Warum Gemeinschaft die beste Motivation beim Laufen ist

Beim Sport muss es nicht immer um Höchstleistungen und neue Rekorde gehen – wir lieben es, wenn Spaß an der Bewegung und Gemeinschaft im Fokus stehen. Das dachten sich auch Johanna Feilmeier und Johanna Kelling, die vor rund eineinhalb Jahren ihren Run Club "Mates and Miles" in Hamburg ins Leben riefen und damit einen Ort für gemeinsame Lauf- und Sportleidenschaft, Austausch und neue Freundschaften schufen. Typisch für ihren Run Club sind die "Coffee Runs", bei denen der Lauf entspannt mit einem gemeinsamen Kaffee in einem schönen Café beendet wird. Aber die "Mates and Miles"-Community unterstützt sich auch bei sportlichen Ereignissen von "Hyrox" bis Marathon. Wir sprechen mit den beiden Gründerinnen.
Partner dieses Beitrags ist "ASICS", Premiumpartner des Hamburg Marathons, der am 26. April 2026 stattfindet. Im Rahmen der „Road to Hamburg“ begleitet "ASICS" unterschiedliche Running Communities auf dem Weg zum Race Day. Zur "Road to Hamburg" gehören diverse Community Events - u.a. zusammen mit dem "Mates and Miles" Run Club aus Hamburg - die sich an alle Marathon-Begeisterten richten. Getreu dem "ASICS"- Motto "Sound Mind Sound Body" sollen dabei Freude an der Bewegung, Gesundheit und Community im Fokus stehen.
Passend dazu hat "ASICS" den "SUPERBLAST ™ 3" herausgebracht – die neueste Edition der Supertrainer-Serie, die weltweit für ihre herausragende, energiegeladene Performance und den federnden Bounce bekannt ist.
femtastics: Was ist euer Motto beim Laufen?
Johanna Feilmeier: Bei uns steht der Spaß im Fokus. Es geht nicht um eine Pace. Es geht nicht darum, wie weit du läufst, wie schnell du läufst, sondern einfach darum, dass du da bist und eine gute Zeit hast.
Johanna Kelling: Wichtig dabei ist auch dieses Gefühl von Gemeinschaft. Es ist einfach super schön, Menschen zu treffen, mit denen man die gleichen Leidenschaften und Hobbys teilt. Darüber kann man so gut connecten. Nicht nur wir mit den Leuten, sondern auch die untereinander. Viele kommen alleine zu unseren Runs, sind anfangs zurückhaltend, schauen sich erstmal um – und wenn sie wieder gehen, strahlen sie, haben Leute kennengelernt und sich mit anderen ausgetauscht. Das ist die größte Motivation für uns.
Wie kamt ihr darauf, einen Run Club zu gründen?
Johanna Kelling: Wir sind beide vorher auch schon sehr gern gelaufen. Und tatsächlich heißen wir nicht nur gleich, sondern zu der Zeit, in der wir "Mates and Miles" gegründet haben, haben wir auch zusammen gewohnt – und dabei ist auch die Idee entstanden.
Johanna Feilmeier: Ich hatte vorher eher eine Abneigung gegen Run Clubs, weil mir meist die Pace zu schnell war und es eher anonym war. Man ist gelaufen und dann wieder nach Hause gegangen. Wir wollten gerne einen Raum schaffen, wo wir nicht nur unsere Leidenschaft für Sport teilen, sondern man sich auch connecten und neue Freund*innen finden kann. Wir sind beide ursprünglich nicht aus Hamburg und wissen deswegen gut wie es ist, neu in einer Stadt zu sein, wo man noch niemanden kennt. So geht es ja vielen.
"Es ist einfach super schön, Menschen zu treffen, mit denen man die gleichen Leidenschaften und Hobbys teilt. Darüber kann man so gut connecten."
Und die Kaffeeidee?
