Tabuthema Kinderwunschbehandlung: So kann es mit dem Schwangerwerden klappen

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14. März 2022

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann eine große Belastung sein: die Frauenfachärztin Dr. Nadine Al-Kaisi begleitet Frauen* im „Die Kinderwunschärztin“-Zentrum in München in dieser Zeit und hilft ihnen idealerweise dabei, schwanger zu werden. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, um ihr Wissen weiterzugeben – sie möchte mit „Das Kinderwunschbuch“ Mut machen. Im Interview spricht sie offen über Faktoren, die das Schwangerwerden erschweren, über Chancen, Risiken und Kosten einer Kinderwunschbehandlung – und sie erläutert, was sich auf politischer Seite dringend ändern muss.

Man denkt, der weibliche Körper ist dafür gemacht, schwanger zu werden – und dann funktioniert es bei dem eigenen nicht.

femtastics: Sie schreiben in Ihrem Buch „Wenn es mit dem Schwangerwerden nicht klappt, beginnt eine Zeit der Zweifel, der Ängste und Sorgen, die man sich vorher niemals hätte vorstellen können.“ Was macht diese Situation besonders belastend?

Dr. Nadine Al-Kaisi: Das gilt vor allem, wenn es nicht so einfach klappt. Es geht um etwas extrem Existenzielles: Kinderkriegen ist eine natürliche Sache. Man denkt, der weibliche Körper ist dafür gemacht, schwanger zu werden – und dann funktioniert es bei dem eigenen nicht. In unserer sehr zielorientierten Leistungsgesellschaft sind wir nicht gewohnt, dass etwas nicht klappt, wenn man etwas dafür tut. Viele Menschen geraten deshalb in eine Art Hilflosigkeit.

Als grobe Richtlinie gilt: Wenn man unter 35 ist, sollte man es zwölf Monate probieren, über 35 sollte man besser nach sechs Monaten zum Arzt oder zur Ärztin gehen.

„Das Kinderwunschbuch: Dein persönlicher Begleiter – Wege, Diagnostik, Behandlung“ ist vor Kurzem bei „Komplett Media“ erschienen und zum Beispiel hier erhältlich.

Es gibt ja einiges, was man versuchen kann. Welche Tipps geben Sie Frauen*, die einen Kinderwunsch haben, zunächst?

Sehr wichtig ist es, sich erst einmal selbst kennenzulernen. Die meisten Frauen* achten nicht auf ihren Zyklus, bevor sie schwanger werden wollen. Sie wissen nicht, wann ihr Eisprung ist und ob sie in dieser Zeit Beschwerden haben. Es geht darum, das zu beobachten und dann zu schauen, wann das Zeitfenster ist, in dem man schwanger werden kann. 

Wichtig ist in jedem Fall, dass sich auch der Mann* untersuchen lässt.

Und wie lange sollte man es versuchen, bevor man das erste Mal mit Gynäkolog*innen oder Kinderwunsch-Expert*innen darüber redet?

Ich bin kein Fan davon, einen pauschalen Zeitraum zu nennen. Manche Frauen sind nach zwei Monaten schon gestresst, dann können sie natürlich mit ihrer/ihrem Gynäkolog*in darüber reden. Als grobe Richtlinie gilt: Wenn man unter 35 ist, sollte man es zwölf Monate probieren, über 35 sollte man besser nach sechs Monaten zum Arzt oder zur Ärztin gehen. Wichtig ist in jedem Fall, dass sich auch der Mann* untersuchen lässt. Die Frauen* sind oft so auf sich konzentriert und denken, dass bei ihnen etwas nicht stimmt – aber auch der Mann* sollte zur/zum Urolog*in gehen.

Die Frauenfachärztin Dr. Nadine Al-Kaisi arbeitet im „Kinderwunsch Centrum München“.

Sie schreiben, dass der Anteil der Paare, die Probleme beim Kinderkriegen haben, auf 10 bis 15 Prozent geschätzt wird – Tendenz steigend. Liegt es an unserem modernen Lebensstil, dass dieser Wert steigt?

