Girlpower News | KW 38

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Jeden Mittwoch gibt es bei uns eine große Portion Girlpower News! Im femtastics-Kosmos ist ständig was los, viele Frauen, die wir schon in unseren Interviews und Homestories porträtiert haben, erzählen uns von ihren neuen Projekten und außerdem laufen uns täglich spannende femtastische News aus der ganzen Welt über den Weg. Wir wollen supporten, vernetzen – von Hamburg bis Honolulu, vom Lieblingszitat bis zum lesenswerten Artikel. #Girlpowerforever!

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„Mein Freund ist eine PoC (person of color), spricht nur englisch, hat einen Afro und ist für mich der schönste Mensch der Welt. Wir saßen abends in der S-Bahn in Berlin und waren auf dem Weg nach Hause. Wir hatten einen 4er für uns. Ich saß innen und er außen. Es stieg ein Mann mit lauter Musik ein und setzte sich in den 4er neben uns. Er saß auch nicht am Fenster, sondern so, dass er näher an meinem Freund sitzt. Als ich hörte, was bei ihm für Musik lief (Landser), hatte ich schon ein schlechtes Gefühl. Seine Körpersprache und seine Blicke waren jetzt auch nicht wirklich nett. Dann ging es während der Fahrt richtig los: “Mein Deutschland”, “Das ist mein zu Hause”, “Du *(*N-Wort) wirst hier nie zu Hause sein“, “Deutsches Reich”– all das mehrmals geäußert und das ganze untermalt mit Hitlergruß. Mir war noch nie so schlecht und ich hatte noch nie so ein Herzrasen. Wir haben erst versucht es zu ignorieren, aber dann wurde es mir zu blöd und ich wollte aussteigen. Als wir dann aufstehen wollten, stellte er sich uns einfach in den Weg und ließ uns erst nicht raus. Als er uns dann doch vorbei ließ, dachten wir, dass er gleich auf uns losgehen wird. Blöderweise hatte die Bahn auch 4 Minuten Wartezeit und er beobachte uns einfach permanent mit einem schrecklichen Todesblick. Ich weiß nicht, ob ihn der Himmel geschickt hat, aber in Berlin trifft man nicht so oft zufällig Leute, aber in dem Moment kam gerade ein Kumpel von mir zum Bahnhof und so hatte ich schon mal das Gefühl, wir sind in der Überzahl und er geht nicht auf uns los. Er ließ es dann auch. Das war mit Abstand eines der schlimmsten Sachen, die mir je hier in meiner Stadt passiert sind. Ich kann’s bis heute noch nicht glauben und ich war wirklich am Ende. Zu wissen, da möchte jemanden den Menschen, den man über alles liebt etwas antun, bloß weil er eine andere Hautfarbe hat, das ist wirklich schlimm. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie mein Freund sich tief im Innern gefühlt haben muss. Vor allem, weil er gerade erst für mich nach Berlin gekommen war. Das hat uns noch ne ganze Weile beschäftigt und mitgenommen.“ Weiter in den Kommentaren 💛

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Laura Klinke zeigt auf ihrem Instagram-Account loveyourselffirst.project eine hübsche Sammlung mit Zeichnungen und Motivationssprüchen. In den Beschreibungen und Kommentaren geht es um Selbstliebe, persönliche Alltagsgeschichten ihrer Follower und Denkanstöße. Unser Lieblings-Instagramprofil der Woche!

– Wer hat Lust auf ein Tattoo, möchte aber nicht monatelang auf einen Termin warten? Wir haben da was für euch: Die Tattoowiererin Frau Ines lädt zu ihrem sechsten Tattoo Walk In Day ein. Von 11 bis 18 Uhr habt ihr am kommenden Samstag (22. September) die Chance, euch eins ihrer Motive stechen zu lassen. Dabei gilt die Regel ”first come, first serve” – ihr solltet also früh genug da sein. Außerdem wird jedes Motiv nur einmal gestochen, dafür kosten alle Tattoos 80 Euro. Das Ganze findet in der B-Lage in Hamburg (Kampstraße 11) statt.

