Themenwoche | Wochenende am Meer: Sylt Lofts

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Vom holzigen Hotel über das skandinavische Loft bis hin zum Luxus-Schlößchen – diese Woche stellen wir euch drei schöne Unterkünfte für ein perfektes Wochenende an der Nord- und Ostseeküste vor. Wir haben uns für euch höchstpersönlich durch die Spas entspannt, die Restaurants gegessen und die besten Spazier-Routen ausgetestet. Lisa hat ein herrlich entspanntes Winterwochenende in den Sylt Lofts verbracht.

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Sylt und ich, das ist so eine Sache. Im Gymnasium war ich mal in einem Sylter Schullandheim, beim Fußball Spielen stach mir eine Wespe in unmittelbare Augennähe und meine Eltern mussten ein leicht verbeultes Kind vom Bahnhof abholen. Kein guter Start! Ich gehörte tatsächlich bislang zum #TeamAmrum, zig Sommerferien habe ich mit meinen Eltern auf der muckeligen Nachbarinsel verbracht – sie fahren heute noch mindestens einmal im Jahr hin. Sylt besuchte ich in den letzten 20 Jahren nur noch zwei weitere Male, einmal im Rahmen einer ziemlich luxuriösen Pressereise und einmal mit einem Verflossenen zum romantischen Wochenende. Obwohl ich beide Male recht angetan war, habe ich die Insel ansonsten links liegen lassen.

Es gibt unendlich viele Argumente, Sylt mindestens (so mein neuer Plan) einmal im Jahr einen Besuch abzustatten.

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Shame on me! Denn es gibt natürlich unendlich viele Argumente, Sylt mindestens (so mein neuer Plan) einmal im Jahr einen Besuch abzustatten – vor allem als Hamburgerin. Mit einer der besten Gründe ist die unschlagbar gute und günstige Bahnanbindung. Mit dem Schleswig-Holstein-Ticket kann man am Wochenende für schlappe 30 Euro hin- und zurückfahren, in knapp drei Stunden ist man da.

Dann ist da natürlich die Insel selbst, die unfassbar viel zu bieten hat, sodass ein Wochenende fast nicht reicht, um alles mitzunehmen. Ein kurioser Strandabschnitt jagt den nächsten, kulinarisch kann man zwischen urigem reetgedeckten Tee-Café und exklusiver Sterneküche wählen und shoppen geht hier natürlich auch erstaunlich gut.

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Die Lofts befinden sich im historischen, komplett renovierten „Haus Boy“ .

Wer wie ich immer ein bisschen Trubel braucht, gern Cafés, Restaurants und Supermärkte in unmittelbarer Nähe weiß und darüberhinaus sich in modern skandinavischem Ambiente wohlfühlt, für den sind die Sylt Lofts genau die richtige Unterkunft. Sie sind nicht nur angenehm klar und schnörkellos eingerichtet, sondern auch gerade für einen Sylt-Kurztrip verdammt praktisch: wenige Minuten vom Bahnhof Westerland entfernt und mit perfekter Busanbindung in alle hübschen Ecken der Insel. Bis zum Nordseestrand sind es nur 400 Meter und die berühmte Fußgängerzone „Friedrichstraße“ ist direkt um die Ecke.

Ob im „Lotsenloft“ über zwei Etagen mit eigener Sauna und beheizbarer Außenterrasse (ab 115 Euro die Nacht in der Nebensaison) oder im Einraum-Loft „Horizonte“ mit Sternenhimmel im Schlafzimmer (ab 80 Euro die Nacht in der Nebensaison) – alle sieben Lofts sind gemütlich und komfortabel bis zum Umfallen. Ich verbringe zwei Nächte im Loft „Weltenbummler“, das man schon für 65 Euro die Nacht in der Nebensaison buchen kann.

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Dass ich das gefühlt regnerischste Wochenende aller Zeiten erwischt hatte – es regnete quasi von Freiag bis Sonntag komplett durch – war nicht weiter tragisch: In dem gemütlichen Apartment habe ich ohne Ende gelesen, zwei Harry Potter-Filme geschaut (mache ich sonst nie!) und mir in der Küche entspannt Essen gekocht. Am Samstag bin ich mit dem Bus nach Rantum gefahren und habe standesgemäß Fisch in der Sansibar gegessen und mir leicht amüsiert das Sylter Publikum inklusive Fuhrpark zu Gemüte geführt. Denn machen wir uns nichts vor: Die latent geschmacksverirrten Yuppies sind auf Sylt natürlich nicht wegzudiskutieren. Nimmt man deren Anwesenheit allerdings mit Humor, ergibt sich eine spannende Sozialstudie.

Am Sonntag wiederum habe ich mich nach Kampen zu einem späten Frühstück in der putzigen Kupferkanne aufgemacht. Lange Strandspaziergänge in List waren leider nicht drin, dafür hätte ich tatsächlich Ölzeug dabei haben müssen – der eiskalte Regen war gnadenlos. Stattdessen trank ich also in Westerland heiße Schokolade draußen auf der Terrasse eines der kuscheligen Cafés, bewärmt von Kaminfeuer hinter Glas in der Tischmitte – ein Feature, was ich mir öfters wünsche – und beobachtete das winterliche Treiben.

Achtung, Nordseeregen im Anmarsch!

Mit schön durchgepustetem Kopf und tiefenentspannt setzte ich mich Sonntagabend bei Sturmwarnung wieder in den Zug und gondelte zurück nach Hamburg mit dem festen Vorhaben, bald wiederzukommen. Dann aber zur Abwechslung mal im Sommer!

 

Hier findet ihr die Sylt Lofts:

Fotos: femtastics

Hier findet ihr noch mehr Hotel-Tipps für die Nord- und Oststee.

– in Zusammenarbeit mit Sylt Lofts –

 

 

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