Wir haben den Zeitpunkt, zu dem wir Kinder bekommen, nach hinten verschoben. Früher hatten Paare oft mit 22 oder 25 Jahren einen Kinderwunsch, direkt nach der Ausbildung ging es los. Heute studieren viele Frauen* erst, sie wollen danach im Job vorankommen, das Alter verschiebt sich weiter nach hinten – das macht es schwieriger. Auch bei den Männern* ist es so, dass die Spermien im Alter schlechter werden. Das wird oft nicht thematisiert, aber ab etwa 45 Jahren lässt die Qualität der Spermien nach.

Ab 30 kann man sich beraten lassen, wie es um die eigenen Eizellen bestellt ist und sich je nach individueller Lage mit Social Freezing beschäftigen.

Und welches Alter gilt bei Frauen*? Ist es wirklich die 35, von der oft die Rede ist?

Dieses Alter wird immer als magische Grenze genannt. Ich berate meine Patientinnen aber auch dahingehend, dass sie sich ab 30 Jahren gerne untersuchen lassen sollten, wenn ein grundsätzlicher Kinderwunsch besteht. Ich habe den Eindruck, viele Frauen* wissen gar nicht, dass es nicht so einfach ist, über 40 ein Kind zu bekommen. In den Medien wird es oft so dargestellt, als sei es kein Problem. Dann liest man von Prominenten, die mit 50 Mutter werden. Aber das passiert nicht mit den eigenen Eizellen, das muss man klar sagen.  

Was könnte man schon mit 30 tun, wenn man irgendwann Kinder bekommen möchte, aber noch nicht bereit dafür ist?

Ab 30 kann man sich beraten lassen, wie es um die eigenen Eizellen bestellt ist und sich je nach individueller Lage mit Social Freezing beschäftigen, also Eizellen einfrieren lassen. Es gibt zudem verschiedene Faktoren, die sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken.

Nicht alle Frauen* mit Endometriose haben Probleme, schwanger zu werden.

Was sind die häufigsten Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch?

Oft sind es Hormonstörungen. Viele Frauen* haben einen unregelmäßigen Zyklus, er ist nicht 28 oder 30 Tage lang, sondern 50 oder 60. Auch Endometriose kommt relativ häufig vor, das ist eine Erkrankung, bei der die Schleimhaut der Gebärmutter außerhalb der Gebärmutter ist. Symptome sind oft heftige Schmerzen bei der Blutung, aber auch ein unerfüllter Kinderwunsch kann dazu führen, dass man die Endometriose erst entdeckt.

Wichtig ist mir aber: Nicht alle Frauen* mit Endometriose haben Probleme, schwanger zu werden. Um ehrlich zu sein, fallen sie nur mehr auf, wenn sie einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Wir wissen nicht, wie viele Frauen* mit Endometriose problemlos Kinder bekommen – oft ist die Erkrankung gar nicht bekannt. Deshalb bedeutet die Diagnose auf keinen Fall, dass eine Frau* keine Kinder bekommen kann.

Und wie sieht es mit Lifestyle-Faktoren aus? Alkohol, Stress, Rauchen?

Rauchen ist der einzige Punkt, der einen konkreten Einfluss hat. Nikotin ist ein Zellgift, es vermindert die Eizellen-Qualität. Bei Alkohol, Kaffee oder Stress ist alles okay, was in Maßen ist. Es gibt viele Frauen*, die noch in dem Zyklus Alkohol getrunken haben, als sie schwanger wurden. Gerade wenn die Kinderwunsch-Zeit sehr lang ist, ermuntere ich Frauen* oft dazu, mal ihr Glas Wein am Abend oder einen Aperol Spritz in der Sonne zu trinken. Das kann zu einem positiven Lifestyle beitragen, es müssen ja keine Exzesse sein.

