Fempower News: Von Waldspaziergängen bis zu Jens Spahn

26. Mai 2021

Jede Woche gibt es bei uns eine große Portion Fempower News! Im femtastics-Kosmos ist ständig was los, viele Frauen, die wir in unseren Interviews und Homestories porträtieren, erzählen uns von ihren neuen Projekten und außerdem laufen uns täglich spannende News aus der ganzen Welt über den Weg. Wir wollen supporten, vernetzen – von Hamburg bis Honolulu, vom Lieblingszitat bis zum lesenswerten Artikel. #Fempowerforever

Foto: Sarah Buth

– Ab in die Natur! Lara Keuthen arbeitete jahrelang in einer PR Agentur und verlor dabei immer mehr den Bezug zur Natur. Durch Zufall stieß sie auf die japanische Therapieform „Shinrin-Yoku“, bei der man komplett in die Atmosphäre des Waldes eintaucht. Sie machte eine Ausbildung zur Waldbaden-Leiterin und bietet seitdem unterschiedliche Waldbaden-Workshops an. Auch wir haben schon ein Bad im Wald mit ihr genommen. Aktuell organisiert Lara die zweite europäische Ausbildung für „Klinische Waldtherapeut*innen“. Wer Lust hat, sich wieder mehr mit der Natur zu verbinden und auch andere dabei zu unterstützen: Lara ist noch auf der Suche nach Teilnehmer*innen. Weitere Informationen bekommt ihr hier!

– So n‘ Spahn! Auch wenn die aktuellen Coronazahlen Grund für Hoffnung geben – das letzte Jahr war hart. Kein Wunder, dass in dieser Zeit, in der alles unsicher und neu ist, auch die Psyche leidet. Die mentalen Erkrankungen in Deutschland steigen und werden viele Menschen noch länger begleiten. Die Krise nach der Krise sozusagen. Doch anstatt mehr Therapieplätze für die steigende Zahl an Patient*innen möglich zu machen, plant Gesundheitsminister Spahn eine sogenannten „Rasterbehandlung“. Was dahinter steckt? Künftig sollen Therapeut*innen nicht mehr individuell bestimmen können, wie lange die Behandlung von Patient*innen dauern wird. Stattdessen soll ein starres Raster festlegen, wie viele Stunden genehmigt werden. Auf die individuelle Krankheitsgeschichte wird dabei keine Rücksicht genommen. Die Kritik an dem Entwurf ist groß. Unter dem Hashtag #gesichtgegenrastertherapie hat sich unter anderem Schauspielerin Nora Tschirner, die vor ein paar Wochen öffentlich über ihre Depression sprach, gegen die geplante Reform ausgesprochen. Wer das auch möchte: Hier könnt ihr eine Petition gegen die Rasterpsychotherapie unterschreiben!

Fotos: Edition F

– We can do it! Wie kann die Wissenschaft weiblicher werden? Dieser Frage geht Victoria Müller im neuen Podcast „Lab Gap“ von „Edition F“ nach. Sie spricht mit führenden Wissenschaftlerinnen, schaut in ihre Labore, Raumstationen und Forschungsschiffe und macht weibliche Vorbilder sichtbar. Ihre erste Gästin ist die Infektiologin und Forscherin Prof. Dr. Marylyn Addo. In den kommenden Folgen kommen unter anderem eine Astronautin, eine Expertin für Künstliche Intelligenz und eine Polarforscherin zu Wort. „Lap Gap“ soll zeigen: Mädchen und junge Frauen, lasst euch nichts erzählen, traut euch und geht in die Wissenschaft!

Fotos: Mother Now

– Selfcare-Tipp: Die Familien-Platform „Mother Now“ hat gemeinsam mit „Holistic Berlin“ eine vegane Naturkosmetiklinie auf den Markt gebraucht. Die Range reicht vom Gesichtsserum bis zum familienfreundlichen Bodyöl. Alle Rohstoffe sind organisch, zertifiziert und auch bei der Verpackung stand Nachhaltigkeit im Fokus. Bis auf eine Glasflasche sind alle Verpackungen aus recyceltem Plastik.

Fotos: Unmilk

– Milch vom Feld! Dass Kuhmilch dem Klima schadet, ist kein Geheimnis mehr. Zum Glück gibt es mittlerweile auch viele pflanzliche Milchalternativen, die super schmecken und klimafreundlich sind. Aber wie sieht es mit Protein-Produkten aus? Wer auf eine eiweißreiche Ernährung achtet, muss manchmal länger suchen, um vegane Optionen zu finden. Die Hamburgerin Jennifer Schäfer bietet mit ihrem Start-Up „Unmilk“ eine solche. Die Drinks bestehen aus Hafer und Erbse aus europäischem Anbau und enthalten extra viel Eiweiß. Aktuell gibt es „Unmilk“ in drei Sorten: Schoko, Spicy Vanilla und Caffè sowie einen neutralen Haferdrink mit extra Protein.

– Am 28. Mai ist Menstruationshygiene-Tag! Und wir wissen schon genau, wie wir diesen Tag zelebrieren. Denn am 28. Mai startet auch die (digitale) Ausstellung von „Menstruation Project“. Mit Arbeiten von ausgewählten Künstler*innen will die Ausstellung über die Komplexität und die Bedeutung des Menstruationszyklus aufklären. Im Sommer 2022 wird das Projekt in einem analogen Festival und in einer Doku-Serie gipfeln. Wir sind schon super gespannt was uns in ein paar Tagen und kommendes Jahr erwartet.


Teaserfoto: Sarah Buth

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