Johanna Kelling: Weil unser Run Club ja ein Ort für soziale Erlebnisse sein soll, anstatt ein Ort, wo es nur um Leistung geht, passt es natürlich total gut zusammen, dass man danach noch zusammenkommt bzw. -bleibt und auch abseits vom Sport noch einen Raum bekommt, sich auszutauschen. Nicht jede*r fühlt sich wohl dabei, beim Laufen Unterhaltungen zu führen und so hat man mehr Zeit, die anderen kennenzulernen. Außerdem lieben wir Kaffee!
Wie habt ihr euren Run Club gestartet und wie ist er gewachsen?
Johanna Feilmeier: Anfangs waren wir eine kleine Gruppe aus Freund*innen und zwei, die über "Bumble Friends" dazugekommen sind, wo wir auf unseren Run Club aufmerksam gemacht haben. Eine davon ist tatsächlich bis heute dabei und eine gute Freundin von uns geworden. Ich glaube, von da hat es sich ganz organisch entwickelt – es wurde davon erzählt, jemand hat Freund*innen oder Kolleg*innen mitgebracht, die wiederum Freund*innen ... Und natürlich hat Social Media auch eine Rolle gespielt, weil wir ja auf "Instagram", "Strava" und auch "TikTok" aktiv sind.
Mittlerweile ist es eine Community geworden, die für viele eine Art "Safe Space" oder Wohlfühlort ist. Die meisten kennen sich, man sieht sich jede Woche, weiß, was bei den anderen so los ist.
Johanna Kelling: Unser Wunsch ist, dass sich alle gesehen und aufgenommen fühlen, und mein Eindruck ist auch, dass die Leute in unserem Run Club so offen und herzlich sind, dass jede*r, die*der neu dazukommt, direkt aufgenommen wird und sich integriert fühlt.
Stichwort Pace: Wie stellt ihr sicher, dass alle mitlaufen können?
Johanna Kelling: Wir haben unseren Run Club in zwei unterschiedliche Pace-Gruppen aufgeteilt. Wir haben viele Mitglieder, die auch gerne mal schneller laufen, die sich in unserem Run Club aber dem Pace anpassen, um in der Gemeinschaft zu laufen. Und wenn jemand mal langsamer ist oder eine Pause braucht, lassen wir natürlich auch niemanden alleine, dann bleibt immer jemand dabei. Wir sind bemüht, alle einzubeziehen und mitzuziehen.
"Unser Wunsch ist, dass sich alle gesehen und aufgenommen fühlen."












Der "SUPERBLAST™ 3" von "ASICS" ist so konstruiert, dass er noch mehr Energierückgabe bietet, um Körper und Geist in Bewegung zu bringen.
Der "SUPERBLAST™ 3" von "ASICS" ist so konstruiert, dass er noch mehr Energierückgabe bietet, um Körper und Geist in Bewegung zu bringen.
Der "SUPERBLAST™ 3" von "ASICS" ist so konstruiert, dass er noch mehr Energierückgabe bietet, um Körper und Geist in Bewegung zu bringen.
Im April steht der Hamburg Marathon an und "ASICS" startet die “Road to Hamburg” – bei der ihr ja auch mit verschiedenen Events dabei seid. Werdet ihr auch beim Marathon mitlaufen?
Johanna Kelling: Ein Teil unserer Community läuft mit, aber wir selbst nicht. Wir planen viel drum herum und freuen uns darauf, alle die mitlaufen, zu supporten.
Johanna Feilmeier: Wir haben zusammen mit "ASICS" auch eine Prep-Session mit Infos rund um Ernährung und Vorbereitung für den Marathon geplant. Und ein Community-Dinner wird es auch geben.
Johanna Kelling: Die "Road to Hamburg" richtet sich ja nicht nur an Menschen, die den Marathon mitlaufen, sondern an alle. Deshalb möchten wir auch mit unseren Angeboten möglichst alle mitnehmen und zum Beispiel über Krafttraining rund ums Laufen informieren und darüber, wie man sich vor Verletzungen schützt.