Bleibt die Frage nach dem Stress…

Ich rate dazu, beim Thema Stress den Stress rauszunehmen. Jede*r hat in ihrem/seinem Leben Stress – ich kenne niemanden, der sagt: Bei mir ist immer alles entspannt. Deshalb entstehen oft Schuldgefühle, wenn man denkt, dass man zu viel Stress bei der Arbeit hat und es deshalb mit dem Schwangerwerden nicht klappt. Aber natürlich können Yoga, Meditation und andere Entspannungsmöglichkeiten helfen. Es ist für alle Lebensbereiche gut, wenn man einen Ausgleich zum stressigen Alltag schaffen kann.

Der Gang zum Kinderwunsch-Zentrum ist für viele Paare oft eine große Hürde, aber es geht nicht gleich um künstliche Befruchtung.

Was ist der erste Schritt, wenn eine Frau* merkt, dass der Kinderwunsch trotz dieser Tipps unerfüllt bleibt?

Was die eigene Gynäkologin oder der eigene Gynäkologe machen kann, hängt vom jeweiligen Repertoire ab. Einige kennen sich mit dem Thema Kinderwunsch aus, andere überweisen schnell an ein Kinderwunsch-Zentrum. Aber der eigene Arzt oder die eigene Ärztin sollte erste*r Ansprechpartner*in sein. Dort wird man beraten, was abhängig von der Geschichte der Patientin sinnvoll ist. Man sollte dann auch den Mann* zum Spermiogramm schicken.

Der Gang zum Kinderwunsch-Zentrum ist für viele Paare oft eine große Hürde, aber es geht nicht gleich um künstliche Befruchtung. Erstmal will man herausfinden, wo der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch liegt. Es sind ganz normale Gynäkolog*innen, die sich nur auf das Thema spezialisiert haben.

In Deutschland muss man für künstliche Befruchtung aktuell verheiratet sein, beide Partner über 25 Jahre, die Frau* unter 40 und der Mann* unter 50.

Wie lange dauert es etwa, bis man einen Termin im Kinderwunsch-Zentrum bekommt?

Das ist unterschiedlich je nach Wohnort und hängt davon ab, wie viele Kinderwunsch-Zentren es in der Gegend gibt. Für München kann ich sagen, dass die Wartezeit bei zwei bis drei Monaten liegt. Aber wenn man erstmal in Behandlung ist, geht es zügig weiter. Es kommt nur oft zu bürokratischem Stau, wenn es um die ganzen Anträge für die Krankenkasse geht.

Apropos Krankenkasse: Was übernimmt sie bei einer Kinderwunschbehandlung?

Es gibt unter Kinderwunsch-Zentren reine Privatpraxen, in denen man alles selbst bezahlt. Daneben haben viele Zentren eine normale Zulassung, in denen übernimmt die Kasse die gesamte Diagnostik, auch Zykluskontrollen und reine Hormonstimulationen. Ab der Insemination, die Übertragung von Samen in den weiblichen Genitaltrakt, oder der künstlichen Befruchtung müssen Anträge bei der Kasse gestellt werden. Dafür gibt es Voraussetzungen, die ein Paar erfüllen muss: In Deutschland muss man dafür aktuell verheiratet sein, beide Partner über 25 Jahre, die Frau* unter 40 und der Mann* unter 50. Dann werden mindestens 50 Prozent der Kosten übernommen, bei manchen Kassen auch mehr.

Wie teuer ist die Behandlung insgesamt?

Inseminationen sind nicht besonders teuer, da liegt man unter 1.000 Euro. Bei künstlicher Befruchtung sind es je nach Methode mehrere tausend Euro, das sollte man am besten im Kinderwunsch-Zentrum nachfragen. Das sind die Kosten pro Versuch. Wenn man mehrere befruchtete Eizellen gewinnen kann, hat man die Möglichkeit, diese einzufrieren, daraus kann man weitere Versuche gewinnen. Das Einfrieren und der weitere Versuch werden nicht von der Kasse übernommen, aber das ist nicht der größte Kostenfaktor. Wenn es dann nicht klappt, muss man von vorn beginnen – und dann entsteht natürlich noch mehr Stress.

