Fempower News: Mehr Body Positivity in den Sozialen Medien

31. August 2022

Jede Woche gibt es bei uns eine große Portion Fempower News! Dieses Mal geht es um die Kinderfrage, mit welcher sich viele Frauen* täglich auseinandersetzen, eine Kampagne für mehr Body Positivity in den Sozialen Medien und wir berichten über die schockierenden Situation in Afghanistan. Außerdem geht es um ein Buch über das Laufen, eine neue Second-Hand-Plattform für Fair-Fashion Liebhaber*innen und eine neue Kollektion, die euch so richtig in Herbstlaune bringt.

Noch mehr „Realness“ auf Social Media: Der Sommer neigt sich zwar langsam dem Ende zu, aber die Bikini-Bilder vom letzten Strandurlaub tauchen teilweise erst jetzt in unseren Social Media Feeds auf. Es wird zwar immer mehr für authentische und „echte“ Bilder auf „Instagram“ geworben, jedoch denken wir, da geht noch was. Das findet auch das Berliner Unternehmen für Periodenwäsche „KORA MIKINO“. Es hat für seine neuste Kampagne weder Profi-Modells gebucht, noch eine Vorauswahl getroffen, sondern einen offenen Aufruf gestartet und wer vorbeikam, wurde Modell in seiner Fotostrecke. Insgesamt wurden 16 Frauen* in Perioden Panties in Szene gesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir freuen uns über so viel Mut und Body Positivity.

Die Kinderfrage: Will ich eigentlich Kinder? – Das ist wohl eine der herausforderndsten Fragen, die sich Frauen* stellen können. Noch schwieriger wird es, wenn man sich für die Antworten darauf immer wieder rechtfertigen muss. Sarah Diehl, Autorin des Bestsellers „Die Uhr, die nicht tickt„, und Körpertherapeutin und Coach Anna Schmutte haben das Seminar „Will ich Kinder?“ entwickelt, damit Fragen rund um das Thema endlich angstfrei beantwortet werden können. Das Seminar beinhaltet Erfahrungsaustausch, Körperübungen, Vorträge und Schreibübungen. Es soll Frauen* den Raum bieten, ohne Druck und jenseits von den an sie gerichteten Erwartungen und Konventionen über das Thema Kinder und Mutter sein nachzudenken. In einem femtastics-Interview hat Sarah Diehl über die Grenzen des Feminismus, den weiblichen Körper, die Angst vor der Kleinfamilie und neue Formen der Elternschaft gesprochen.

– Armut in Afghanistan: Das eigene Kind verkaufen? Dieser Gedanke würde den meisten Eltern erst gar nicht in den Sinn kommen. Doch in Afghanistan ist das aufgrund der Armut nach der Machtergreifung der Taliban leider grausame Realität. Immer mehr Eltern sehen keinen anderen Ausweg als ihre Kinder an Fremde zu verkaufen. Die Mädchen werden als Ehefrauen verkauft, die Jungs gehen meistens an kinderlose Ehepaare, die sich damit den Erhalt der Familie sichern wollen, an Kämpfer für radikalislamische Gruppen oder an Menschenhändler, berichtet die „Tagesschau“. Die meisten der betroffenen Kinder stammen aus Familien, die innerhalb ihres Landes fliehen mussten. Oft hilft den Eltern das Geld noch nicht einmal, der Armut dauerhaft zu entkommen. Uns bricht diese grausame Nachricht das Herz und wir hoffen, dass dieses Leid bald ein Ende hat.

– B-Lage x studiofeelGOODS Moon Ritual Collection: Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte kühler und wir finden, das ist die perfekte Zeit, um sich langsam aber sicher auf den kommenden Herbst einzustimmen und neue Rituale zu etablieren. Passend dazu hat der Hamburger Concept Store „B-Lage“ gemeinsam mit „studiofeelGOODS“ die neue Kollektion Moon Ritual Collection“ herausgebracht. Hübsche Notizblöcke und Duftkerzen sollen beim Meditieren und Manifestieren unterstützen.

Darüber sprechen wir gerade:

– Das Hamburger Modelabel „JAN’N JUNE“ hat eine eigene Re-Commerce Plattform gestartet. Über den „new·ish“ Online-Shop gibt es nun die Möglichkeit, gebrauchte „JAN ‘N JUNE“ Kleidung zu kaufen, aber auch zu verkaufen. Wir haben in einem Interview bereits mit Co-Gründerin Juliana Holtzheimer über ihr nachhaltiges Business und Eco-Fashion gesprochen.

– Der Hamburger „Ankerwechsel Verlag“ startet ein Crowdfunding für ein Buch der besonderen Art: „Sorry, war noch kurz laufen“ ist ein Laufbuch aus weiblicher Perspektive. Es beinhaltet unter anderem inspirierende Interviews mit Läufer*innen und Expert*innen, nützliche Tipps rund um Motivation, Nachhaltigkeit und Zyklusphasen. Bis zum 21. September könnt ihr das Projekt auf der Crowdfundingplattform „Startnext“ unterstützen.

– Mit einer Petition an den Bundestag fordern Betroffene, einen gestaffelten Mutterschutz für Frauen einzuführen, die vor der 24. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden. Bisher steht Frauen nach Fehlgeburten, also Geburten, bei denen Babys keine Lebensmerkmale gezeigt haben, deren Gewicht weniger als 500 Gramm betrug, und die Geburt vor der 24. Schwangerschaftswoche erfolgte, kein Mutterschutz zu. Das ändert sich nun hoffentlich bald!

– Für Athlet*innen und Fans waren die European Championships in München ein voller Erfolg. Doch Marion Schöne, Leiterin des Münchner Olympiaparks, äußert scharfe Kritik nach dem Sport-Großereignis und erhebt schwere Vorwürfe gegen Funktionäre und Verbände. In diesem Beitrag der „FAZ“ könnt ihr mehr darüber lesen.

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Teaserfoto: „Kora Mikino“ / PR

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links –

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