„Ohne feministische Außenpolitik kann es nicht zu Frieden in der Welt kommen.“ – Kristina Lunz vom „Centre for Feminist Foreign Policy“

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1. März 2021

Wer sich für das Thema Feminismus in internationaler Politik interessiert, kennt Kristina Lunz als starke Vordenkerin. Die 31-Jährige ist Mitgründerin und Co-CEO des „Centre for Feminist Foreign Policy“, das 2016 gegründet wurde und Regierungen weltweit berät. Die Wahlberlinerin, die am University College London und der Universität Oxford studierte, ist eine ungewöhnliche Diplomatin – und genau das ist ihre Motivation. Sie möchte dazu beitragen, Ungerechtigkeiten zu beseitigen und Minderheiten in Entscheidungen zu inkludieren. Bis Januar 2020 war sie ein Jahr lang als Beraterin für das Auswärtige Amt tätig und baute das Frauennetzwerk „Unidas“ für den Außenminister auf. Im Februar 2019 wurde sie auf die „30 under 30“-Liste des „Forbes Magazin“ gesetzt und drei Monate später ebenfalls auf die „DACH 30 under 30“-Liste von „Forbes“.

Wir sprechen mit Kristina darüber, woher ihre aktivistische Leidenschaft kommt, warum ihre Arbeit für die Vereinten Nationen sie dazu gebracht hat, selbst eine Organisation zu gründen, wieso feministische Außenpolitik so wichtig für den weltweiten Frieden ist, und wie sie sich im Alltag motiviert.

 

femtastics: Du bist Mitgründerin und Co-CEO des „Centre for Feminist Foreign Policy“. Wofür steht das CFFP?

Kristina Lunz: Es steht dafür, dass wir das Patriarchat und patriarchale Strukturen in der Außen- und Sicherheitspolitik und im Allgemeinen zerschlagen wollen. Wir wollen eine internationale Politik, bei der die Bedürfnisse von Menschen und menschliche Sicherheit im Fokus stehen und nicht nationalstaatliche Interessen oder militärische Stärke. Es geht darum, dass feministischer Aktivismus und feministische Analysen in einem sehr elitären Feld Fuß fassen, damit wir Annahmen dazu, was wichtig und was unwichtig ist, auf den Kopf stellen können.

Was ist feministische Außenpolitik?

Feministische Außenpolitik sieht Bedürfnisse aller und vor allem die politischer Minderheiten als Priorität an. Nicht das Militärische. Ganz im Gegenteil: Feministische Außenpolitik setzt sich für Abrüstung weltweit ein, weil wir wissen, dass solange Krieg, Konflikt und Zerstörung profitabel sind – wie in unserer Gesellschaft – es keinen nachhaltigen Frieden geben wird.

Auch heutzutage sehen wir noch, dass in Friedensverhandlungen kaum Frauen oder politische Minderheiten partizipieren.

Warum ist feministische Außenpolitik so wichtig?

Traditionell waren Diplomatie und Außenpolitik Berufe bzw. eine theoretische Schule, die ausschließlich von gutbürgerlichen Männern aus dem globalen Norden ausgeübt wurden. Aus der Theoriegeschichte wird deutlich, dass es ein sehr toxisch maskulines Verständnis davon gibt, wie die Welt funktioniert, nämlich, dass wir einander unterdrücken und Gewalt ausüben müssen. Außenpolitik geht davon aus, dass jeder Staat noch mehr Macht haben will und ein starkes Militär braucht, um das zu erreichen. Er muss andere Staaten unterdrücken können und die Möglichkeit haben sie komplett zu zerstören.