Bekommen die Patientinnen in dieser herausfordernden Zeit auch emotionale Unterstützung?

Wir bemühen uns, es unseren Patientinnen so angenehm wie möglich zu machen. Wir versuchen, die Termine so zu legen, dass es niemanden stresst und dass man sich wohlfühlt. Was die Belastung rund um den Kinderwunsch angeht, versuche ich, in der Sprechstunde viele Fragen abzufangen. Aber oft reicht das nicht, es konzentriert sich häufig auf medizinische Fragen. Auch von den Patientinnen aus: Ich habe manchmal das Gefühl, die wollen in der Zeit bei mir in erster Linie alles über medizinische Abläufe wissen. Aber es fließen in jedem Fall auch Tränen in meiner Sprechstunde.

Man sollte nicht jede Entscheidung vom Kinderwunsch abhängig machen – auch wenn ich weiß, dass das sauschwer ist.

Und wo gibt es darüber hinaus Unterstützung, um die Situation zu meistern?

Wir arbeiten mit einer Psychosomatikerin zusammen, die wir unseren Paaren empfehlen. Ansonsten gibt es verschiedene Möglichkeiten je nachdem, was sich die Betroffenen vorstellen können. Manche tauschen sich gern in Foren anonym aus, manche wünschen sich 1:1-Beratung. Es gibt auch Kinderwunsch-Yoga oder spezielle TCM-Sitzungen. Ich finde es wichtig, dass dadurch nicht noch mehr Stress entsteht. Man hat ja schon so viele Termine in der Behandlung. Ansonsten rate ich dazu, das Leben möglichst gut weiterzuleben.

Trauer bei Fehlgeburten wird inzwischen stärker thematisiert, aber wie es ist, mit einem unerfüllten Kinderwunsch abzuschließen, darüber redet niemand.

Was bedeutet das konkret?

Man sollte nicht jede Entscheidung vom Kinderwunsch abhängig machen – auch wenn ich weiß, dass das sauschwer ist. Vielleicht hat man eine Reise geplant, dann ist genau in dieser Zeit der Eisprung. Man hat einen Jobwechsel im Auge, aber denkt: Vielleicht bin ich dann schwanger. Manche Frauen* wollen heiraten und sagen: Wenn es gut läuft, passe ich dann nicht ins Kleid. Ich empfehle immer, nicht alles auf Stillstand zu stellen.

Nur sehr wenige Paare gehen offen mit dem Thema Kinderwunschbehandlung um. Mich erstaunt immer wieder, dass oft nicht einmal die engsten Freund*innen Bescheid wissen.

Besonders schwer ist es auch, wenn man nicht darüber redet. Erleben Sie es so, dass eine Kinderwunschbehandlung noch immer ein Tabuthema ist?

Ja, es ist ein absolutes Tabuthema, nur sehr wenige Paare gehen offen damit um. Mich erstaunt immer wieder, dass oft nicht einmal die engsten Freund*innen Bescheid wissen. Wenn man in seinem Umkreis aber mal fragen würde, wer Erfahrungen mit dem Thema hat, dann würde man vielleicht feststellen, wie viele in einer Kinderwunschbehandlung sind oder waren. Oft ist es so, dass sich andere öffnen, wenn man es selbst anspricht.

Vielleicht würde ein offener Umgang mit dem Thema auch die Situation erleichtern, wenn es am Ende leider nicht klappt? Im Buch steht im Schlusswort, man trauere dann oft, wie wenn man einen geliebten Menschen verloren hat.

Ja, es ist eine Trauer. Man erlebt einen großen Verlust – das wird in der Gesellschaft nicht dargestellt. Trauer bei Fehlgeburten wird inzwischen stärker thematisiert, aber wie es ist, mit einem unerfüllten Kinderwunsch abzuschließen, darüber redet niemand. Dabei ist das eine wirklich schlimme Erfahrung und eine schwere Zeit für betroffenen Menschen.

