Fempower News: Solo- Moms, komplexe Muttergefühle und Stillprobleme

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30. Juni 2021

Jede Woche gibt es bei uns eine große Portion Fempower News! Im femtastics-Kosmos ist ständig was los, viele Frauen* und Männer*, die wir in unseren Interviews und Homestories porträtieren, erzählen uns von ihren neuen Projekten und außerdem laufen uns täglich spannende News aus der ganzen Welt über den Weg. Wir wollen supporten, vernetzen – von Hamburg bis Honolulu, vom Lieblingszitat bis zum lesenswerten Artikel.

Alleinerziehend, aber nicht alleine: Als Sara Buschmann alleinerziehend wurde, fehlte ihr eine Plattform für Single Moms. Im Austausch und in enger Zusammenarbeit mit anderen Müttern entstand die Idee zu „Solomütter.de“. Die Plattform möchte alleinerziehenden Müttern ein digitales Zuhause geben. „Dass wir hier explizit Mütter ansprechen, hat gute Gründe: Mit fast 90% bilden wir Frauen immer noch den Großteil der Ein-Eltern-Familien.“, sagen die Macherinnen. „Unsere Probleme und Herausforderungen sind häufig anders gelagert als die der Väter. Eine Tatsache, die schon vor dem Mutterwerden beginnt und viel mit der gesellschaftlichen sowie ökonomischen Situation von Frauen in Deutschland zu tun hat.“

Vielfältige Mom*-Interviews: Auch „Faces of Moms*“ ist Müttern gewidmet – egal, in welchem Familienmodell und mit welchem Hintergrund. Auf der Website finden sich Interviews mit ganz unterschiedlichen Müttern. „Wir möchten Müttern* eine Plattform geben, um sich zu äußern, um zu diskutieren und um zu zeigen, welchen Herausforderungen sie tagtäglich gegenüberstehen. Gemeinsam sind wir mehr und können den Versuch starten das gesellschaftliche Mutter*bild mit all seinen Erwartungen aufzubrechen.“, sagen die beiden Gründerinnen Nicole und Natalie.

Eine Schmuckkollektion inspiriert von der Mutterschaft: Mit dem Muttersein hat sich auch Schmuckdesignerin Trine Tuxen aus Kopenhagen beschäftigt. Ihre neue Kollektion, „Intertwined„, spiegelt die komplexen, mit einander eng verwobenen Gefühle wider, die eine Mutter durchlebt: Liebe, Ruhe, aber auch Auslieferung gegenüber Angst, Schlaflosigkeit und Unsicherheit. Um Mütter als empowerte Frauen mit all ihren Herausforderungen zu würdigen, ist jedes Schmuckstück nach einer Frau benannt, die Trine Tuxen dabei unterstützt und inspiriert hat, ihre eigene Rolle als Mutter zu finden.

Buchtipp: Wie kompliziert und vermeintlich widersprüchlich diese Muttergefühle sein können, darüber haben wir gerade mit den „Schwesterherzen Doulas“ gesprochen. Die Autorinnen Annika und Evelyn haben dem Thema ein ganzes Buch gewidmet: „Nachwehen: Trost und Hilfe bei überwältigenden Gefühlen rund um die Geburt.„. Das Buch „richtet sich an alle Mamas, die nicht nur Glücksgefühle in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett erlebt haben. Frauen, die Gefühle in sich tragen, die manchmal viel zu unordentlich sind, um sie in Worte zu fassen. Aber einfach mal verdammt normal.“, sagen die Autorinnen.

#MamaKommtGleich! Die neue Kampagne von „Amorelie“, die in Partnerschaft mit der „Netflix“-Serie „Sex/Life“ entwickelt wurde, ist ganz der Sexualität von Müttern gewidmet. „Nur weil Du Mutter bist, heißt das nicht, dass Du keine Bedürfnisse mehr hast.“, heißt es auf der zugehörigen Microsite. Weil Me-Time für Mütter oft rar ist, möchte „Amorelie“ die passenden Toys und Ideen liefern, um die persönliche Time-Out noch lustvoller zu gestalten. Unter anderem gibt’s Rabatt auf Liebeskugeln, die auch super fürs Beckenbodentraining sind.

Tabubruch? Fremde Muttermilch: Für das Onlinemagazin „OHHH MHHH“ hat Alexa von Heyden einen sehr persönlichen, sehr ehrlichen Text über „Stillprobleme“ geschrieben. Was, wenn das Stillen nicht so funktioniert wie gewünscht? Alexa schildert den enormen Druck und die körperlichen wie psychischen Strapazen, die das Thema für sie mit sich brachte – und welche Lösung sie für sich fand. Lesenswert!


Teaserfoto: Trine Tuxen Jewelry

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