich definitiv auch in Zukunft in meiner Arbeit widerspiegeln.

Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, sich über Dinge zu ärgern, die man nicht ändern kann.

Das heißt, es fällt dir gar nicht so schwer, mal nicht zu reisen?

Es überrascht mich selbst, das zu sagen … Klar hatte ich Pläne für dieses Jahr, aber wenn ich sie mir nun im Kalender so anschaue, wirkt das alles so überflüssig und überhaupt nicht wichtig. Ich habe mal eine Reisegeschichte über Mauritius gemacht, dort hat eine Frau über das ganze westliche Arbeiten und Leben zu mir gesagt: „Wenn du im Meer stehst und ganz wild mit den Füßen strampelst, dann wird der Sand aufgewirbelt und du erkennst den Boden nicht. Erst wenn du mal stehen bleibst und zur Ruhe kommst, legt sich der Sand und du kannst klar sehen.“ Daran muss ich zurzeit oft denken, denn genau das passiert jetzt.

Ich habe jetzt wieder angefangen, Gitarre zu spielen und zu zeichnen. Wie als Kind, wenn man auf dem Boden im Kinderzimmer saß. Ich bin viel in der Natur, mache Ausflüge an Seen. Ich merke, wie gut mir das tut. Ich mache neben meiner redaktionellen Arbeit auch Medientraining für Gründer*innen, junge Schauspieler*innen und Musiker*innen und das kann ich jetzt immer noch super umsetzen. Langweilig wird mir also nicht. Ich merke gerade jetzt, was für eine Stärke Optimismus ist.

Denkst du, du kannst dir das beibehalten?

Ich möchte gar nicht in dieses alte Tempo zurück. Wenn ich früher zwischen zwei Terminen eine Stunde Zeit hatte, habe ich mir noch ein Kaffee-Date reingelegt. Das werde ich nicht mehr machen. Ich bin einfach präsenter und fokussierter, wenn ich mir zwischendurch Pausen erlaube. Man sollte sich klar machen, dass man selbst der CEO seines Lebens ist. Man muss versuchen, all den externen Stress, der von außen auf einen einprasselt, irgendwie abprallen zu lassen. Als Selbstständige habe ich ja eigentlich die besten Voraussetzungen dafür, dass mein Leben mir, meinen Interessen und eben auch meiner Geschwindigkeit entspricht.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Anna-Lena!

Als Selbstständige habe ich ja eigentlich die besten Voraussetzungen dafür, dass mein Leben mir, meinen Interessen und eben auch meiner Geschwindigkeit entspricht.

Hier findet ihr Anna-Lena Koopmann:

Layout: Kaja Paradiek

– Werbung: in Zusammenarbeit mit C&A –

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