Gibt es Zahlen, wie hoch das Risiko ist, dass es nicht klappt?

Es gibt das deutsche IVF-Register, in dem künstliche Befruchtungen dokumentiert werden. Demnach sind nach drei Behandlungen 75 Prozent der Paare schwanger. Bis zum Alter von 40 Jahren sind die Chancen schon sehr gut.

Danach nicht mehr?

Die meisten Zentren behandeln nur Frauen bis 45, einige sogar nur bis 43. Das liegt auch an der Statistik und an der Begebenheit, dass in dieser keine Geburt über 45 dokumentiert ist. Zwischen 43 und 45 liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa drei Prozent. Da ist das Risiko der Behandlung oft einfach höher.

Welche Risiken bestehen bei einer Kinderwunschbehandlung?

Es sind keine immensen Risiken, aber man führt eine Hormonstimulation durch und eine kleine Mini-Operation zur Eizellen-Entnahme – da besteht die Gefahr der Infektion. Und: Es ist immer eine wunschmedizinische Behandlung. Es geht nicht darum, dass man dringend einen Blinddarm herausoperieren muss oder ähnliches. Deshalb gelten besondere Vorsorgeregeln. Man muss Nutzen und Risiken gut abwägen und ehrlich damit umgehen.

Aktuell gibt es einige neue Entwicklungen rund um Kinderwunschmöglichkeiten – medizinisch und politisch. Was passiert dort und wie schätzen Sie die Lage ein?

Dadurch, dass man genetische Untersuchungen durchführen kann, ist Immunologie ein großes Zukunftsthema, das gerade erforscht wird. Wir haben bislang recht wenig verstanden, welche Mechanismen bei der Einnistung des Embryos ablaufen. Vor allem in den USA, in Israel, Spanien und den Benelux-Ländern passiert da gerade viel. Diese Länder sind uns voraus, weil alles in Deutschland vergleichsweise strenger reglementiert ist.

Für Single Moms ist es aktuell nur in Bayern und Berlin möglich, eine Kinderwunschbehandlung zu machen.

Und auf der politischen Seite?

Zum einen geht es um das Embryonenschutzgesetz, das auf dem Stand von Anfang der Neunzigerjahre ist, das muss dringend an die aktuellen medizinischen Standards angepasst werden – aber niemand traut sich da heran.

Hinzu kommt die gesellschaftliche Seite: Wie gesagt müssen Paare aktuell noch verheiratet sein, gleichgeschlechtliche Paare werden gar nicht abgebildet, genau wie Single Moms. Für sie ist es aktuell nur in Bayern und Berlin möglich, eine Kinderwunschbehandlung zu machen. Hier muss sich dringend etwas ändern, es gibt einfach nicht mehr nur die klassischen Familienbilder, in der wir von einem Mann* und einer Frau* zwischen 25 und 40 reden. Die Ampel-Koalition hat hier Anpassungen angekündigt.

Haben Sie zum Abschluss noch eine Botschaft an alle Paare mit unerfülltem Kinderwunsch?

Das Wichtigste für mich ist es, dass niemand Angst vor einer Kinderwunschklinik haben sollte. Nach meiner Erfahrung ist es so: Wenn man das Thema einmal angeht, dann nimmt das die Belastung. Man muss nicht direkt mit einer künstlichen Befruchtung starten, sondern es geht zunächst darum, einige Faktoren zu optimieren. Also kann schon der erste Besuch etwas Druck herausnehmen – das sollte man einfach mal probieren.

Wir danken Ihnen für das interessante und ermutigende Gespräch!

Hier findet ihr Frau Dr. Nadine Al-Kaisi:



Fotos: „Komplett Media“ (PR)

Illustration: Helena Ravenne für femtastics

1 Kommentar

  • Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Beitrag. Ich habe häufiger gehört, dass Kinderwünsche manchmal doch unerfüllt bleiben. Gut zu wissen, dass man da auch viel Unterstützung bekommen kann.

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