Dieses Verständnis hat beispielsweise dazu geführt, dass wir heute in der internationalen Politik Dinge wie den Waffenhandel, der wohlgemerkt stetig zunimmt, als Standards ansehen. Außerdem wurden Nuklearwaffen entwickelt, die inzwischen neun Staaten besitzen. Wenn wir die Geschichte der feministischen Außenpolitik betrachten, sehen wir: Frauen wurden in der Vergangenheit in der internationalen Politik stark ausgeschlossen. Beispielsweise kamen 1915 in Den Haag über 1.000 Frauen zu einem Kongress zusammen mit dem Vorhaben, den ersten Weltkrieg zu beenden und eine Resolution aufzustellen, die definiert, dass es keinen weiteren Weltkrieg mehr gibt. Diesen Frauen wurde kaum zugehört und obwohl sie verlangten, auch bei den Friedensgesprächen in Versailles zur Beendigung des ersten Weltkriegs eingeladen zu werden, wurden sie ausgeschlossen. Unter anderem deshalb, weil man Angst hatte, dass sie sich zu stark für Frieden einsetzten und die Verliererstaaten nicht stark genug bestrafen würden.

Auch heutzutage sehen wir noch, dass in Friedensverhandlungen kaum Frauen oder politische Minderheiten partizipieren. Wenn die Lebensrealitäten aller Menschen in die neue Gesellschaftsordnung nicht mit einbezogen werden, dann werden alte Strukturen einfach fortgetragen. Es kann nicht nachhaltig zu Frieden kommen.

Foto: F. Castro

Du brennst für feministische Außenpolitik. Woher kommt deine tiefe Überzeugung und Motivation für das Thema?

Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen und da hat mich schon genervt, dass alle Machtpositionen wie der Sportvorstand, Pfarrer, Arzt, Fahrschul- oder Kneipeninhaber mit Männern besetzt waren. Das ist in der internationalen Politik genauso. Und so werden einfach keine Entscheidungen getroffen, die für alle funktionieren.

Nach dem Studium habe ich für die UN gearbeitet. In den Statuten der Vereinten Nation ist die Friedensförderung das wichtigste Ziel. Gleichzeitig ist der Sicherheitsrat der UN das wichtigste Organ, in dem die fünf Veto-Staaten, diejenigen sind, die Nuklearwaffen besitzen dürfen. Mich hat diese Scheinheiligkeit wahnsinnig gestört. Es ist einfach nicht möglich, nachhaltigen Frieden in dieser Welt zu schaffen, wenn wir keine feministischen Analysen und entsprechendes Handeln in die Außenpolitik bringen.

Meine Überzeugung ist realitätsbasiert. Diejenigen, die andere kontrollieren und nukleare Abschreckung betreiben, nennen sich Realpolitiker. Das ist Blödsinn! Realitätsnah ist die Forschung, die zeigt, dass der wichtigste Faktor, der bestimmt, ob ein Land nach innen oder außen gewaltbereit ist, das Niveau an Gleichberechtigung in einem Land ist. Das Buch „The First Political Order“ von Valerie Hudson, zum Beispiel, zeigt, dass es eine genaue Verbindung zwischen der Unterdrückung der Frau und den Sicherheitsbedenken innerhalb eines Staates gibt: Je mehr ein Staat Frauen politisch unterdrückt, desto unsicherer ist ein Staat. Außerdem: Je mehr ein Staat Frauen und politische Minderheiten unterdrückt, desto mehr wird innerhalb dieses Staates auch das Klima zerstört.

Je mehr ein Staat Frauen politisch unterdrückt, desto unsicherer ist ein Staat.

Inwiefern hat dich dein Studium der Diplomatie in Oxford geprägt?

Erstmal habe ich mich total gefreut, den Studienplatz zu bekommen. Meine Eltern haben nicht studiert, meine ältere Schwester studierte an der Fachhochschule. Ich war in unserer Familie die erste an der Uni. Als ich nach Oxford durfte, dachte ich, jetzt hätte ich es geschafft und würde von den besten Leuten unterrichtet. Aber langsam kam in den Vorlesungen ein ungutes Gefühl auf, da bei Sicherheitsbedenken in fragilen Staaten nie über die massenhafte Gewalt gegenüber politischen Minderheiten gesprochen wurde. Ich wusste nicht, wie ich meine Kritik formulieren kann, bis ich Verbündete wie Jennifer Cassidy fand. Jennifer lehrt inzwischen in Oxford und ist eine der wichtigsten politischen Kommentatorinnen Großbritanniens. Mit ihrem Buch „Gender and Diplomacy“ war sie die erste, die Machtgefälle in der Diplomatie aufgezeigt hat. Ich begann, mich mit Jennifer darüber auszutauschen, warum nur Männer auf den Bestsellerlisten stehen und wir im Studium nur über alte Diplomaten lesen, mit deren Arbeit wir einfach nichts anfangen können. Das hat dazu beigetragen, dass ich heute mache, was ich mache.

