„Ich möchte einen Gegentrend zur Botoxbehandlung setzen“ – Dorothée Krauss vom Supplement-Label „Pjyrity“

7. März 2022
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Nahrungsergänzungsmittel sind immer wieder ein Thema. Doch was unterstützt wirklich? Kann ich überdosieren? Und wie kann ich eigentlich meinem Darm etwas Gutes tun? Dorothée Krauss ist Co-Gründerin von „Pjyrity“, ein Label für Nahrungsergänzung „made in Germany“. Sie möchte bekannte Pflege-Beauty-Routinen durch die Einnahme von hochdosierten Kapseln auf Zellebene anreichern. Schönheit, die von innen kommt, könne mit den veganen “Pjyrity”-Kuren angekurbelt werden – ein Expert*innenteam berät regelmäßig zu den studienbasierten Rezepturen. Was können die veganen, gluten- und lactosefreien Kapseln voller Mikronährstoffe genau? Beautyexpertin und femtastics-Autorin Stefanie Behrens hat für uns nachgefragt.

femtastics: Hast du heute morgen schon deine Nahrungsergänzung eingenommen?

Dorothée Krauss: Ja, ich nehme die Supplements nicht durchgehend, sondern immer als Kur ein. Momentan nehme ich Eisen und unseren “Skin Meister Komplex”, dazu einmal pro Woche ein Speicher-Vitamin D mit 5.600 Einheiten.

Hyaluronsäure, Silcea aus natürlichem Bambus, das Coenzym Q10 und essentielle Vitamine sind die Eckpfeiler des „Skin Meister Komplex“.

Wann zeigen sich die ersten Effekte von Mikronährstoffkapseln?

Man muss regelmäßig über mehrere Wochen, am besten ein paar Monate, die Supplements einnehmen. Eine Ausnahme bildet unser Immun-Komplex mit Vitamin C und Zink. Wenn eine Erkältung kommt, hat man hier bei der Einnahme sofort einen spürbaren Kick.

Empfiehlst du, regelmäßig nur ein Produkt einzunehmen oder sogar mehrere zu “layern”?

Die Frage wird uns häufig gestellt: Grundsätzlich kann man die Supplements layern. Ich würde allerdings nicht mehr als drei Nahrungsergänzungen parallel nehmen, um den Effekt nachvollziehen zu können.

Viel hilft also viel?

Manche Menschen denken in Bezug auf Nahrungsergänzung: “Es schadet nichts, es bringt aber nichts”, das ist wirklich falsch. Bei Vitamin C macht es nichts, das wird einfach ausgeschieden. Aber gerade Vitamin D und Vitamin A sollte man nicht überdosieren.

Wenn man layert, sollte man genau schauen, wie hoch die empfohlene Tagesverzehrmenge für das Produkt ist und zusehen, dass man nicht dauerhaft deutlich über hundert Prozent zu sich nimmt. Das ist mir ganz wichtig. Dann hätte man nämlich kein gesundes Plus, sondern es wäre kontraproduktiv.

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Zauberpillen. Ich möchte mich klar abgrenzen von Wettbewerber*innen, die falsche Versprechungen machen.

Dorothée Krauss hat „Pjyrity“ gemeinsam mit ihrem Mann gegründet.

Wie wirkt zum Beispiel ein Produkt von innen, das den Alterungsprozess der Haut verlangsamen soll, wie euer “Skin Meister Komplex”?

Das Ergebnis ist anders, als wenn man Botox oder Hyaluron spritzt. Hyaluron und Q10 sind natürlicherweise in den Hautzellen und werden mit den Kapseln verstärkt. Es gibt Studien dazu, dass die Haut elastischer und besser durchfeuchtet wird. Bestehende Zornesfalten können nicht geglättet, aber minimiert werden.

Ich baue gerade eine Zusammenarbeit mit Kosmetikstudios auf: Wenn man zwei Stellschrauben hat, die applikative oder apparative Kosmetik – zum Beispiel Microneedling oder Mikrodermabrasion – und dann noch von innen die Zellen nährt, dann hat man ein deutlich besseres, aber immer noch natürliches Ergebnis. Das Kosmetikinstitut „SH Betterskin“ in München beispielsweise führt „Pjyrity“-Produkte und verfolgt konsequent den Ansatz der innerlichen und äußerlichen Pflegeroutine.

Wie schafft ihr es Hyaluronsäure so zu minimieren, dass sie in eine Kapsel passt?

Das ist ein chemischer Prozess, bei dem es auf die Molekülgröße ankommt, die für die Bioverfügbarkeit ideal ist. Die regelmäßige Einnahme ist hier sehr entscheidend. Nur so hat man einen Effekt, und zwar in diesem ganzheitlichen System mit guter Pflege und guter Ernährung. Mit Nahrungsergänzungsmitteln kann man etwas bewirken, aber es sind keine Zauberpillen. Ich möchte mich ganz klar abgrenzen von Wettbewerber*innen, die falsche Versprechungen machen. Ich möchte einen Gegentrend setzen zu Botoxbehandlungen, die immer beliebter werden: Ich möchte auch eine gepflegte Haut haben und frisch aussehen, aber nicht auf diese Weise.

Wir verfolgen einen holistischen Ansatz. Wenn man viel Fast Food isst und sich nicht mit Sonnenschutz eincremt, dann wird auch das Supplement leider wenig bringen.


Ernährung, Pflege, Verzicht auf Tabak und übermäßige UV-Strahlung, Bewegung – all diese Faktoren müssen stimmen, um “on top” Schönheit von innen anzuregen, oder?