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– Buchtipp: Auf 240 Seiten hat Katharina Marisa Katz einen ausführlichen Guide für alle Gründerinnen der Welt geschrieben (vorausgesetzt sie verstehen Deutsch). Auch die Femtastics-Gründerinnen Lisa, Katha und Anna sind darin vertreten und geben Tipps zum Thema Selbstständigkeit. Dazu liefert “Einfach machen! Der Guide für Gründerinnen” noch mehr Experten-Ratschläge, praktische Checklisten und nützliche Adressen für Frauen von Frauen. Das Buch könnt ihr euch direkt auf der Homepage oder auf Amazon für 25 Euro bestellen. Happy reading!

– Another one: Die Berliner Bloggerin und Modejournalistin Marlene Sörensen hat ihr neues Buch “Woher hat sie das? Lieblinge für jeden Anlass” veröffentlicht. Es ist der perfekte Stilratgeber, sei es für die Mutti auf den Weg in den Kindergarten, die Businessfrau im wichtigen Meeting oder für ein Wiedersehen mit dem Ex. Dazu gibt es Interviews mit inspirierenden Frauen wie Nilam Farooq, Stine Goya oder Jessica Schwarz und ihr könnt euch mithilfe eines Outfit-Planers Anregungen für euren eigenen Kleiderschrank holen. Erhältlich ist das Buch ab sofort für 27,99 Euro bei Amazon.

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– “Endlich Om” ist ein brandneuer Podcast, der über Nachhaltigkeit, Ernährung und Selbstliebe aufklärt. Mit Interviewpartnern wie zum Beispiel einer Yoga- und Meditationslehrerin oder einem Unternehmer spricht die Journalistin, Autorin und Gründerin des Blogs ohhhmhhh.de Stefanie Luxat mit ganz viel guter Laune über alltägliche Themen. Die tiefgründigen Gespräche begleiten euch auf Schritt und Tritt und können ab sofort auf auf iTunes, Spotify und Soundcloud angehört werden.

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👋HEUTE SAGEN WIR DIR HALLO…👋.. mit unserer ersten Insta-Live-Session! Um 21:00 gehen wir – kati&kristine – persönlich live, und haben einiges zu berichten. Wir zeigen die ooshi Period Pantys und beantworten deine Fragen. Also schau rein – wir freuen uns auf dich 😍 . Das ist ooshis erste Insta-Live-Session – also vergebt uns evtl. Holperigkeit. Wir geben uns größte Mühe, dass man das nicht merkt 🙈 . . #instalive #hallosagen #wirmuessenreden #premiere #dankefuerdiefragen #ooshi #itsmeooshi #forgetyourperiod #periodpanties #periodpantys #menstruationsunterwaesche #periodenunterwaesche #madeinberlin #berlinerstartup #femalefounders #femalempowerment #normalizeperiods

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– Hygieneartikel sorgen für jede Menge Müll – alleine in Deutschland benutzt eine Frau in ihrem ganzen Leben knapp 15.000 Tampons, was der Umwelt schwer zur Last fällt. Die Erfinderinnen von Deutschlands erster Periodenunterwäsche Ooshi haben nun die perfekte Lösung für dieses Problem gefunden: Ihre Slips mit integriertem Membransystem im Schritt saugen Flüssigkeit zuverlässig auf und verursachen einen deutlich niedrigeren CO2 Fußabdruck als Tampons, Binden oder auch Menstruationstassen. Die atmungsaktiven, waschbaren und antibakteriellen Pantys gibt es in zwei Varianten – die offenbar ziemlich gut ankommen: Innerhalb der ersten 15 Stunden hat das Start-up satte 15.000 Euro umgesetzt und somit sein 30-Tages-Ziel massiv übertroffen. Ein klares Zeichen, dass diese Erfindung schon lange überfällig war!

 

Teaserbild: loveyourselffirst.project, Stefanie Luxat, femtastics, Ooshi

Redaktion: Nicola Orf

 

 

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