Nach deinem Studium hast du sowohl in Kolumbien als auch in Myanmar gearbeitet. Was ist dir aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben?

In Kolumbien durfte ich eine beeindruckende feministische Organisation, „Sisma Mujer“, unterstützen. Ich habe dort während des Friedensvertragsreferendums 2016 gearbeitet. Das war historisch. „Sisma Mujer“ ist eine der großartigen feministischen Organisationen, welcher der inklusivste Friedensvertrag der Geschichte zu verdanken ist, ein Vertrag, der vorhatte, den längsten Konflikt auf dem lateinamerikanischen Kontinent zu beenden. Die Probleme von Landverteilung, illegalem Drogenhandel und Partizipation beispielsweise wurden wirklich angegangen. Der Vertrag wurde leider letztlich abgelehnt, weil sich Konservative dagegengestellt haben. Mein Learning war aber, wie viel feministischer Druck erreichen kann. Nachdem der Vertrag abgelehnt worden war, sind wir wochenlang in Bogotá protestieren gegangen.

In Myanmar war ich zur Zeit des Genozids des burmesischen Militärs gegen die Rohingya. Hunderttausende Menschen sind vertrieben worden. Es gab Massenvergewaltigung und Ermordungen. Wir saßen währenddessen bei der UN in Yangon und konnten kaum etwas tun. Dabei sind die Vereinten Nationen aus dem Beschluss entstanden, dass ein Genozid, wie ihn die Deutschen verübt haben, nie wieder passieren darf. Eigentlich war mein Ziel, Diplomatin bei den Vereinten Nationen zu werden, aber mein damaliges Erlebnis hat mich von diesem Weg abgebracht. Wir standen kurz vor Weihnachten im Garten der UN in Yangon und haben Weihnachten gefeiert. Einer der Vorgesetzten sagte, wie dankbar er sei, dass wir alle so viele Opfer für dieses arme Land brachten. Dieses überholte Entwicklungshilfekonzept, dass wir westlichen Weißen mit unserem Wissen in arme Länder gehen und sie aufbauen, hat sich in dem Moment einfach falsch angefühlt, weil wir gleichzeitig diejenigen waren, die die besten Häuser oder Wohnungen hatten, die besten Restaurants besucht und die teuersten Klamotten gekauft haben. Es passte nicht mit meinen moralischen Vorstellungen zusammen.

Foto: Paul Ripke

Zur Zeit spielt das CFFP eine Kampagne zum Thema Sexist Funding. Was genau ist das?

Feminismus ist ein toller Werkzeugkasten, um Macht in der Gesellschaft zu analysieren. Inhaltlich machen wir das im Bereich der internationalen Politik. Als Gründerin und Co-Geschäftsführerin bin ich dafür zuständig, die Struktur einer Organisation aufzubauen, die faire Gehälter zahlt. Im Rahmen dessen habe ich gemerkt, wie wenig Geld Gründerinnen bekommen. Eine Studie aus den USA von 2019 zeigt, dass weibliche Gründerinnen nur etwa 2 % des Venture Capitals bekommen. Im Social Entrepreneur-Bereich ist es nicht besser. Die meisten Gelder gehen an männliche Gründer. Denn in unserer Welt werden nicht nur Positionen von Mann zu Mann weitergegeben, sondern auch Kapital.

Die meisten Gelder gehen an männliche Gründer. Denn in unserer Welt werden nicht nur Positionen von Mann zu Mann weitergegeben, sondern auch Kapital.

Inwiefern betrifft euch als NGO Sexist Funding?