Befolgt ihr bestimmte Laufregeln?
Johanna Feilmeier: Egal, ob man eine Laufpause gemacht hat – vielleicht auch gezwungenermaßen, zum Beispiel nach einer Krankheit – oder ob man ganz neu mit dem Laufen anfängt, ich würde raten, dass man ein bisschen den Blick von der Uhr und von der Pace nimmt und sich nicht so krass vergleicht. Lieber startet man ganz langsam und entwickelt so Spaß daran. Man muss auch nicht direkt einen Halbmarathon laufen, nur weil das gefühlt jede*r auf Social Media macht. Sondern es ist auch total in Ordnung, wenn man entspannt seine drei Kilometer läuft.
Was gefällt euch daran, in einer Community zu laufen?
Johanna Kelling: Wir haben mit unserem Run Club damals im Winter angefangen und es gab so viele Morgen, an denen wir rausgegangen sind und dachten: "Wenn ich jetzt allein wäre, würde ich auf keinen Fall laufen". Manchmal ist es einfach schwer, sich zum Laufen zu überwinden. Aber wenn man weiß, da stehen deine Freund*innen, man macht das zusammen, hat Spaß und danach fühlt man sich so gut – dann motiviert das enorm. Das hat uns sehr durch die dunklen Monate getragen.
Johanna Feilmeier: Ich merke das auch oft bei unseren After-Work-Läufen. Nicht jeder Tag ist gut und nicht jeder Lauf ist gleich gut, aber in einer Gruppe motiviert man sich gegenseitig, zieht sich gemeinsam durch, führt vielleicht auch noch gute Gespräche, die einen ablenken oder einem gute Energie geben.
"Man kann nicht immer selbst mitlaufen, aber das heißt nicht, dass man nicht dabei sein kann. Man ist trotzdem Teil der Community und unterstützt sich gegenseitig."
Was waren bislang eure schönsten Erlebnisse mit "Mates and Miles"?
Johanna Feilmeier: Wir haben einige von unseren engsten Freund*innen über unseren Run Club kennengelernt. Kürzlich waren wir mit über 20 Leuten aus unserem Run Club in Kopenhagen beim "Hyrox"-Wettkampf. Ein paar haben teilgenommen, die anderen haben angefeuert. Wir haben aber auch schon gemeinsame Fahrradtouren oder Paddle-Turniere gemacht.
Johanna Kelling: Wir wissen auch von Leuten, die sich über uns kennengelernt haben und gemeinsam schon im Rennradurlaub waren.
Neben diesen besonderen Aktionen kann es aber auch ein random Samstag im Sommer sein: die Sonne scheint, man fühlt sich gut beim Laufen, man freut sich, die Leute zu treffen, hat ein paar nette Gespräche. Diese stinknormalen "Coffee Runs" an einem Samstag sind auch immer wieder Highlights.
Johanna Feilmeier: Besonders schöne Erlebnisse sind für mich auch unsere Cheering Zones. Wir waren zum Beispiel bei den Hamburg und Berlin Marathons dabei, um andere anzufeuern, zu motivieren und zu unterstützen. Wir haben dieses Sprichwort: "No Miles Without Mates" – jeder Weg ist leichter mit Freund*innen an der Seite. Und es ist so schön, etwas für andere zu geben.
Johanna Kelling: Das gehört dazu. Man kann nicht immer selbst mitlaufen, aber das heißt nicht, dass man nicht dabei sein kann. Man ist trotzdem Teil der Community und unterstützt sich gegenseitig. Eigentlich ist gerade das auch der wichtige Part: am Rand zu stehen und andere anzufeuern.
Hier findet ihr "Mates and Miles":
Fotos: "ASICS"
– Werbung: In Kooperation mit "ASICS" –