“Beauty” von innen anregen – das ist ein gutes Stichwort: Wir verfolgen einen holistischen Ansatz. Wenn man viel Fast Food isst und sich nicht mit Sonnenschutz eincremt, dann wird auch das Supplement leider wenig bringen. „Pjyrity“-Produkte sind vielmehr ein sinnvoller Baustein in einem ganzheitlichen, gesunden Lebensstil.

Anti-Aging impliziert, dass Altern etwas Schlechtes ist. Das ist es aber nicht, es ist vielmehr ein ganz natürlicher Prozess.

Ein Baustein für Well-Aging?

Es ist schön, wenn man gerade als Frau* sagt, man feiert das Alter, es ist einem aber trotzdem wichtig, dass man eine durchfeuchtete Haut hat. Natürlicherweise nimmt die Hyaluronsäureproduktion im Laufe der Zeit aber ab, weshalb unter anderem Falten entstehen. Ab 30 kann man schon gut vorbeugen und gerade ab 40 hat man einen erhöhten Q10-Bedarf. Well-Aging bedeutet: Frisch aussehen, ohne künstlich einzugreifen, was man mit guter Pflege und Nahrungsergänzungen erreicht. Anti-Aging impliziert, dass Altern etwas Schlechtes ist. Das ist es aber nicht, es ist vielmehr ein ganz natürlicher Prozess.

Generell umschließt der Well-Aging-Begriff noch mehr: Beispielsweise wenn Frauen* wie die TV-Moderatorin Birgit Schrowange aufhören, sich die Haare zu färben. 90 Prozent der Frauen* über 50 wären eigentlich grauhaarig. An solche Statements möchte ich thematisch mit unserer Marke anschließen.

Mehr über die Inhaltsstoffe aller Supplements erfahrt ihr hier. Die Ernährungsexpertin Maja Biel informiert zudem regelmäßig auf dem „Pjyrity“-Instagram-Account zu einzelnen Inhaltsstoffen und Wirkung der Produkte.


Wie unterscheidet sich die Wirkweise der “Taskforce Haut, Haare und Nägel” dazu?

Hier kommen noch andere ausgeklügelte Mikronährstoffe ins Spiel. Außer Hyaluron stecken in der „Task Force“ Bambusextrakte und Traubenkernextrakt, beides sind bewährte Antioxidantien. Für schöne, gesunde Haut sind außerdem Omega-3 und Vitamin B wichtig. Generell gehört zu schöner Haut noch einiges dazu. Man kann zum Beispiel an der Haut von vegan lebenden Jugendlichen sehen, dass sie manchmal fahl und eingefallen ist. Es ist auch möglich, sich vegan ausreichend über Nahrung mit Nährstoffen zu versorgen, wenn es aber außer Haus nichts Passendes gibt, greifen viele schnell mal zu Pommes und Co.

Über 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden an Eisenmangel.


Für welche eurer Produkte in Apothekenqualität wäre ein Blutbild vorab sinnvoll?

Wir finden, dass ein Blutbild ein- oder zweimal im Jahr zu einem ganzheitlichen Lebensstil dazu gehört. Über 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden an Eisenmangel. In der Apotheke gibt es dafür Selbsttests. Unsere Produkte sind für gesundheitsbewusste Frauen zwischen 25 und 60 gedacht. Da geht es viel um Prävention. Eisen, Vitamin B und Omega-3 einzunehmen ist nur sinnvoll, wenn es einen Mangel gibt.

Dank der in ihm enthaltenden Antioxidantien schützt der „Oxidans Buster“ den Körper vor freien Radikalen. Das radikal wirkungsvolle Präparat enthält antioxidantive Substanzen wie Astaxanthin (ein natürliches Carotinoid) und Bambus. 


Kann der “Oxidans Buster” zusätzlich noch etwas verbessern?

Antioxidantien sind wichtig, um freie Radikale einzudämmen, die Krankheiten begünstigen und nachweislich die Hautalterung vorantreiben. In Kombination mit einer guten Sonnencreme und unterstützender Ernährung kommt der “Oxidanz Buster” als gesundes Plus zur Wirkung. Hier wirkt das Astaxanthin aus Bioalgen, Traubenkernextrakt und siliziumhaltiger Bambussprossenextrakt.

Wir betrachten unsere Mikronährstoffkombinationen als ein gesundes Plus.

Der biozertifizierte Hamburger Betrieb legt Wert auf ein nachhaltiges Verpackungskonzept.


Auch das Mikrobiom zahlt auf schöne Haut ein…

Auf jeden Fall. Zur Unterstützung mit Bakterienstämmen eignet sich “Belly Karma”. Wenn man eine Darmerkrankung oder eine akute Hauterkrankung hat, sollte man die Einnahme vorher medizinisch abklären lassen. Zur Unterstützung der Darm-Haut-Hirn-Achse kann man das Produkt gut als Kur einnehmen. Die beginnt bei vier Wochen und kann gerne vier Monate dauern.


Ist eine verbesserte Darmflora auch nach der Einnahme zu erwarten?

Nach der Einnahme eines Antibiotikums kann die Darmflora durch die Bakterienstämme wieder aufgebaut werden. Dieser nachhaltige Effekt kann noch durch die Ernährung gesteigert werden. Fermentierte Lebensmittel wie Kimchi und Sauerkraut wirken ebenfalls positiv. Wir betrachten unsere Mikronährstoffkombinationen als ein gesundes Plus auf der Basis einer gesunden Ernährung.


Vielen Dank für die spannenden Insights, liebe Dorothée.


Hier findet ihr “Pjyrity”:


Fotos: „Pjyrity“ (PR)


– Werbung: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit „Pjyrity“ entstanden. –

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