Vor kurzem habe ich mit einer Stiftung gesprochen. Sie haben uns für unsere tolle Arbeit gelobt, aber sagten, dass sie keine größeren Gelder an NGOs vergeben. Ich war vorbereitet und erwähnte, dass ich von nicht nur einem Mann wusste, der für seine NGO sehr wohl eine große Summe bekommen hatte. Das geht so nicht! Die Stiftung hat daraufhin einen internen Prozess angestoßen, um zu monitoren, wohin sie ihre Gelder geben. Richtig so!

Warum ist es wichtig, sich gegen Sexist Funding einzusetzen?

Es wird so oft gesagt, dass Frauen nicht so groß denken. Das macht mich wütend! Es wird zudem immer gesagt, dass Frauen nicht so viel Geld wie Männer verdienen, weil sie nicht so viel fordern. Das ist falsch! Wenn Frauen genauso viel Gehalt fordern, bekommen sie es einfach nicht. Frauen, die verlangen, werden nicht als „weiblich“ angesehen – und wenn sie nicht dem herrschenden Verständnis von Weiblichkeit entsprechen, werden sie dafür bestraft. In Bezug auf Gründerinnen ist das genauso. Wir würden am liebsten weitere CFFP Standorte aufbauen. Weltfrauschaft! Wir haben sehr viele Anfragen dazu. Bis jetzt haben wir Standorte in London und Berlin, aber wenn uns kein Geld gegeben wird, können wir nicht darüber nachdenken, groß zu expandieren.

 

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Zurzeit schreibst du an deinem ersten Buch. Worum wird es gehen?

Nächstes Frühjahr erscheint mein Buch im ullstein Verlag. Es geht um Feminismus in der Außenpolitik. Es thematisiert, was daran problematisch ist, wenn weiße Männer die internationale Politik erklären. Außerdem zeigt es auf, wie wir Außenpolitik so gestalten können, dass sie wirklich für alle Menschen funktioniert.

Wie kommst du auf neue Ideen? Hast du bestimmte Rituale?

Ich verreise gerne alleine. Es bringt mir viel, alleine an einem Ort zu sein, der mir gut tut. Wenn mein Handy im Flugmodus ist, ich nur bei mir bin, nachdenke und Bücher dabeihabe. Das versuche ich im Kleinen auch hier in Berlin. Ich verbringe auch am Wochenende Zeit sehr bewusst alleine: Handy weg, Computer weg, alles weg. Ich sitze dann da mit meinen Büchern, lese quer und mache mir Notizen.

Worauf bist du besonders stolz, weil du oder andere nicht damit gerechnet haben, dass es klappt?

Ich bin sehr stolz, dass ich eine Organisation mitgegründet habe und mitführe, die inzwischen knapp sechs Leute voll einstellt und bezahlt. Hinzukommt, dass ich auf einem Themenfeld arbeite, das nicht für mich vorgesehen war. Mit Mitte 20 wusste ich nicht mal, was eine Diplomatin genau macht.

Wer ist dein größtes Vorbild?

Ich habe tatsächlich eine Liste von Menschen, die mich inspirieren, deren Bücher ich lese und von deren Gedanken ich sehr zehre. Ein großes Vorbild ist meine Mentorin und Freundin Scilla Elworthy. Scilla habe ich damals in Oxford kennengelernt. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und etliche Organisationen, vor allem im Bereich nuklearer Abrüstung und Peacebuilding, gegründet. Sie war drei Mal für den Friedensnobelpreis nominiert. Auf inhaltlicher Ebene kann ich sagen: Ich würde nicht tun, was ich jetzt tue, hätte ich Scilla nicht kennengelernt. Aber auch emotional und in Bezug auf Wellbeing hat sie mich sehr geprägt. Sie war die erste, die mich vor einem „Activist Burnout“ gewarnt und mich auf die Bedeutung von innerer Ruhe hingewiesen hat. Sie hat betont, dass man nur nach außen wirken kann, wenn man bei sich ist.

Foto: Rafa Ayoub

Was würdest du anderen Frauen, die gerne aktivistisch aktiv werden wollen, mit auf den Weg geben?

Höre auf deine Intuition! Ich denke, die meisten Frauen macht es wütend, wenn sie nachts nicht alleine durch die Straßen gehen können oder in Meetings ständig von Männern unterbrochen werden. Es gibt zahlreiche Beispiele im Alltag, an denen man merkt, dass etwas nicht stimmt und dass man etwas ändern muss. Es ist so wichtig, an der Intuition festzuhalten und anzuerkennen, dass es dein richtiges Erleben ist. Man sollte stets Augenhöhe einfordern, egal, ob in partnerschaftlichen Beziehungen oder im beruflichen Kontext. Außerdem sollte man sich nicht für sein Empfinden entschuldigen. Das Gefühl, dass wir uns entschuldigen müssen, wenn wir mehr verlangen, kommt daher, dass wir seit mehr als 4.000 Jahren aktiv ausgeschlossen wurden. Von daher: An der Intuition festhalten und Augenhöhe einfordern!

Das Gefühl, dass wir uns entschuldigen müssen, wenn wir mehr verlangen, kommt daher, dass wir seit mehr als 4.000 Jahren aktiv ausgeschlossen wurden.

Wir stellen uns vor: Ein großes Dossier über Kristina Lunz erscheint im Jahr 2025 in der New York Times: Was lesen wir?

Wir lesen, dass Kristina Lunz es mit ihrer Trotzigkeit und Verbissenheit und gleichzeitig mit Herzlichkeit und Wohlwollen geschafft hat, gemeinsam mit anderen feministischen Aktivist*innen und Akteur*innen dazu beizutragen, das außenpolitische Denken auf den Kopf zu stellen. Sie hat dazu beigetragen, Strukturen zu schaffen, die es erlauben, dass wir international so handeln, dass Menschenrechte und menschliche Sicherheit im Fokus stehen.

Zum Abschluss: Was ist dein Lieblingszitat?

Auch hier habe ich wieder eine Liste. Aber eins würde ich wählen, vor allem, wenn ich wieder erschlagen von diesen Strukturen bin. Es klingt erst einmal banal, aber ist sehr tief: „Carry yourself with the self-confidence of a mediocre white man.“ Auf Deutsch: „Trete mit dem Selbstbewusstsein eines mittelmäßigen weißen Mannes auf.“.

Immer dann, wenn ich mich in Frage stelle und denke: „Was macht eine Anfangdreißigjährige in der Diplomatie und wieso braucht man da Feminismus?“, rufe ich mir dieses Zitat in den Kopf und mir wird bewusst: Meine Gedanken haben sehr wohl einen Platz.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der Mädchen und Jungs schon in sehr jungem Alter denken, dass Brillanz eine männliche Eigenschaft sei. Wir leben in einer Gesellschaft, die nur die Expertise von Männern widerspiegelt und darauf aufbaut. Jungen werden so sozialisiert, dass sie ständig denken, dass ihre Ideen viel mehr Wert seien als die von Frauen. Das Wissen um die Entstehung dieser Strukturen ist wichtig. Es hat einen Grund, dass Männer denken, sie könnten uns ständig ins Wort fallen oder Ähnliches. Und genau dieses Gefühl sollten wir aufnehmen: Meine Gedanken haben genauso viel wert!

Vielen Dank für das Gespräch, Kristina.

 

Hier findet ihr Kristina Lunz:

Aufmacherfoto: F. Castro 

5 Kommentare

  • Sandra sagt:

    Super interessantes Interview. Inspiriert ungemein und hat meinen Blick noch ein Stück gerader gerückt.
    Vielen vielen Dank dafür!

  • Lenz-Voß, Petra sagt:

    Ein super interessantes Gespräch! Der Gesprächsverlauf und insbesndere der Inhalt perfekt. Toll, dass sie soviel Engangement hat und andere hoffentlich auch motiviert, sich auch zu engagieren.
    Ich unterstütze das Ziel “ alles auf Augenhöhe“ sehr.

  • Anna sagt:

    Super inspirierend!! Warum liest man nicht viel mehr von ihr in den Mainstream Medien??

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